Corona-Virus
307 Kärntner infiziert, 65 wieder gesund

Die Stadt Klagenfurt appelliert, da das Wetter am Wochenende schön wird, alle Regeln einzuhalten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Es wird kontrolliert.
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  • Die Stadt Klagenfurt appelliert, da das Wetter am Wochenende schön wird, alle Regeln einzuhalten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Es wird kontrolliert.
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Was ist am 19. Tag der Ausgangsbeschränkungen wichtig? Wir fassen alles für euch zusammen. Der Ticker von Freitag, 3. April.

WICHTIGE NEWS DES TAGES:

  • 2.022 Patienten wieder gesund, davon 65 Kärntner
  • Präsentation von Plänen für ein "langsames Hochfahren" nächste Woche
  • Dritter Todesfall in Kärnten: 78-jähriger Patient aus dem Bezirk Völkermarkt; 168 Todesfälle in Österreich
  • Corona-Fall in einem Kärntner Pflegeheim
  • 103 Kärntner Schulen bieten Betreuung in den Osterferien
  • Die Polizei warnt vor neuen Falschnachrichten!
  • 8 Uhr: fünf Fälle mehr als gestern in Kärnten
  • 8 Uhr: weltweit über eine Million Infizierte (1.016.128)
  • Neue Beratungshotline für Frauen und Mädchen – kostenlos und rund um die Uhr: 0660/24 42 401

Aktuelle Corona-Fälle in KÄRNTEN: 307
(Stand: Freitag, 3. April, 21 Uhr)

  • Klagenfurt: 60
  • Völkermarkt: 45
  • Villach Land: 41
  • St. Veit: 39
  • Klagenfurt Land: 36
  • Wolfsberg: 31
  • Spittal: 31
  • Villach: 15
  • Feldkirchen: 9
  • Hermagor: 0

Aktuelle Corona-Infizierungen in ÖSTERREICH: 11.516
(Stand: Freitag, 3. April, 21 Uhr)

  • Tirol: 2.632
  • Oberösterreich: 1.864
  • Niederösterreich: 1.831
  • Wien: 1.677
  • Steiermark: 1.226
  • Salzburg: 1.055
  • Vorarlberg: 714
  • Kärnten: 307
  • Burgenland: 210

Info: Die Gesamtzahl an Corona-Fällen umfasst alle positiv getesteten Personen inklusive Genesene und Verstorbene.


Team Österreich Tafel für morgen in Spittal musste abgesagt werden
Nach einer Pause durch die Corona-Verordnungen startet das morgen wieder mit der Team Österreich Tafel an fünf Standorten. Auch in Spittal wollte man starten, doch dies wurde Freitagabend kurzfristig abgesagt. Es sei anzunehmen, dass bei der Ausgabe mehr als fünf Personen gleichzeitig vor Ort sein werden. Also sieht sich das Rote Kreuz zur Absage gezwungen.
Denn es gibt ja seit heute die behördliche Verordnung, dass Zusammenkünfte von mehr als fünf Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, untersagt sind.
Also wird die für morgen, Samstag, um 19 Uhr bei der Bezirksstelle Spittal vorgesehene Team Österreich Tafel abgesagt. Man versucht, eine neue Lösung zu finden.
Die anderen Termine findet man hier!

Blick zu den Nachbarn in Italien

Peter Kaiser hatte heute auch wieder die wöchentliche Video-Konferenz mit den Euregio-Kollegen aus Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto. Er nannte die aktuellen Corona-Zahlen aus den beiden Gebieten:

  • Friaul: 1.799 Infizierte, 200 stationär aufgenommen, 60 auf der Intensivstation, 127 Verstorbene, 370 Genesene
  • Veneto: 10.464 Infizierte, 1.629 stationär aufgenommen, 335 auf der Intensivstation, 534 Verstorbene, keine Angaben zu Genesenen

Problematisch stellt sich in den beiden Regionen gerade die Ansteckung in Alten- und Pflegeheimen durch das Personal dar. In Italien wurden die geltenden Erlässe, die sehr viel stringenter sind als hierzulande, bis 13. April verlängert. 

