Regierungssitzung
Kärntner Landesregierung beschließt Alternativenergie-Förderung

Landesregierung beschließt "Alternativenergieförderung Kärnten 2019/2020"

Die Förderungsrichtlinie "Alternativenergieförderung Kärnten 2019/2020" wurde in der heutigen Regierungssitzung der Kärntner Landesregierung beschlossen.

KÄRNTEN. Mit der neu beschlossenen Förderungsrichtlinie werden für das Jahr 2019 knapp drei Millionen Euro als Förderung für die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieformen bereitgestellt.

Förderanreize für öffentliche Einrichtungen

Das Ziel der neuen Förderung ist es Anreize für öffentliche Einrichtungen, wie Schulen und Gemeinden, zu setzen, damit diese auf alternative Energieformen umsteigen.
"Mit der neu beschlossenen Richtlinie könnte beispielsweise die geplante Erweiterung der bestehenden Photovoltaik-Anlage der HTL 1 Lastenstraße gefördert werden", erklärt LR Sara Schaar.

Förderung für Gewerbebetriebe

Zusätzlich wurde ein Zwei-Jahres-Förderprogramm für die Förderung von Gewerbebetrieben beschlossen. Das Programm soll als Ergänzung der Förderung durch den Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) dienen.
Dieser fördert die Errichtung von Heizungsanlagen, thermischen Solaranlagen, Fernwärmeanschlüssen sowie Photovoltaikanlagen und Stromspeichern nur im Rahmen eines Gesamt-Investitionsprojektes.

Aufholbedarf bei Fernwärme

Da die notwendige Steigerung der Fernwärmeanschlüsse nicht erreicht wurde, sieht Schaar hier Aufholbedarf. Deshalb wurde bei den Förderansätzen nachgebessert und eine Zusatzförderung für den Ersatz fossiler Heizungsanlagen eingerichtet.
Künftig soll der der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieformen zusätzlich mit 1.500 Euro unterstützt bzw. der Fördersatz für einen Fernwärmeanschluss um 50 Prozent erhöht werden.

Solar- und Holzheizungsanlagen

Die Förderung bei Solaranlagen wurde auf einheitliche 150 Euro Förderung pro Quadratmeter Kollektorfläche angehoben. Die Förderung für Holzheizungsanlagen pro Kilowatt Leistung wurde ebenfalls auf einheitliche 150 Euro angehoben.
"Ziel ist es, im öffentlichen Bereich bis Ende 2020 alle Ölheizungen durch Holzheizungen oder Fernwärmeanschlüsse zu ersetzen“, so Schaar. Aufgrund des Klimawandels ist der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieformen eindeutig notwendig und soll mit den Anpassungen des Kärntner Energiemasterplans sowie den Maßnahmen aus dem nationalen Energie- und Klimaplans in Bewegung gebracht werden.

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