Corona-Virus
Stadt Klagenfurt sucht nun Epidemieärzte

Ein leerer Hauptplatz in Völkermarkt
5Bilder
  • Ein leerer Hauptplatz in Völkermarkt
  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Laut Gesundheitsministerium stehen wir nun Dienstagnachmittag bei 27 infizierten Kärntnern. Österreichweit sind es 1.332 Fälle, in der Früh waren es noch 1.132 und in Kärnten 18.

  • Nun werden auch Grenzübergänge zu Slowenien gesperrt.
  • Der Klagenfurter Flughafen wird auf "Notbetrieb" umgestellt, am Gelände des Klinikums Klagenfurt wird die Tennishalle zum "Lazarett".
  • Ab heute ist auch die Gastronomie komplett geschlossen. 
  • Das Land Kärnten richtet mit dem Roten Kreuz eine Nummer für Freiwillige ein.
  • Stadt Klagenfurt sucht Epidemieärzte

Der Ereignisse am Dienstag, 17. März.

Wichtige neue Nummer für Freiwillige!

Unter der Nummer 05 09 144 20 20 können sich nun ehrenamtliche Helfer zu freiwilligen Einsätzen melden. 
Man will diese Meldungen bündeln, denn viele melden sich schon. Also richten das Land Kärnten und das Rote Kreuz diese Nummer ein. Es gibt auch eine E-Mail-Adresse: teamgesundheit@k.roteskreuz.at 
Die Nummer ist von Montag bis Freitag (8 bis 15 Uhr) erreichbar. Hier werden die Meldungen nach Qualifikation und Berufsausbildung sortiert, um sinnvoll aufgaben zuteilen zu können.

Interessante Links:

Die wichtigsten Nummern für Sie

Bei Verdacht auf Erkrankung: 1450 – 24 Stunden

Bei allgemeinen Fragen (AGES): 0800 555 621 – 24 Stunden

Kärntner Nummer für allgemeine Corona-Gesundheitsfragen: 050 536 53 003 – Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr

Kärntner Nummer für freiwillige Helfer: 05 09 144 20 20 – Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr

19.58 Uhr: Villach: Wer gegen Auflagen verstößt, der zahlt – MEHR
Derzeit stehen 64 Personen in Villach unter Quarantäne aufgrund von Covid19. Es gibt tägliche Kontrollen. Vorwarnungen gibt es nicht, wer gegen die Auflagen verstößt, zahlt.

19.18 Uhr: Virtuelle Seelsorge aus der seelsorgerischen Isolation – MEHR
Pfarrer Johannes Pichler passt seine Stadtpfarre St. Theresia den Corona-Vorschriften an und agiert dabei durchaus zeitgemäß.

19.11 Uhr: Geschmacklose Betrugsversuche in Klagenfurt – MEHR
Unbekannte versuchen, sich in Klagenfurt Zutritt zu Wohnungen von älteren Personen zu verschaffen. Und das gerade jetzt. Sie geben vor, aufgrund der Corona-Situation die Brandmelder kontrollieren zu wollen.

17.27 Uhr: Ist die Pflegeversorgung gesichert?

Auch in der Corona-Krise müssen Pflegebedürftige bestens versorgt werden. Gesundheitsreferentin Beate Prettner erläutert die Bemühungen: "In außergewöhnlichen Situationen sind außergewöhnliche Schritte erforderlich: Da, wo notwendig, werden wir die Kapazitäten aufstocken. Wir treten mit freiwilligen Zivildienern ebenso in Kontakt wie mit dem Personal von Kur- und Rehakliniken. Auch ein Gespräch mit den Direktoren von Kärntner Pflegeschulen wurde bereits für morgen fixiert. Wir loten aus, ob eventuell Schüler im letzten Ausbildungsjahr für Betreuungsdienste herangezogen werden könnten."

Lücken könnten vor allem in der 24-Stunden-Betreuung entstehen, da hier viele Betreuerinnen aus Ungarn oder Kroatien kommen. Sie könnten heimkehren. Prettner erklärt die Vorgangsweise für solche Fälle: "In diesem Fall ist eine konkrete Bedarfserhebung der allererste Schritt. Daher werden die Bürgermeister aller Gemeinden aufgefordert, uns Rückmeldungen zu liefern. Es ist zu klären, wie viele Betroffene tatsächlich Hilfe benötigen – oder wo eine Versorgung durch Angehörige, durch Ehrenamt, durch mobile Dienste gesichert werden kann.
Ist das nicht möglich, denkt man über eine Betreuung im Pflegeheim oder in Hotels nach. Der Bund habe zugesichert, für die Versorgung in Hotels die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen.