Letzte Woche hatten die italienischen Kollegen Peter Kaiser gebeten, zu helfen, dass eine wichtige Materiallieferung, die in Wien landen sollte, so schnell wie möglich in Italien ankäme. Die Lieferung hat sich nun um eine Woche verschoben. Doch Kaiser habe sich bei Bundeskanzler Sebastian Kurz dafür eingesetzt und der Nachschub soll bei Eintreffen schnell nach Italien weitertransportiert werden.

Die Nachbarn haben heute auch nachgefragt, ob Kärnten im Fall des Falles ein bis drei italienische Nicht-Corona-Patienten intensivmedizinisch betreuen könnte. Kaiser gab diesen Wunsch an die Kabeg weiter. Kärnten sei prinzipiell bereit, wenn die Ressourcen es zulassen.

Es wurde auch vereinbart, bald eine Video-Konferenz zum Thema Wirtschaft – unter Einbezug der jeweiligen Wirtschaftskammern – abzuhalten.

Neue Landesbaustellen ab nächster Woche

Bei der heutigen Corona-Koordinationssitzung des Landes war der Datenschutz ein größeres Thema. Mit der Verfassungsabteilung des Landes wurde eine mögliche Weitergabe der Daten von Corona-Patienten an Rotes Kreuz bzw. Samariterbund oder niedergelassene Ärzte besprochen. Man denkt daran, im Einzelfall notwendige Daten weiterzugeben. Morgen wird dies aber auch noch mit den Bezirkshauptleuten besprochen, um eine gemeinsame Lösung zu finden.
Was die Weitergabe an Bürgermeister betrifft, so wird dies voraussichtlich heute in der Nationalratssitzung geklärt.

Mit Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig und Straßenbau-Referent Martin Gruber wurde geklärt, dass nächste Woche fertig projektierte Baustellen starten sollen. Dies, so Kaiser, soll auch ein Signal sein, dass das leben weitergeht. "Natürlich unter Einhaltung aller nötigen Schutzmaßnahmen für die Arbeiter!"

Es gab heute auch eine Sitzung der Kulturreferenten mit der zuständigen Staatssekretärin Ulrike Lunacek. Sie sicherte zu, dass die Verlagsförderung von Bundesseite so rasch wie möglich ausgezahlt wird. Kärnten wird sämtliche Verlagsförderungen für das ganze Jahr schon jetzt auszahlen. 
Nachdem der Zugang zum Härtefallfonds diese Woche "gelockert" wurde, sind auch hier bereits um die 1.000 Anträge von Kulturschaffenden eingegangen. 

Die Zahlen von 15 Uhr

Gestern wurden 10.967 Fälle für 15 Uhr vermeldet, heute sind es 11.383 – das sind 416 mehr in einem Tag (gestern waren es 485 mehr).
Die Fälle teilen sich folgendermaßen auf die Bundesländer auf: Burgenland 206, Kärnten 304, Niederösterreich 1.828, Oberösterreich 1.836, Salzburg 1.038, Steiermark 1.205, Tirol 2.595, Vorarlberg 710 und Wien 1.661.

Ab Karsamstag: Handelsketten beschränken Non-Food-Verkauf
Jetzt haben die Lebensmittelhandelsketten Rewe, Spar, Hofer, Lidl und Metro bekanntgegeben, dass sie ab Karsamstag, 11. April, den Verkauf ihres Non-Food-Sortimentes einschränken. Ab dann werden Fernseher, Computer, große Haushaltsgeräte, Fahrräder, Möbel, Heimwerker-Großgeräte, Gartenmöbel, Sport- und Babybekleidung, Poolzubehör und Fitness-Großgeräte nicht mehr verkauft.
Mehr dazu!

Bund lehnte Unterstützung für Kindergärten ab
Landeshauptmann Peter Kaiser ist enttäuscht. Vom Bildungsministerium gab es nämlich kein grünes Licht, eine Entlastung von Familien und Absicherung von Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen finanziell zu unterstützen. Kaiser regt das auf: "Sich auf irgendwelche formalrechtlichen Justament-Standpunkte zurückzuziehen und Eltern, Länder und Gemeinden einfach im Stich zu lassen, hilft niemandem. Es hilft schon gar nicht Eltern, die zu tausenden gekündigt wurden, ihre Kinder wochenlang zuhause betreuen müssen, ihre Betreuungsplätze gar nicht in Anspruch nehmen und von den Betreibern dennoch zur Kasse gebeten werden."
Auch Eltern, Städte und Gemeinden sowie private Betreiber, die für die Dauer der Krise nicht die vollen Elternbeiträge anheben, hätten Anspruch auf Unterstützung. 
Mehr dazu!

