Corona-Virus
Kaiser, Prettner, Schuschnig: "Wir lassen Sie nicht im Stich!"

Landeshauptmann Peter Kaiser bat nochmal darum, dass jeder mithilfe, um das Corona-Virus einzudämmen.
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  • Landeshauptmann Peter Kaiser bat nochmal darum, dass jeder mithilfe, um das Corona-Virus einzudämmen.
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Wir halten euch bezüglich der Maßnahmen gegen die Corona-Virus-Ausbreitung auf dem Laufenden! Bundesregierung präsentiert weitere Maßnahmen: Geschäfte werden ab Montag geschlossen, die Grundversorgung bleibt aber wie gewohnt aufrecht. Restaurants und Lokale sind bis 15 Uhr geöffnet. Grenzen zur Schweiz werden kontrolliert. Ortschaften in Tirol werden unter Quarantäne gestellt. 

14 Uhr: Pressekonferenz der Bundesregierung

Kurz: "Einschränkungen in drei Bereichen"

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer traten am Freitag, 13. März, gemeinsam um 14 Uhr vor die Presse und verkündeten weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus in drei Bereichen. Kurz betont einmal mehr, dass es notwendig ist, dass alle Österreicher zusammenhalten müssen, um die Älteren zu schützen. Jeder Einzelne habe Verantwortung zu tragen.

Folgende Maßnahmen gelten ab Montag, 16. März:

1. Tägliches Leben

  • Unternehmer sind dazu aufgefordert, ihren Mitarbeitern Teleworking zu ermöglichen.
  • Die Gastronomie ist nur bis 15 Uhr geöffnet (täglich). 
  • Alle Geschäfte bleiben geschlossen. Ausgenommen sind Geschäfte, welche für die Grundversorgung nötig sind: Lebensmittel, Apotheken, Drogerien, Tierfutter-Märkte, Post, öffentlicher Verkehr, Gesundheitswesen, Agrarhandel, Reinigungsbranche.

2. Umgang mit den Nachbarländern

  • Auch die Landesgrenzen zur Schweiz und zu Liechtenstein werden zukünftig kontrolliert. Ab Montag gibt es Flugverbote für die Länder Spanien, Frankreich und Schweiz. Es gilt die höchste Reise-Warnstufe.

3. Ortschaften in Tirol unter Quarantäne

  • In Tirol werden das Paznauntal und St. Anton am Arlberg für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Der Arlberg-Tunnel bleibt geöffnet.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober erläutert die aktuellen Zahlen: Von 6.600 Testungen gibt es derzeit 432 bestätigte Erkrankungen. In allen Bundesländern wird ein Besuchsverbot in allen Spitälern ausgesprochen. Ausnahmen sind Kinder- und die Palliativstationen.

Innenminister Karl Nehammer warnt vor Falschmeldungen in den Sozialen Medien: "All das, was in den sozialen Medien herumgeistert, hat keinerlei Substanz. Alles was wichtig ist, um seinen Lebensalltag zu bestreiten, bleibt weiterhin geöffnet." Nehammer weist auch darauf hin, bei Bedenken rund um die aktuelle Entwicklung rund um das Corona-Virus die Nummer 0800/555 621 anzurufen.

Informationen zum Tag des Landes Kärnten

Landeshauptmann Peter Kaiser, Gesundheitsreferentin Beate Prettner und Mobilitäts- und Wirtschafts-Landesrat Sebastian Schuschnig traten etwas nach 17 Uhr vor die Presse. Kaiser informierte über die derzeitigen Ausbreitungsraten von 40 Prozent pro Tag. Aktuell sei nach wie vor die Zahl von vier Infizierten in Kärnten. Berechnungen würden jedoch davon ausgehen, dass es sich am Montag um österreichweit 1.000 Fälle und eine Woche später um 10.000 Fälle dreht.