Für mobile Dienste wurde das Stundenkontingent erhöht.

17.15 Uhr: Frauenhäuser bleiben geöffnet
Die vier Frauenhäuser in Kärnten sind übrigens weiterhin für Hilfesuchende geöffnet. Sie gibt es in Klagenfurt, Villach, Wolfsberg und Spittal. Aktuell werden in den Frauenhäusern 19 Frauen mit Kindern versorgt. Zwölf Zimmer sind mit Stand heute, Dienstag, frei. Neuaufnahmen werden zwar aufgrund der momentanen Situation genau abgeklärt. "Ich kann aber versichern, dass niemand alleine gelassen wird", so Sozialreferentin Beate Prettner. 

Die Kontakte der Frauenhäuser:

Auch die Beratungsstellen gibt es nach wie vor. Hier gilt wie überall: Zuerst telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen.
Die Kontakte zu Beratungsstellen findet man hier!

17.03 Uhr: Stadt Klagenfurt sucht Epidemieärzte

Ab sofort sucht die Stadt Klagenfurt Epidemieärzte auf Honorar-Basis. In der Ausschreibung ist von acht bis zwölf Stunden täglicher Arbeitszeit die Rede und von einer Entlohnung von 100 Euro brutto die Stunde. 

Die Aufgaben der Epidemieärzte:

  • telefonische Kontaktaufnahme mit Personen, die nach Anrufen bei 144 oder 1450 oder durch den Hausarzt zunächst als Verdachtsfall eingestuft werden
  • Verifizierung des Verdachts
  • Beauftragung des Probennahme-Teams des Roten Kreuzes, das die Rachen-Abstriche vornimmt
  • mündlicher Ausspruch von Absonderungs- und Aufhebungsbescheiden
  • Belehrung der betroffenen Person(en) über richtiges Verhalten in der Absonderung
  • Kontaktpersonen-Management

Es werden "fertige" Allgemeinmediziner gesucht. Bewerbungen können an gesundheit@klagenfurt.at ergehen – oder per Post an Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, Abteilung Gesundheit, Jugend und Familie, Bahnhofstraße 35, 9020 Klagenfurt.

16.48 Uhr: Eine Mitarbeiterin des Arbö in Klagenfurt berichtet!
Immer wieder werden Beobachtungen laut, wonach sich gerade die gefährdete Personengruppe, also die ältere Generation, wenig aus den Vorgaben des Bundes macht. 
Auch eine Mitarbeiterin des Arbö Klagenfurt kann das bestätigen. Die jüngere Generation zwischen 30 und 45 Jahren sagt zum Großteil Termine per Mail oder telefonisch ab. Ältere von 50 bis 85 Jahre kommen aber zu den vereinbarten Terminen und "machen noch weitere unnötige aus", so die Mitarbeiterin. 
Wenn man darauf hinweist, heißt es (heute bei einem Kunden passiert), "wir sollen nicht so übertreiben". Viele Ältere erkennen also den Ernst der Lage nicht.

16.45 Uhr: Stadtwerke Klagenfurt passen am Donnerstag Busfahrpläne an
STW-Vorstand Smole: „Die Zahl der Fahrgäste ist aus den bekannten Verordnungen der Regierung gegen das Coronavirus stark zurückgegangen. Mit dieser Anpassung stellen wir für die Klagenfurter Bevölkerung ein akzeptables Grundangebot für den öffentlichen Verkehr zur Verfügung und gewährleisten zudem den Anschluss an den übrigen Regionalverkehr.“

16.40 Uhr: Gojer setzt weitere Maßnahmen im Kampf gegen Corona-Virus – MEHR 
Für die Abholung von Abfällen bei Kunden und die Anlieferungen am Standort Kohldorf gelten ab sofort besondere Maßnahmen. Anlieferung von Privaten werden derzeit nicht angenommen.