Kurzarbeit bei WAC und Austria Klagenfurt
Die Österreichische Bundesliga pausiert nach wie vor auf unbestimmte Zeit aufgrund der Corona-Krise. Beim WAC haben sich Spieler, Trainer und Mitarbeiter nun gemeinsam darauf geeinigt, bis auf weiteres in Kurzarbeit zu gehen.
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In Klagenfurt wird am Wochenende verstärkt kontrolliert
Für das Wochenende ist schönes Wetter prophezeit. Also befürchtet man in Klagenfurt, das wieder viele Leute "ausschwärmen" werden. Nochmal appelliert die Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz daher an die Klagenfurter: Menschenansammlungen meiden, Abstandsregel (zwei Meter) einhalten! Ordnungsamt und Polizei werden verstärkt kontrollieren.

VCÖ begrüßt StVO-Novelle mit temporären Fußgängerstraßen
Beschlossen wurde heute auch eine StVO-Novelle als Teil des Covid-19-Gesetzespakets. Demnach dürfen Gemeinden und Städte temporär Fußgängerstraßen einrichten. Auf einzelnen Straßen und Straßenabschnitten kann die Fahrbahn für Fußgänger freigegeben werden. Denn viele Gehsteige und -wege sind sehr schmal und es ist schwierig, hier den erforderlichen Abstand einzuhalten. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) appelliert an die Gemeinden, von dieser neuen Möglichkeit Gebrauch zu machen. 

Was gerade im Nationalrat zum dritten Corona-Paket läuft, erfährt man hier:

Parlament stimmt über drittes Corona-Gesetzespaket ab

Unterstützung für Maturanten durch Lernplattform
Die Bildungssprecher von SPÖ und ÖVP Kärnten, die Landtagsabgeordneten Stefan Sandrieser und Herbert Gaggl, empfehlen vor allem den Kärntner Maturanten die Lernplattform weiterlernen.org. Dort gibt es digitale Tools, Schüler aller Altersgruppen werden mit Hochschul-Studierenden vernetzt. Und die Plattform ist gratis, sie bietet individuellen Lernsupport und zielgenaue Studienberatung. 
"Das ist nicht nur für alle angehenden Maturantinnen und Maturanten – die um ihre Vorbereitungsstunden zittern ­­­– eine große Hilfe, sondern auch für Jugendliche, deren Eltern nicht Deutsch sprechen oder die aus bildungsfernen Haushalten stammen", so Gaggl zu den Vorteilen. 

Wie läuft es in der Fachhochschule Kärnten?
Die Präsenzlehre an der Fachhochschule Kärnten wurde aufgrund des Corona-Virus eingestellt. Um den Studierenden trotzdem einen Semesterabschluss gewährleisten zu können, werden Lehrveranstaltungen in digitaler Form abgehalten.
Zum Artikel!

103 Kärntner Schulen mit Betreuung in Osterferien

Insgesamt 103 Kärntner Schulen bieten auch in den Osterferien Betreuung für jene Kinder an, deren Eltern Bedarf gemeldet haben. Auch in den Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen gilt der eingeschränkte Betrieb. Für den keine Betreuung daheim möglich ist, der kann sein Kind bringen. 
Bildungsdirektor Robert Klinglmair gibt den Tipp, in den Ferien Lernpausen einzulegen, damit man danach frisch in den Heimunterricht starten kann. 

Die 103 geöffneten Bildungseinrichtungen sind u. a. Volksschulen, Neue Mittelschulen und Gymnasien, die Schule für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf (SeF) Klagenfurt und die Heilstättenschule Klagenfurt. Eine Liste findet ihr hier!
Die Betreuung gibt es von Montag, 6. April, bis Donnerstag, 9. April, sowie am Dienstag, 14. April, zumindest zu denselben Zeiten wie in normalen Schulwochen. Am Freitag, 10. April, gibt es das Angebot von 8 bis 12 Uhr. 

