Kärntner Landesregierung
Aufforstung und Schutzmaßnahmen nach Sturmtief "Vaia"

Sturmtief "Vaia" sorgte vergangenen Herbst für Zerstörung im Gailtal
  • Sturmtief "Vaia" sorgte vergangenen Herbst für Zerstörung im Gailtal
  • Foto: Hans Jost
  • hochgeladen von Kathrin Hehn

Nach Sturmtief "Vaia" im Herbst 2018 wurden nun die Weichen für langfristige flächenwirtschaftliche Forstprojekte sowie zwei neue Wildbach- und Lawinenverbauungsmaßnahmen (WLV) gestellt.

KLAGENFURT. Vergangenen Herbst sorgte Sturmtief "Vaia" für erhebliche Schäden im Gailtal. Zum Schutz der Bevölkerung sowie der Wiederaufforstung des zerstörten Waldgebietes brachten Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner und Straßenbaureferent Martin Gruber nun ein kofinanziertes WLV Projekt ein.
Für die neuen flächenwirtschaftlichen Projekte im Forst sowie für Wildbach- und Lawinenverbauungen in besonders betroffenen Schadensgebieten stellen Bund und Land rund 63 Millionen Euro zur Verfügung.

"Generelles Projekt 2019 Lesachtal"

Die erklärten Ziele des Projektes sind der Schutz des Siedlungsraumes und der B111 Gailtalstraße sowie die Wiederbewaldung von derzeitigen Kahlflächen. Dazu wurden 12 Maßnahmenbereiche und eine Investitionssumme von 28 Millionen Euro ausgearbeitet. Das "Generelle Projekt 2019 Lesachtal" soll bis 2034 umgesetzt werden.

Dringliche Schutzmaßnahmen

Das erste Detailprojekt widmet sich besonders betroffenen Gebieten, wie den Lesachtaler Ortschaften Maria Luggau Ost und West, Liesing Nord sowie der Ortschaft Wetzmann in Kötschach-Mauthen.
In diesen Bereichen besteht für Wohnobjekte, die B111 und Gemeindestraßen die Gefahr von Steinschlägen, Lawinen und Schneerutschen.
Die Kosten für diesen ersten Projektteil belaufen sich auf rund 6,9 Millionen Euro und werden zu 62 Prozent vom Bund getragen.
Auch in der Gemeinde Mörtschach gibt es grünes Licht für ein Sicherungsprojekt in Höhe von 4,7 Millionen Euro. Es soll noch heuer starten und bis 2034 fertiggestellt werden.

Forstprojekte

Durch das Sturmtief wurden auch notwendige Schutzwälder zerstört, die nun wieder aufgeforstet werden müssen. "Für eine Laufzeit von 15 Jahren stehen für Maßnahmen in Schutzwaldgebieten 31 Millionen Euro zur Verfügung. Es geht dabei um eine Fläche von mehr als 6.000 Hektar", erklärt Forstreferent Gruber.
Der erste Teil der Kofinanzierung mit über 500.000 Euro für 2019 wurde in der heutigen Landesregierungssitzung beschlossen. Auch der Grundsatzbeschluss für die ersten drei flächenwirtschaftlichen Projekte im Forst wurde heute gefasst.

Autor:

Kathrin Hehn aus Kärnten

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

3 folgen diesem Profil
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.