Liste der Ausnahmen wird noch komplettiert

Kaiser wiederholte: "Wir müssen alles tun, um ältere Personen 70 plus und Personen mit schweren Vorerkrankungen zu schützen!" Er wiederholte auch nochmal die von der Bundesregierung präsentierten neuen Maßnahmen nach dem Epidemiegesetz (siehe oben). Die Liste der Ausnahmen, was geschlossene Geschäfte betrifft, werde noch endgültig komplettiert. 
"So kann das öffentliche Leben weiter funktionieren", so Kaiser. "Es gibt keine Ausgangssperren und die Lebensmittelgeschäfte bleiben geöffnet!"

Morgen wird die Bundesregierung Details über ein erstes Hilfspaket für die Wirtschaft präsentieren, so Kaiser. "Und wir in Kärnten werden alles tun, um Anschluss-Förderungen leisten zu können."
Er wiederholte: "Jeder muss sich seiner Verantwortung bewusst sein. Wir können alle dazu beitragen, dass sich das Virus nur eingeschränkt verbreitet."

Wintersaison vorzeitig beendet

Landesrat Schuschnig richtete seine Worte vor allem an die Wirtschaft: "Wir wissen, dass die Maßnahmen teilweise hart sind. Aber sie sind notwendig, um den volkswirtschaftlichen Schaden gering zu halten.
Für Kärnten wurden weitere Maßnahmen beschlossen:

  • Die Wintersaison in den Skigebieten ist vorzeitig beendet – am Sonntag um 17 Uhr endet der Liftbetrieb.
  • Beherbergungsbetriebe werden in diesem Zusammenhang geschlossen – mit Montag um 20 Uhr. Ausnahmen bilden jene in den Bezirkshauptstädten und da wiederum außer in Hermagor und Spittal, weil sich diese beiden Städte zu nah an den touristischen Kernzonen befinden.
  • LKW-Wochenend-Fahrverbote wurden außer Kraft gesetzt.
  • In den öffentlichen Verkehrsmitteln wird die Bargeldzahlung abgeschafft, die Vordertüre bei den Bussen bleibt zu, Hygiene-Maßnahmen werden verstärkt.  

Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft

Den Unternehmern gibt Schuschnig mit: "Wir lassen Sie nicht im stich!" Er erinnerte an bereits präsentierte Hilfsmaßnahmen:

  • Bei der Hotel -und Tourismusbank können Tourismusbetriebe seit Mittwoch 15 Uhr Haftungen beantragen. Dafür stehen 100 Millionen Euro zur Verfügung (mehr hier).
  • Vom Wirtschaftsministerium werden insgesamt zehn Millionen Euro zur raschen Hilfe für heimische Kleine und Mittlere Betriebe (KMU) anderer Branchen unter 250 Arbeitnehmern gewährt (mehr dazu hier). 

Morgen werden weitere Hilfsmaßnahmen des Bundes präsentiert.

Was Kärnten betrifft, sagte Schuschnig: "Wir haben sämtliche Fördermaßnahmen bereits gestoppt. Wir werden die Ausgaben in allen Referaten durchforsten, um Budgetmittel für die Kärntner Wirtschaftsbetriebe aufzustellen. Im Tourismus wird heuer der Fördercall für Leuchtturm-Projekte ausgesetzt, um das Geld für Unterstützungsmaßnahmen bereitzustellen. Wir werden gemeinsam mit dem KWF Programme für die Betriebe schnüren und Budgetmittel so umschichten, dass Liquidität und Arbeitsplätze gesichert werden können." Man überprüfe gerade auch die Möglichkeit von Stundungen. 

Schuschnig bat um Verständnis, dass man nicht alle Fragen zur Stunde beantworten kann. 

Prettner: "Entscheidende Wende in den nächsten Tagen!"

Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner erinnerte an die Studie der Wirtschaftsuniversität Wien: Bei keiner Einschränkung der Sozialkontakte stünde man Ende Mai bei zwei Millionen Infizierten in Österreich. Bei Einschränkung der Sozialkontakte um zehn Prozent bei ca. 1,2 Millionen Betroffenen und bei 25 Prozent weniger Sozialkontakten bei ca. 360.000 Kranken.