Eberndorf: Ein Euro pro Einkauf für Verkäufer, Apotheker und Tankstellen-Mitarbeiter – mehr dazu
Mit der Aktion "Covid 19 ++Wir Eberndorfer++" soll die Arbeit der Verkäufer, Apotheker und Tankstellenmitarbeiter in der Gemeinde Eberndorf gewürdigt werden.

Aktuelle Zahlen zu Corona-Todesfällen

Mit Stand 9.30 Uhr gibt es 168 Todesfälle aufgrund des Corona-Virus in Österreich:

  • Burgenland: 3
  • Kärnten: 3
  • Niederösterreich: 28
  • Oberösterreich: 17
  • Salzburg: 12
  • Steiermark: 38
  • Tirol: 29
  • Vorarlberg: 4
  • Wien: 34

Neue Verordnung für den Tourismus und Sonderregelung für Home-Office
Das Gesundheitsministerium gibt bekannt: Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bleiben bis einschließlich 24. April geschlossen.
Neu auch: Unfälle, die sich im Home-Office ereignen, gelten als Arbeitsunfälle. Es ist dabei egal, ob es ein abgegrenztes Arbeitszimmer gibt oder nicht. Diese Bestimmung gilt auf Zeit der Corona-Krise.

15-Milliarden-Euro-Notfallfonds ab nächster Woche

Die Bundesregierung gab gerade Details zum 15 Milliarden Euro schweren Nothilfefonds präsentiert. Dieser wird bis zu einer Höhe eines Quartalsumsatzes gewährt – oder 120 Millionen Euro. Es ist auch ein Zuschuss möglich, der nicht zurückgezahlt werden muss (bis zu 75 Prozent der Fixkosten und bis zu 75 Prozent der wertlos gewordenen Ware). Anspruchsberechtigt sind Firmen, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent haben. Die Hausbank ist der Ansprechpartner. Das zweite Instrument neben dem Zuschuss sind Garantien der Republik (bis zu 90 Prozent). 

Kärntens Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl begrüßt den Hilfsfonds und ist überzeugt, dass dieser entscheidend mithelfen werde, die Betriebe durch die Krise zu bringen.
Das Besondere ist für Mandl die "modulare Kombinierbarkeit" von Staatsgarantien und Direktzuschüssen – und auch deren Umfang. 
Mandl erklärt: Die Republik übernimmt über die eigens gegründete COFAG (Covid-19 Finanzierungsagentur) 90 Prozent der Haftung für die Kreditsumme, nur zehn Prozent verbleiben bei der Hausbank. 
Weiters wird – je nach Ausmaß der Umsatzeinbußen – ein bis zu 75-prozentiger Betriebskosten-Zuschuss für Fixkosten und verderbliche oder saisonale Ware gewährt, die wegen der Krise bzw. der deshalb notwendigen Maßnahmen mindestens 50 Prozent ihres Wertes verloren habe (z. B. bei Gärtnereien oder Textilgeschäften). 
Es ist möglich, die Instrumente kombiniert oder einzeln in Anspruch zu nehmen.

Pläne für ein "langsames Hochfahren" nächste Woche
Vizekanzler Werner Kogler sagte gerade in der Pressekonferenz, man wolle nächste Woche Pläne für ein "langsames Hochfahren" präsentieren.

Aktuelle Zahlen zu wieder gesunden Patienten

Bisher wurden österreichweit 98.343 Corona-Tests durchgeführt. Momentan befinden sich 1.074 Patienten im Krankenhaus, 245 davon auf einer Intensivstation – in Kärnten 28 bzw. elf.

Es gibt auch aktuelle Zahlen zu Genesenen:

  • Burgenland: 29
  • Kärnten: 65
  • Niederösterreich: 340
  • Oberösterreich: 437
  • Salzburg: 136
  • Steiermark: 103
  • Tirol: 631
  • Vorarlberg: 183
  • Wien: 98

Ara Flugrettung zieht Corona-Zwischenbilanz
Nach drei Wochen Corona-Krise zieht die gemeinnützige Ara Flugrettung erste Bilanz. Trotz zahlreicher neuer Herausforderungen hat man bei den rot-weiß-roten Flugrettern die Ausnahmesituation voll im Griff.
Zum Artikel!