15.58 Uhr: Tipps für Menschen in häuslicher Isolation oder Quarantäne…
… gibt es nun vom Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen. Beratungen laufen auch via E-Mail: helpline@boep.or.at
Die Tipps online hier!

15.46 Uhr: Mehr Visiten durch Allgemeinmediziner gefordert
Prettner will von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) Landesstelle Kärnten und der Ärztekammer eine Übersicht, welche Ärzte in welchem Ausmaß für die Patienten zur Verfügung stehen. Dies sei auch für die neue Hotline 050 536 53 003 wichtig, damit kompetente Auskünfte gegeben werden können. 
Prettner erwartet sich eine Verstärkung der Visiten der Allgemeinmediziner, die ÖGK müsse für deren Ausrüstung sorgen. 

15.41 Uhr: 54 Plätze für leicht Erkrankte bei de La Tour in Treffen
In den Kärntner Krankenanstalten werden indes weiterhin die Vorkehrungen verstärkt. Gesundheitsreferentin Beate Prettner erläutert: "Wir sind hier wirklich gut aufgestellt – es wird auf allen Ebenen permanent nachgeschärft. So wurde heute beschlossen, dass in Villach ein neues Notquartier zur Verfügung stehen wird: Und zwar können in de La Tour in Treffen 54 Plätze für leichtere Krankheitsverläufe freigemacht werden.“
Es gibt nun auch einen Koordinator für den gesamten Intensivbereich in Kärnten: Primarius Rudolf Likar. 

15.40 Uhr: Wenige Kinder in Betreuung
Auch am zweiten Tag der Aussetzung des Unterrichts für alle Kärntner Schüler bzw. der normalen Betreuung für Kindergartenkinder gab es heute auch nur wenig Nachfrage nach Betreuung in den Einrichtungen.

15.36 Uhr: Appell des Landeshauptmanns
Kaiser appelliert an jene Kärntner, die aus Tirol zurückkehren: Ob Urlauber oder – demnächst – Bauarbeiter, sie sollen die Schutzmaßnahmen ernst nehmen und alles tun, dass es zu keiner Virusübertragung kommt.
Die Baufirmen fordert er auf, ihre Mitarbeiter über das Virus zu informieren. Dies gelte auch für Dienstgeber der Supermärkte: Sie sollen für den höchstmöglichen Schutz ihrer Mitarbeiter sorgen!

15.33 Uhr: Kur- und Reha-Betriebe "umrüsten"
Nach dem heutigen Koordinationsgespräch in Sachen "Corona" verwies Landeshauptmann Peter Kaiser darauf, dass Kur- und Reha-Betriebe nun schnell für die Ausweitung der medizinischen Versorgung gewonnen werden sollten. Auch in diesen Zentren werden nur noch Akutfälle behandelt.

15.12 Uhr: 27 infizierte Kärntner

Die neuen Zahlen über Infizierte des Gesundheitsministeriums sind da. Und leider gab es offensichtlich in Kärnten einen sprunghaften Anstieg an Infizierten – von 18 gestern Nachmittag auf 27 heute. Genauere Infos folgen.

Die Gesundheitsabteilung des Landes spricht noch von 25 Erkrankten (man greift hier auf andere Datenbanken zu). Die Neuerkrankungen kommen laut dem Land Kärnten aus den Bezirken Klagenfurt, Klagenfurt Land und Völkermarkt. Ein Patient (Jahrgang 1942) musste im Klinikum Klagenfurt stationär aufgenommen werden. Alle anderen (von den 25) Neuinfizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Einer von ihnen war kürzlich im Arlberg-Gebiet.

Ab sofort werden die positiv Getesteten täglich um 15.30 Uhr vom Landespressedienst veröffentlicht.

Mit Stand Dienstag, 15 Uhr, gibt es (Daten des Gesundheitsministeriums):

  • bisher durchgeführte Testungen: 10.278 (8 Uhr)
  • bestätigte Fälle: 1.332
  • genesene Personen: 9
  • Todesfälle: 3

Nach Bundesländern:

  • Kärnten: 27
  • Niederösterreich: 216
  • Wien: 166
  • Steiermark: 171
  • Tirol: 328
  • Oberösterreich: 248
  • Salzburg: 66
  • Burgenland: 11
  • Vorarlberg: 99

15.08 Uhr: Stadt St. Veit koordiniert nun Hilfe für die Bürger – MEHR
Ab Mittwoch fungiert die Infostelle im Rathaus als Koordinationsstelle. Erledigungen werden über das BÜM-Projekt „Vita – Vital im Alter“ abgewickelt.

