Corona-Krise
Das muss man bei Bahnreisen nach Italien und Slowenien beachten

Welche Zugverbindungen nach Italien und Slowenien gibt es endlich wieder?
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  • Foto: ÖBB/Limpl
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ÖBB informieren, welche Zugverbindungen nach Italien und Slowenien wieder aufgenommen werden und was als Reisender zu beachten ist.

KÄRNTEN. Die Grenzöffnungen zu Italien und Slowenien seit vorgestern hatten natürlich auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr der ÖBB. Das Angebot im grenzüberschreitenden Verkehr konnte – schrittweise – wieder aufgenommen werden. 

Angebote starten wieder

Welche Angebote gibt es nun wieder?

  • "Micotra-Regionalzüge" zwischen Villach Hauptbahnhof und Udine bzw. an Wochenenden von und nach Triest (seit 16. Juni)
  • ab 20. Juni: S-Bahn zwischen Lienz und San Candido/Innichen verkehrt wieder planmäßig im Stundentakt, die Züge enden aber in San Candido/Innichen und fahren noch nicht bis Franzensfeste. Die Fahrradzüge zwischen Lienz und San Candido/Innichen gibt es noch nicht, doch es gibt täglich mindestens zehn S-Bahn-Züge mit verstärkter Kapazität für Fahrrad-Transport.
  • ab 22. Juni: Railjets der ÖBB fahren zweimal täglich nach Venedig.
  • ab 22. Juni: Nahverkehr über Prevalje sowie Nah- und Fernverkehr über Jesenice von und nach Slowenien (sowie dahinter gelegene Länder) verkehrt wieder.
  • ab 4. Juli: durchgehende Nahverkehrszüge von Lienz nach Franzensfeste

Zusätzliche "Regeln" in Italien

In Österreich gilt im öffentlichen Verkehr, aber auch in den "Micotra-Zügen" Mund-Nasen-Schutz-Pflicht. 
Am italienischen Abschnitt von und nach Tarvisio/Boscoverde gelten zusätzliche Maßnahmen:

  • Benutzung eigens definierter und gekennzeichneter Türen für den Ein- und Ausstieg
  • um 50 Prozent weniger Sitzplätze (Abstandsregel)
  • Mund-Nasen-Schutz verpflichtend
  • Zug wird täglich desinfiziert
  • Mindestabstand immer einhalten, wird durch Bahnpersonal kontrolliert

Reservierung notwendig

Die "Micotra-Züge" haben daher weniger Platz für Reisende als sonst – 120 statt rund 240 Plätze. Für den Streckenabschnitt Tarvisio/Boscoverde von und nach Udine/Triest muss daher reserviert werden, zwischen Villach und Tarvisio nicht.
Ohne Reservierung ist vor allem eine Rückreise von Italien nach Österreich fraglich. Ab Juli gibt es ein elektronisches Reservierungssystem über den ÖBB-Ticketshop, bis dahin reserviert man per Mail – train.micotra@pv.oebb.at. Man erhält eine schriftliche Bestätigung.

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Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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