Abholservice in Gastronomie wieder erlaubt
Erneute Änderung: Nun darf man vorbestellte Speisen – unter einigen Bedingungen – wieder in der Gastronomie abholen.

Abholservice in der Gastronomie wieder erlaubt

Bisher 4.303 Testungen in Kärnten
Gestern wurden in Kärnten 225 Corona-Testungen durchgeführt, man steht nun insgesamt bei 4.303 Proben.
Momentan befinden sich 28 Corona-Patienten in Krankenhäusern, 17 stationär und elf auf der Intensivstation – das ist derselbe Stand wie gestern. 

Corona-Fall in einem Pflegeheim

In einem Pflegeheim im Bezirk Völkermarkt gibt es einen Corona-Fall in der Belegschaft. Die Dame habe sich laut Landespressedienst nicht in der Einrichtung angesteckt. Ihr gehe es verhältnismäßig gut, sie ist in Quarantäne (bis 8. April). Auch ihre direkten Kollegen sind in häuslicher Absonderung. Das Personal wurde ausgetauscht. Alle Hygienemaßnahmen wurden getroffen, der Betrieb ist aufrecht.
Kollegen bzw. Pfleglinge (eine Person) mit Symptomen wurden negativ getestet, alle weiteren weisen keinerlei Symptome auf. In Kärntner Pflegeheimen wurde bis dato kein einziger Bewohner mit dem Corona-Virus infiziert.

Dritter Verstorbener in Kärnten

Leider müssen wir den dritten Todesfall in Kärnten vermelden: Ein 78-jähriger Mann aus dem Bezirk Völkermarkt verstarb. Er war am 16. März stationär im Krankenhaus aufgenommen worden, doch der Zustand des Mannes verschlechterte sich sukzessive. Er verstarb an einer Pneumonie (Lungenentzündung).

Bund bestellte Schutzmaterial in Millionenhöhe
Der Bund informiert, dass zwischen 13. und 30. März um 84,5 Millionen Euro Schutzkleidung, Beatmungsgeräte etc. angeschafft wurden. Im April sind es jetzt rund 40 Millionen Euro. Am Wochenende sollen um 1,9 Millionen Euro OP-Masken, Desinfektionsmittel und Untersuchungshandschuhe an die Länder ergehen.

Grobe Änderungen im Klagenfurter Kulturprogramm
Aufgrund der Corona-Krise finden viele geplante Veranstaltungen in Klagenfurt nicht statt, z. B. konnte die Stadttänzerin ihre Tanzresidency im April nicht antreten (Veranstaltung "dance2art" abgesagt), keine "music.pic.nics" und "literatur.pic.nics" im Mai und Juni, keine Trigonale Matinée am 3. Mai, kein "Sonntagsmahlern" im Mai und Juni, die Verleihung des Humbert-Fink-Literaturpreises wird verschoben.

Arbeiterkammer Kärnten ortet Probleme bei Fernlehre
Isabella Penz ist Leiterin der AK-Bildungsabteilung. Sie weiß: "Viele Eltern bzw. Kinder sind mit massiven Umsetzungsschwierigkeiten konfrontiert, die auch nicht als anfängliche Schwierigkeiten gesehen werden dürfen, sondern die durch die vielen Herausforderungen zu Hause zunehmend größer werden."
"Viele Eltern haben das Gefühl, dass mit der Weitergabe der Lernpakete im wahrsten Sinne des Wortes auch jede pädagogische Verantwortung der Schule an die Eltern abgegeben wurde. Die Eltern erhalten ein Paket an Übungszetteln und Arbeitsaufträgen und es ist nun Aufgabe der Eltern und Kinder, dies zu strukturieren und zu erarbeiten", kritisiert AK-Präsident Günther Goach.