In den Kärntner Krenkenhäusern habe man die Intensivbetten gesichert: Es sind 120, davon allein 69 im Klinikum Klagenfurt. Diese Zahl sei noch aufstockbar. Daher habe man planbare Eingriffe zeitlich verschoben, also den Routinebetrieb heruntergeschraubt, um die Intensivbetten zur Verfügung zu haben. "Die nächsten Tage können eine entscheidende Wende herbeiführen", so Prettner.

Aktuelles von Freitag, 13. März:

  • Neuer Corona-Infektionsfall in Klagenfurt (der vierte Kärntner Fall). 42-Jährige habe sich in Tirol angesteckt. Sie ist Bedienstete im LKH Villach.
  • Zwei Ärzte des Krankenhauses Spittal wiesen den Verdacht auf das Corona-Virus auf. Es wurde Entwarnung gegeben.
  • Alle Schüler dürfen ab Montag unentschuldigt daheim bleiben.
Wichtige Nummern!
Bei Symptomen: 1450
Bei allgemeinen Fragen: 0800 555 621

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Live-Ticker von Freitag, 13. März

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18.14 Uhr: Altstoffsammelzentrum Kohldorf vorübergehend gesperrt
Bis 3. April ist das Altstoffsammelzentrum Kohldorf gesperrt. Man will auch so soziale Kontakte vermeiden.

Katholische Kirche Kärnten hat Krisenstab eingerichtet

16.54 Uhr: Keine öffentlichen Gottesdienste in der Diözese Gurk
Ab Montag finden auch die Gottedienste in der Diözese Gurk ohne physische Anwesenheit von Gläubigen statt. Gottesdienste werden via Radio, Fernsehen oder online übertragen. Die Kirchen bleiben aber für das persönliche Gebet offen. Die Empfehlung an die Pfarren: "Für die Seelsorge Telefondienste einrichten und auch die Möglichkeiten der sozialen Medien ausschöpfen, um mit den Gläubigen in Kontakt zu bleiben."
Bischof Josef Marketz hat außerdem einen Krisenstab eingerichtet.

16.26 Uhr: Wochenendfahrverbote ausgesetzt
Die Asfinag informiert, dass die Einschränkungen für LKW ab 7,5 Tonnen (Wochenendfahrverbote) österreichweit ausgesetzt wurden, um die Versorgung aufrecht zu erhalten. 

16.20 Uhr: Die neuesten Corona-Fallzahlen
Laut Gesundheitsministerium gibt es nun 504 Corona-Fälle in Österreich (Stand: 15 Uhr), vier davon in Kärnten.

WK-Mandl: "Die Lager sind voll, die Logistik funktioniert!"

15.37 Uhr: Kein Grund für Hamsterkäufe, sagt die Wirtschaftskammer
Der Ansturm auf die Lebensmittelmärkte veranlasst Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl dazu, einen Appell an die Kärntner zu richten: "Ja, es gibt Einschränkungen in manchen Bereichen, aber sehr viele Branchen und vor allem die wichtigen Infrastrukturen wie die Lebensmittelgeschäfte sind und bleiben unverändert in Betrieb!"

Auch Gewerbebetriebe und Industrie arbeiten normal weiter, Lieferungen von und nach Kärnten sind aufrecht. "Ich habe mit allen großen Lebensmittelketten gesprochen, die Lager sind übervoll, die Logistik funktioniert. Hier braucht sich niemand Sorgen zu machen: Es wird ganz genau unterschieden, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Infektionsentwicklung einzudämmen, und welche Bereich der Wirtschaft und Gesellschaft bis zu einem gewissen Grad ungestört weiterlaufen", so Mandl.

Entwarnung im Krankenhaus Spittal

15.28 Uhr: Zum Glück keine Ansteckung der beiden Ärzte
Die Testergebnisse sind da: Die beiden Ärzte haben sich nicht angesteckt. Damit stehen sie und die vorsorglich abgesonderten Kollegen für Patienten wieder zur Verfügung. 
Trotzdem konzentriert sich das Krankenhaus Spittal weiterhin auf das medizinisch Wesentliche und Vordringliche. 