13.39 Uhr: Köfer: "Firmen sollen Schutzmasken zur Verfügung stellen!"
Auch Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer prangert nun die "dramatische Unterversorgung mit Schutzmaterial für Ärzte, Sanitäter und Pfleger" an. Ihm zufolge könnten Lackierereien, Tischlereien, Industriekonzerne oder Malerfirmen ihren Vorrat an Masken bereitstellen. 
Weiters meint Köfer: "Mir wurde die Sorge von Wahlärzten und Zahnärzten zugetragen, die nicht mit Schutzmasken ausgestattet wurden. Kassenärzte erhielten lediglich drei Stück. Daher mein Aufruf an private Unternehmen, ihre Schutzmasken vorerst, gegen Entgelt, zur Verfügung zu stellen."

13.34 Uhr: Klagenfurter Verein bietet Yoga online und live im Wohnzimmer
Der Verein SuperActive.at bringt seine Klagenfurter Yoga- und Zumbatrainer online und live in die Kärntner Wohnzimmer. Derzeit fünf Kurse wöchentlich – auch kostenlose Einheiten werden angeboten. Mitmachen kann jeder mit Internet und Smartphone oder Laptop. Alle Infos auf www.superactive.at.


13.24 Uhr: Maßnahmen an der Grenze zu Slowenien

Ab morgen, Mittwoch, werden kleine Grenzübergänge zu Slowenien gesperrt (ab Mitternacht).
Geöffnet bleiben folgende Grenzübergänge:

  • A 11 Karawankentunnel: durchgehend offen
  • B 91 Loibltunnel: durchgehend offen
  • Lavamünd: von 5 bis 23 Uhr offen
  • Grablach: von 5 bis 23 Uhr offen
  • Wurzenpass: von 5 bis 21 Uhr offen

13.17 Uhr: Klagenfurt: Benediktinermarkt und Wochenmärkte finden weiterhin statt
In Klagenfurt seien derzeit Meldungen im Umlauf, dass Märkte geschlossen worden seien. Dem ist nicht so: Am Benediktinermarkt-Freigelände gibt es täglich Lebensmittel. Auch die Markthalle Nord hat täglich geöffnet. 
Auch die Wochenmärkte in den Stadtteilen finden statt:

  • Waidmannsdorf: mittwochs
  • Benediktinermarkt: donnerstags
  • Viktring: freitags
  • Benediktinermarkt und Waidmannsdorf: samstags

Die Fieranten haben keine Verpflichtung, ihre Waren anzubieten. Es verliere auch niemand seinen Standplatz, der aktuell nicht teilnimmt.

13.01 Uhr: FPÖ fordert mehr Corona-Tests

FPÖ-Chef Gernot Darmann fordert heute, dass im Zweifel immer ein Rachen-Abstrich gemacht werden sollte. Dafür wären neue Anweisungen des Gesundheitsministeriums notwendig, so Darmann: "Uns erreichen immer wieder Beschwerden, dass Amtsärzte Corona-Abstrichtests trotz verdächtiger Symptome ablehnen." 
Darmann könne auch einen konkreten Fall schildern: "Ein Kind hatte intensiven Kontakt zu einer infizierten Person und entwickelte Symptome (Husten, hohes Fieber), die im Zusammenhang mit dem Vorkontakt auf eine Ansteckung mit dem Corona-Virus hindeuten. Trotzdem verweigerte die zuständige Amtsärztin den von den Eltern dringend erbetenen Corona-Test. Diese Entscheidung ist unverständlich, weil sie gefährliche Folgen haben kann. Der Vater des Kindes hat aufgrund der nicht abgeklärten Situation keinen triftigen Grund gegenüber seinem Dienstgeber, seiner Arbeit in einem Produktionsbetrieb fernbleiben zu dürfen. Ein nicht gemachter Test, eine unterlassene Abklärung, schaffe hier in einer Kettenreaktion die Gefahr, dass andere Personen angesteckt werden."
Daher müsse laut Darmann in jedem Zweifelsfall getestet werden. Außerdem müsse man für mehr Schutzmasken für niedergelassene Ärzte sorgen, so Darmann. Auch rund 1.500 mobile Pflegekräfte in Kärnten hätten keine bekommen.