Daher fordert die Arbeiterkammer Kärnten:

  • Koordination des Lernalltages durch Direktoren und Klassenvorstände. So werden die Eltern entlastet.
  • Das Bildungsministerium hat dafür zu sorgen, dass die Lehrer der Strukturierung des Unterrichts nachkommen.
  • Es muss aktive Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern geben. Lehrer dürfen nicht nur einseitig E-Mails schicken…
  • Es soll einen Stundenplan geben, der den Kontakt zwischen Lehrern und Schülern vorgibt. So wird verhindert, dass sich Schüler von Woche zu Woche aus dem Bildungssystem verabschieden.

Eigentlich Ferienbeginn am Montag: Änderungen im Busverkehr
Damit jene, die in systemrelevanten Berufen tätig sind, auch in den eigentlichen Ferien nächste Woche in die Arbeit kommen, wurden heuer besondere Maßnahmen gesetzt: Der Fahrplan an schulfreien Tagen wurde – trotz immensem Rückgang der Fahrgastzahlen – verbessert, alle Gemeinden sind weiterhin angebunden. 
Alle Änderungen hier!

Arbeiterkammer-Hotline ist wieder am Wochenende besetzt
Am dritten Wochenende in Folge ist die Corona-Hotline der Arbeiterkammer (Arbeitsrecht- und Konsumenten-Fragen) wieder besetzt: 0800 22 12 00 80! Erreichbar ist sie jeweils von 9 bis 16 Uhr.
Die Menschen hätten nach wie vor viele Fragen, wie: Was gilt im Home-Office? Wie viel Lohn oder Gehalt bekomme ich bei Kurzarbeit? Kann ich während der Kurzarbeit gekündigt werden? Ich bin arbeitslos geworden, was ist zu tun? …
Infos gibt es auch unter: www.jobundcorona.at

Neue Beratungshotline für Frauen und Mädchen – kostenlos und rund um die Uhr
Schon präventiv will man reagieren, was eine mögliche Zunahme an häuslicher Gewalt bzw. an familiären und persönlichen Krisen betrifft. Für jede Frau und jedes Mädchen gibt es nun eine kostenlose Nummer, die rund um die Uhr ein Beratungsangebot bereitstellt: 0660/24 42 401!

Dieses Angebot entstand durch eine einzigartige Kooperation zwischen den sieben Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstellen, der Frauenhelpline und dem Frauenreferat. Natürlich stehen die bisherigen Nummern der einzelnen Beratungsstellen trotzdem auch noch zur Verfügung.

Durch diese Vernetzung der sieben Beratungseinrichtungen gibt es auch unterschiedliche spezifische Beratungsangebote – auch mittels Video-Telefonie. Frauenreferentin Sara Schaar ist stolz: "Mit diesem Zusammenschluss und einer frauen- und mädchenspezifischen Beratungshotline sind wir in Kärnten Vorreiter in Österreich und möchten Frauen, Mädchen und Familien in der Zeit der Corona-Krise damit optimal unterstützen."

Wer hat sich zusammengeschlossen?
Mädchenzentrum Klagenfurt, Frauenberatung Belladonna Klagenfurt, WIFF Völkermarkt, Frauenberatung Villach, Frauenberatung Lichtblick Feldkirchen, Frauenberatung Spittal/Drau und Frauenservicestelle Wolfsberg.

Appell an die St. Veiter Bürger!
Die Infostelle des St. Veiter Rathauses ist nach wie vor stark frequentiert. Mitarbeiter bitten um Anfragen per Telefon.
Mehr dazu hier!

Der 8-Uhr-Vergleich aus Kärnten

Von gestern um 8 Uhr auf heute stieg die Zahl der Corona-Fälle in Kärnten um fünf – das sind 1,7 Prozent Steigerung (von 295 auf 300).

Die Steigerungen der letzten Woche in Kärnten (immer 8 Uhr):

  • 27. März: + 21 Fälle (+ 12,5 %)
  • 28. März: + 15 Fälle (+ 7,9 %)
  • 29. März: + 19 Fälle (+ 9,3 %)
  • 30. März: + 23 Fälle (+ 10,3 %)
  • 31. März: + 21 Fälle (+ 8,5 %)
  • 1. April: + 11 Fälle (+ 4,12 %)
  • 2. April: + 17 Fälle (+ 6,12 %)
  • 3. April: + 5 Fälle (+ 1,69 %)
Der tägliche Vergleich um 8 Uhr aus Kärnten
  • Der tägliche Vergleich um 8 Uhr aus Kärnten
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Österreichweit lag die Zahl gestern um diese Zeit bei 10.769, heute bei 11.171 – das ist ein Anstieg von 402 Fällen oder 3,73 Prozent.
Die offiziellen Fälle um 8 Uhr: gesamt 11.171 – Burgenland 203, Kärnten 300, Niederösterreich 1.775, Oberösterreich 1.806, Salzburg 1.033, Steiermark 1.169, Tirol 2.568, Vorarlberg 697, Wien 1.620.