Neue Informationen das Landes Kärnten

15.01 Uhr: Wie läuft die Betreuung in Kärntner Schulen?
Für jene, die ab Mittwoch Betreuung für Kinder unter 14 Jahren brauchen, stehe diese laut Landeshauptmann Peter Kaiser auch zur Verfügung. Er betonte, dass es dieses Angebot vor allem für Eltern gibt, die Ärzte sind oder Pflege-Personal, Personal von Blaulichtorganisationen, Mitglieder von Einsatz- und Krisenstäben, Mitarbeiter in Apotheken, Supermärkten und öffentlichen Verkehrsbetrieben.

Kaiser: "Vor allem sie sind es, die wir mit dem Offenhalten der Schulinfrastruktur unterstützen wollen, aber natürlich auch alle Alleinerzieher und beruflich unabkömmliche Personen!"

Die Betreuung erfolge ausschließlich in Kleingruppen zu maximal sechs Kindern, auch das Essen nur in Kleingruppen. "Gibt es Kinderbetreuungsienrichtungen in Verbindung mit Pflegeheimen, sind diese zum Schutz unserer älteren Generation zu schließen!"
Tagesmütter können Kinder aus derzeitiger Sicht aufgrund der kleinen Gruppengröße weiterhin betreuen. Und Kaiser betont auch: "Die Landesförderung für die Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen bleibt natürlich aufrecht, da ja die Betreuung weiter sichergestellt ist."

Auch alle sieben Kärntner Landwirtschaftlichen Fachschulen sind ab Montag zu. Auch hier wird Tele-Unterricht gewährleistet, das Lehrpersonal ist regulär im Dienst. 

Gastronomie am Benediktinermarkt ab morgen geschlossen

14.55 Uhr: Am Benediktinermarkt Klagenfurt ab morgen nur noch Lebensmittel
Ab morgen, Samstag, dürfen am Klagenfurter Benediktinermarkt nur noch Lebensmittel verkauft werden. Nicht mehr erlaubt ist dann der Vertrieb von: Gärtnerei-Produkten, Blumen, Zier- und Nutzpflanzen, Körben, Töpfen, Kunsthandwerk etc.
So entsteht mehr Platz zwischen den einzelnen Lebenmittelständen. Die Gastronomie ist ab morgen geschlossen!

14.53 Uhr: Stadt St. Veit schließt alle Sportstätten und Einrichtungen mit hoher Besucherfrequenz
Welche das sind, erfahren Sie hier!

Klagenfurter Corona-Patientin ist Bedienstete im LKH Villach

14.47 Uhr: Die Inkubationszeit von 14 Tagen sei bereits überschritten
Die 42-jährige Klagenfurterin, die sich infiziert hat, ist nach Aussagen der Landessanitätsdirektion und des Klagenfurter Gesundheitsamtes Bedienstete im LKH Villach. Mittlerweile konnten 24 Kontaktpersonen ermittelt werden – Mitarbeiter, die über das Wochenende in Quarantäne gestellt wurden. Die Frau war Ende Februar das letzte Mal arbeiten, sodass die Inkubationszeit von 14 Tagen schon überschritten ist. Im Krankenhaus musste die Behörden keine besonderen Schritte setzen.

13.30 Uhr: Nächste Disco schließt:

Auch Kärntner Skigebiete schließen

13.20 Uhr: Am Sonntag schließen Skigebiete
Laut Seppi Bogensberger von den Katschbergbahnen schließen am Sonntag auch alle Kärntner Skigebiete. 

Corona-Virus (Testungen & Fälle)

Stand: Freitag, 13. März, 8 Uhr, österreichweit


Testungen: 6.582


Bestätigte Fälle: 422


Bundesänder: Niederösterreich (63), Wien (74), Steiermark (38), Tirol (132), Oberösterreich (68), Salzburg (20), Burgenland (6), Vorarlberg (17), Kärnten (4)


Genesene Personen: 6

12.21 Uhr: Alle zwölf Casinos in Österreich schließen
Das Casino Velden schließt – wie alle anderen in Österreich – heute um 17 Uhr. Um dieselbe Zeit schließen alle 19 Winwin-Standorte in Österreich, darunter jener in Wolfsberg. Dies gilt vorerst bis 3. April.

