Kommentar
Ein Politikum ist völlig unangebracht

Vanessa Pichler, Chefredakteur-Stv., WOCHE Kärnten
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Gedanken zu den Reaktionen auf die Millionen-Veruntreuung in der Landeshauptstadt.

Nachdem die Millionen-Veruntreuung durch einen ehemaligen Mitarbeiter der Klagenfurter Stadtkasse – für ihn gilt die Unschuldsvermutung – bekannt wurde, ließen politische Reaktionen nicht lange auf sich warten. Das Team Kärnten in Person von Gemeinderat Klaus-Jürgen Jandl ging sogar so weit, Rücktrittsforderungen innerhalb der aktuellen Rathaus-Koalition zu äußern. Von einer "diktatorisch geführten Rathaus-Koalition" war die Rede. Nachdem die Veruntreuung allerdings mindestens seit dem Jahr 1997 vonstatten ging, ist das "System-Versagen" auch unter früheren Stadtchefs – von ÖVP (Harald Scheucher) und FPÖ (Christian Scheider) – passiert. Aus diesem Fall politisches Kleingeld schlagen zu wollen, ist zwar im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen nächstes Jahr von der Opposition zu erwarten gewesen, doch es führt zu nichts. Vielmehr sollten sich alle Fraktionen in der Landeshauptstadt zusammen darum kümmern, dass ein solcher Vorfall nie wieder geschieht.

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Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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