Weltweit ist der Stand an Corona-Fällen um 8 Uhr: 1.016.128!

Die Polizei warnt: Das sind Falschnachrichten!

In den sozialen Medien kursieren nun wieder Falschnachrichten. Es wird behauptet, die derzeitigen Maßnahmen gelten bis 1. September. Das Bundesministerium für Inneres und auch die Kärntner Polizei appellieren: "Vertrauen Sie ausschließlich den Mitteilungen, die auf den offiziellen Kanälen der zuständigen Ministerien und Behörden veröffentlicht wurden!"

Bezirk Villach: Gemeinden unter Druck
Die Corona-Krise trifft die Gemeinden. Die Ertragsteile des Bundes werden sich reduzieren, auch der Wegbruch des Tourismus ist für viele schmerzlich. Die Marktgemeinde Velden verordnete bereits eine Haushaltssperre.
Zur ganzen Story!

"Abdämpfung" der Zuwachsrate

"Wir sind noch nicht am Ziel, wir müssen dranbleiben. Die Richtung stimmt, der Weg ist noch ein weiter", sagte gestern Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Er sprach allerdings über Zahlen, die laut Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser "Mut machen".
Demnach sei bei der Zuwachsrate an Corona-Fällen eine Abdämpfung zu erkennen. Gestern war sie den fünften Tag hintereinander einstellig und zwar diesmal sogar in allen Bundesländern. Mittlerweile verdoppeln sich die Fälle "nur noch" alle acht Tage (vor zwei Wochen alle vier Tage). Stabilität wäre allerdings erst bei einer Verdopplung alle 14 Tage gegeben. Nur so könnte man Krankenhäuser und da vor allem Intensivstationen nachhaltig entlasten. 

Nationalrat tagt heute wieder

Heute, Freitag, tritt der Nationalrat zu seiner dritten Sondersitzung seit Beginn der Corona-Krise zusammen. Beschlossen werden soll ein weiteres Gesetzespaket. Ein Punkt sind zum Beispiel Erleichterungen für Mieter. Wer durch Jobverlust oder Kurzarbeit die Miete nicht mehr bezahlen kann, soll keine Delogierung oder Vertragskündigung befürchten müssen. Mieter sollen bis Ende des Jahres Zeit haben, die Mietrückstände zurückzuzahlen. 

Details zum Notfallfonds

Ebenso für heute erwartet wird eine Präsentation der Richtlinien für den 15-Milliarden-Euro-Notfallfonds. Um 10 Uhr gibt es dazu eine Pressekonferenz mit Vizekanzler Werner Kogler, Finanzminister Gernot Blümel, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer.

Die wichtigsten Nummern für Sie

Bei Verdacht auf Erkrankung: 1450 – 24 Stunden

Bei allgemeinen Fragen (AGES): 0800 555 621 – 24 Stunden

Kärntner Nummer für allgemeine Corona-Gesundheitsfragen: 050 536 53 003 – Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr

Kärntner Nummer für freiwillige Helfer: 05 09 144 20 20 – Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr

--> Alle Infos zum gestrigen Donnerstag hier!

Hilfsangebote in den Bezirken:
schautaufeinander.meinbezirk.at

--------

Zum Nachlesen

Wichtige Nummern für Auskünfte rund um die Uhr:

  • AGES-Infoline Coronavirus: 0800 555 621 (bei allgemeinen Fragen)
  • Gesundheitshotline 1450 (bei Symptomen)
  • Hotline der Wirtschaftskammer für Unternehmer: 05 90 90 4 - 808

Weitere Infos:
www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus

Nationalrat ebnete Weg für drittes Corona-Paket

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