Vom Land Kärnten heißt es, dass momentan seitens des Ministeriums keine neue Strategie für die Amtsärzte vorgegeben wurde. Es müssen weiterhin gewisse Kriterien vorliegen:

  • Kontakt mit einem Infizierten oder
  • Auslandsreise in eines der Krisengebiete UND
  • Symptome

Dann werde ein Abstrich angeordnet. Ein Abstrich ohne Symptome bringe nur bedingt etwas, denn wer heute negativ ist kann in der 14-tägigen Inkubationszeit noch positiv sein.

12.48 Uhr: ((stereo))-Betreiber helfen mit kostenlosem Equipment für Hilfs- und Einsatzorganisationen
Marina und Markus Virgolini haben im Club ((stereo)) derzeit nichts zu tun und auch ihre Veranstaltungstechnik-Verleihfirma Stereo-Media steht still. Und so sind sie auf eine ganz tolle Idee gekommen. Sie stellen für Hilfs- und Einsatzorganisationen, Gemeinden, Institutionen etc. nun kostenlos technisches Equipment zur Verfügung, z. B. Stromverteiler, Kabelbrücken, Funkgeräte, Videoübertragung und mehr. 
Anfragen: office@stereo-media.com

12.45 Uhr: Ordination des Kassenarztes in Poggersdorf musste geschlossen werden – MEHR
Poggersdorfer Hausarzt Gerhard Kubelka hat infizierten Patienten behandelt. Dies stellte sich im Nachhinein heraus. Der Arzt befindet sich in Heimquarantäne, seine Ordination ist geschlossen. Kubelkas Rachen-Abstrich ist jedoch negativ. Bürgermeister Arnold Marbek verknüpft fehlende medizinische Versorgung an erneute Forderung nach weiterer Kassenstelle.

11.33 Uhr: SK Austria Klagenfurt startet großen Malwettbewerb für Kinder – MEHR
So kommt keine Langeweile auf…

11 Uhr: Die Wirtschaftskammer Kärnten, Sparte Handel, hat nun eine Liste mit Kärntner Online-Shops zusammengestellt – die findet ihr HIER
Die Liste wird laufend erweitert.

10.29 Uhr: Landeshauptmann Peter Kaiser bringt österreichweit Ideen ein
Gestern Abend gab es eine Videokonferenz aller Landeshauptleute mit dem Bundeskanzler. Landeshauptmann Peter Kaiser ließ mit weiteren Vorschlägen zur Eindämmung des Corona-Vrius aufhorchen.

Kaiser schlug zum Beispiel vor, Kuranstalten und Reha-Kliniken anzusprechen. Denn auch außerhalb der Krankenhäuser sollten Betten und Personal für Corona-Patienten bereitstehen. Kaiser habe schon mit einigen Betreibern Gespräche geführt. Er argumentiert: "Dort haben wir Betten, dort gibt es Personal, das wir im Beruf halten können und das fachkundig agieren kann und welchem wir Schulungen anbieten können. Damit müssten sämtliche Kur- und Rehabetriebe jetzt, da sie ihre Patientenanzahlen herunterfahren, ihr Personal auch nicht kündigen."

Kaiser forderte auch Lösungen für Ein-Personen-Unternehmen und Kunst- und Kulturschaffende ein. Jene, die sich jetzt beim AMS in Vielzahl melden, müsste man laut Kaiser ansprechen. Möglicherweise finden sich welche unter ihnen, die man für die Systemerhaltung (etwa im Handel) heranziehen könnte. Der Handel sucht nämlich tausende Mitarbeiter in Österreich.

10.27 Uhr: In Völkermarkt finden die Märkte nicht mehr statt – MEHR
Dies wurde nun doch so entschieden.

10.19 Uhr: In Villach gibt es keine E-Scooter mehr – mehr dazu
Der E-Scooter-Anbieter "Tier" stellt seinen Dienst in Villach ab sofort ein.