12.19 Uhr: Stadt fährt behördlichen Krisenstab hoch
Diese Meldung erreichte uns gerade aus der Stadt Klagenfurt: "Aufgrund der aktuellen Situation wurde auf Anordnung von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz heute der behördliche Krisenstab der Stadt hochgefahren. Eine erste Sitzung hat am Vormittag stattgefunden!
Weitere Informationen folgen am Nachmittag!"

Buslinien in Klagenfurt verkehren normal

12.02 Uhr: Klagenfurt Mobil stellt Ticketverkauf im Bus ein
Zum Schutz von Busfahrern und Fahrgästen wird ab morgen, Samstag, folgendes gelten:

  • kein Barverkauf von Tickets mehr in Bussen
  • vordere Türen bleiben geschlossen
  • Verstärkung der Desinfektion der Busse

Die Buslinien fahren alle normal! Wer noch keine STW-Kundenkarte (Vorverkaufskarte) besitzt, kann anonyme Kundenkarten mit 10 oder 20 Euro Guthaben erwerben. Wo?

11.54 Uhr: Stadtgemeinde Spittal – und viele andere – schränken Parteienverkehr ein
Nur noch in dringenden Fällen solle man Behördengänge absolvieren. Nicht dringende, bereits geplante Termine werden abgesagt. Auskünfte und Anträge soll man auf digitalem oder telefonischem Weg erledigen. 
Auch die Drautalperle stellt morgen, Samstag, ihren Betrieb ein. Die Zeit wird für Revisionsarbeiten genutzt. Auch die Eissportarena schließt morgen. 

Ebenso in Spittal eingestellt:

  • Stadtbücherei Spittal (ab Montag)
  • Jugendservice Spittal 
  • Spittaler Wochenmarkt

Bei "Essen auf Rädern" gibt es keine Einschränkungen.

Schüler dürfen alle schon ab Montag daheim bleiben

11.49 Uhr: Schüler dürfen ab Montag daheim bleiben
Ein Fernbleiben ALLER Schüler wird bereits ab Montag entschuldigt. Das teile das Bildungsministerium der APA mit. Unterricht für Unter-14-Jährige findet aber grundsätzlich noch statt. Kommt ein Kind nicht, ist keine Entschuldigung notwendig. Ab Mittwoch gilt dann – wie geplant – offiziell, dass auch für die Kleineren kein regulärer Unterricht mehr stattfindet. Betreuung wird aber gewährleistet.

11.37 Uhr: Lavanttaler Taxiunternehmen führt Einkaufsfahrten durch – MEHR
Einkaufsfahrten für gefährdete Personengruppen werden nun im Oberen Lavanttal – Reichenfels bis Twimberg – angeboten.

11.33 Uhr: Musikschulen des Landes stellen Unterricht ein
Natürlich stellen auch die Musikschulen des Landes den Unterricht ein – ab Mittwoch, 18. März, und bis zu den Osterferien. Bis Dienstag, 17. März, gibt es nur noch Einzelunterrichte. Auch hier bemüht man sich um das Bereitstellen von Online-Programmen. 

11.17 Uhr: Der Landespressedienst hat nun alle Termine in nächster Zeit gecancelled
Der Kalender im März ist leer: www.ktn.gv.at
Der Leiter des Landespressedienstes, Gerd Kurath, informierte: "Aufgrund der derzeitigen Coronavirus-Situation gibt es für die kommende Woche (KW 12) derzeit keine öffentlichen Termine der Landesregierung. Termine wurden aufgrund des Erlasses der Bundesregierung verschoben oder bis auf Weiteres abgesagt."

Verdachtsfälle im Krankenhaus Spittal

10.57 Uhr: Bei zwei Ärzten im Krankenhaus Spittal besteht Corona-Virus-Verdacht
Abstriche wurden bereits gemacht, die Ergebnisse werden für heute Nachmittag erwartet. Die beiden Ärzte sollen sich am 11. März in behördlich bekanntgegebenen Krisengebieten befunden haben. Das Labor der AGES prüft gerade die Abstriche. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. 
Nun wurden alle Mitarbeiter des Spitals, die mit den Ärzten in Kontakt waren, in häusliche Quarantäne geschickt bis die Laborergebnisse der Ärzte vorliegen. Das gesamte Operationsprogramm wurde abgesagt. OPs für Akutfälle sind aber gesichert! Auch für das Krankenhaus Spittal wurde ein Besuchsverbot erlassen. Auch hier wurden nicht vordringliche Behandlungen und Untersuchungen verschoben.

10.53 Uhr: Eurogast Kärntner Legro öffnet auch für Privatkunden:

10.51 Uhr: Die Stadt Villach informiert – MEHR
In Villach wurden auch Bauverhandlungen ausgesetzt. Zusätzlich gibt es den Appell, keine Fake-News zu teilen!

Globasnitz geht mit gutem Beispiel voran

10.26 Uhr: Gemeinde Globasnitz startet "Hilfe zur Selbsthilfe" – MEHR
Mit der Aktion soll die Grundversorgung der älteren Bevölkerung sichergestellt werden und nicht notwendige soziale Kontakte vermieden werden.

9.54 Uhr: "Es wirkt, als ob in Völkermarkt Krieg ausgebrochen wäre!"
Eine Augenzeugin berichtet über Hamsterkäufe in Völkermarkt. "Ich war gerade in zwei Apotheken! Die Leute kaufen Säcke!" Auch in den Lebensmittelgeschäften.
Aus dem Lidl in Seeboden wird berichtet: Teilweise wird um die 400 Euro an Vorräten eingekauft. Tenor aus den Lebensmittelgeschäften: "Wir machen mehr Umsatz als zu Weihnachten."

Bilder aus Völkermarkt
Hamsterkäufe in Völkermarkt

Vierter Corona-Virus-Fall in Kärnten

9.33 Uhr: Vierter Corona-Fall betrifft die Landeshauptstadt
Beim vierten Corona-Virus-Fall in Kärnten handelt es sich um eine 42-jährige Frau in Klagenfurt, die sich in Tirol angesteckt haben soll. Das bestätigt der Leiter des Landespressedienstes, Gerd Kurath. Das "Contact Tracing", also die Suche nach allen Kontaktpersonen, sei seitens der zuständigen Behörde angelaufen.

9.06 Uhr: Weinebene stellt am Sonntag Liftbetrieb ein
Nicht nur die derzeitige Situation sei der Grund, sondern auch die Wetterlage.

8.57 Uhr: Lavanttal Rallye wird nun auch verschoben – MEHR
Am 17. und 18. April hätte die Rallye im Lavanttal stattfinden sollen. Als Ersatztermine kämen drei Varianten im Sommer in Frage.

8.40 Uhr: Wachdienst kontrolliert Zutritt in Krankenhaus Friesach – MEHR
Nicht relevante Operationen und Untersuchungen werden auch in Friesach verschoben.

Corona-Virus: Stand der Fälle von Freitag in der Früh

8.36 Uhr: Offensichtlich gibt es in Kärnten einen Fall mehr

Corona-Virus (Testungen & Fälle)

Stand: Freitag, 13. März, 8 Uhr, österreichweit


Testungen: 6.582


Bestätigte Fälle: 428


Bundesänder: Niederösterreich (63), Wien (74), Steiermark (44), Tirol (132), Oberösterreich (68), Salzburg (20), Burgenland (6), Vorarlberg (17), Kärnten (4)


8.14 Uhr: Dieses Posting macht auf Facebook gerade die Runde:

7 Uhr: Bildungsdirektor Robert Klinglmair bei Antenne Kärnten
Bei Antenne Kärnten ist gerade Bildungsdirektor Robert Klinglmair zu Gast. Auf die Frage, wie lange ab nächster Woche für jene, die unter 14 Jahre alt sind, Betreuung gewährleistet ist, wenn die Eltern nicht daheim bleiben können, sagt er: "Es wird so lange Betreuung geben wie im Normalbetrieb." Bedeutet: Wenn eine Schule normalerweise Nachmittagsbetreuung anbietet und etwa bis 16.30 Uhr "geöffnet" hat, wird es auch ab Mittwoch bis 16.30 Uhr Betreuung geben.

Man darf übrigens die Sechs- bis 14-Jährigen nicht schon ab Montag daheim lassen, es gilt die Bildungspflicht (rechtlich). Sie sollen erst am Mittwoch daheim bleiben. 

Das Thema Zentralmatura sei noch nicht gänzlich geklärt. Ebenso das Thema Berufsschüler. Dazu käme noch eine zusätzliche Information. 

Interessante Frage einer Hörerin: Können Kinder, die bisher keine Nachmittagsbetreuung hatten (Großeltern haben bisher aufgepasst), nun in die Betreuung?
Das wird sicher möglich sein, so Klinglmair, ist mit der Schule abzureden. 

Tipp: Viele Informationen für Eltern, Lehrer und Schüler gibt es hier auf der Homepage des Bildungsministeriums!

Corona-Virus: Stand von Donnerstagabend

Gestern Abend wurde vom Außenministerium die Reisewarnung enorm erhöht. Nun besteht für alle Länder der Welt ein erhöhtes Risiko, Österreicher werden gebeten, auf Reisen zu verzichten bzw. umgehend die Heimreise anzutreten.
Gestern am späten Abend wurde beschlossen, dass neben Tirol auch Salzburg und Vorarlberg vorzeitig die Wintersaison beenden. Am Wochenende ist es soweit, am Montag haben dann auch alle Beherbergungsgebiete geschlossen. 

Wegen eines Corona-Falls in der Belegschaft wurde nun das LKH Hartberg (Steiermark) vorübergehend geschlossen. Auch eine Grazer Ärztin auf einer Krebsstation wurde positiv getestet.
Es ist fix, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz heute, Freitag, noch einschneidendere Maßnahmen präsentieren wird, spätestens Montag in Kraft treten sollen.

Corona-Fälle in Österreich

Corona-Virus (Testungen & Fälle)

Stand: Donnerstag, 12. März, 15 Uhr, österreichweit


Testungen: 5.869


Bestätigte Fälle: 361


Bundesänder: Niederösterreich (51), Wien (66), Steiermark (33), Tirol (109), Oberösterreich (58), Salzburg (19), Burgenland (6), Vorarlberg (16), Kärnten (3)


Kärnten rüstet weiter auf

In Kärnten wird auch im Bereich des öffentlichen Verkehr einiges umgestellt. Zum Beispiel wird es ab Montag keinen Bargeld-Ticketverkauf mehr in den Öffis geben, dafür werden Busse flächendeckend mit bargeldlosen Zahlsystemen ausgestattet. Die Vordertüre der Busse beim Fahrer bleibt geschlossen. 
Außerdem gilt ab heute ein Besuchsverbot in Krankenhäusern. Ausgenommen sind der Besuch von Kindern und der Palliativ-Stationen. Das Land Kärnten schränkt den Parteienverkehr im Amt der Kärntner Landesregierung und den Bezirkshauptmannschaften ein.

Hier könnt ihr euch einen Überblick über Symptome & Co. verschaffen.

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Abgesagte Events in den Bezirken:

Wichtige Nummern für Auskünfte rund um die Uhr:

  • AGES-Infoline Coronavirus: 0800 555 621 (bei allgemeinen Fragen)
  • Gesundheitshotline 1450 (bei Symptomen)
  • Hotline der Wirtschaftskammer für Unternehmer: 05 90 90 4 - 808

Weitere Infos:
www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus

Corona-Virus: Regierung informiert über weitere Maßnahmen

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