9.49 Uhr: Das Bundesheer im Kärnten-Einsatz
Das Bundesheer unterstützt seit gestern in Kärnten: 72 Soldaten helfen in drei großen Lebensmittel-Verteilerzentren. 33 Soldaten helfen bei Spar in Maria Saal, 29 sind im REWE-Verteilerzentrum in St. Veit und zehn bei Hofer in Weißenbach. 
Außerdem sind 26 Soldaten seit heute Mitternacht im Assistenzeinsatz für die Bezirkshauptmannschaft Villach Land, welche die Gesundheitskontrollen am Grenzübergang Thörl-Maglern auf der Autobahn und auf der Bundesstraße unterstützen.

Im Militärkommando sind 20 Mitarbeiter durchgehend im Einsatz, der Rest ist zuhause in Rufbereitschaft.

Das Rote Kreuz nahm gestern übrigens gestern 270 Rachen-Abstriche ab, es gibt vier mobile Teams.  

9.01 Uhr: Bauernmärkte in St. Veit und Althofen finden statt – MEHR
Doch welche Sicherheitsvorkehrungen treffen sie?

8.34 Uhr: 1.132 Fälle in Österreich, 18 in Kärnten

Mit Stand Dienstag, 8 Uhr, gibt es (Daten des Gesundheitsministeriums):

  • bisher durchgeführte Testungen: 10.278 (8 Uhr)
  • bestätigte Fälle: 1.132
  • genesene Personen: 8
  • Todesfälle: 3

Nach Bundesländern:

  • Kärnten: 18
  • Niederösterreich: 165
  • Wien: 130
  • Steiermark: 145
  • Tirol: 275
  • Oberösterreich: 231
  • Salzburg: 66
  • Burgenland: 11
  • Vorarlberg: 91

8.20 Uhr: Das Deutsch Ordens Spital Friesach erhöht nochmals die Maßnahmen – MEHR
"Vorkehrungen für eine große Patientenzahl werden getroffen", versichert Ernst Benischke, Ärztlicher Leiter.

Allein gestern stieg die Zahl der Corona-Infizierten auf 18 an. Gestern wurden zehn neue Fälle bekannt: ein Ehepaar aus Klagenfurt Land, zwei gebürtige Klagenfurter (28 und 52 Jahre alt) und später noch sechs Personen aus den Bezirken Villach Land, Völkermarkt und Klagenfurt Land – vier von ihnen waren vorher in Ischgl (Tirol). 
Vier Österreicher sind bereits am Corona-Virus gestorben, das vierte Opfer ist eine Frau in Wien (mehr hier).

Nachdem die AUA am Donnerstag ihre Flüge einstellt, stellt auch der Flughafen Klagenfurt auf "Notbetrieb" um, für die Mitarbeiter wird Kurzarbeit angepeilt. 
In der Tennishalle auf dem Gelände des Klinikums Klagenfurt wird ein "Lazarett" aufgebaut, mit 150 Betten für leicht Erkrankte.

Hilfsangebote in allen Bezirken

Die Hilfsangebote für gefährdete und ältere Personen werden immer mehr:

--------

Zum Nachlesen

Wichtige Nummern für Auskünfte rund um die Uhr:

  • AGES-Infoline Coronavirus: 0800 555 621 (bei allgemeinen Fragen)
  • Gesundheitshotline 1450 (bei Symptomen)
  • Hotline der Wirtschaftskammer für Unternehmer: 05 90 90 4 - 808

[b]Weitere Infos:
www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus

Coronavirus: EU macht heute Grenzen dicht, Spitalsmitarbeiter infiziert, drei Todesopfer in Österreich
Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

32 folgen diesem Profil

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



1 Kommentar

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Wirtschaft

Corona-Krise gemeinsam meistern
Hilfe vor Ort mit dem österreichweiten Netzwerk #schautaufeinander

In Ausnahmesituationen wie diesen stehen die Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig. Die Regionalmedien unterstützen dies in allen Bundesländern und Bezirken Österreichs mit dem Netzwerk #schautaufeinander. Hier könnt Ihr Dienste suchen oder anbieten, die uns gemeinsam durch diese Krisenzeiten helfen. Du suchst jemanden, der/die notwendige Lebensmittel nach Hause liefert? Du willst dich in deiner Nachbarschaft nützlich machen, oder gibst online Nachhilfe? Dann poste doch deinen...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen