Bildung
Stärkung des Bildungsstandortes Kärnten

Landesregierung setzt auf Gesundheit und Bildung
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Kärnten soll als Ausbildungsstandort attraktiver werden. Zusätzlich will man dem Ärztemangel entgegenwirken.

KÄRNTEN. Die Bereiche Bildung und Gesundheit sollen in Kärnten weiter gestärkt werden.

Lehramt "Bewegung und Sport"

Zur Stärkung des tertiären Bildungssektors soll das neue Lehramtsstudium "Sport und Bewegung" beitragen. Ermöglicht wurde der neue Studiengang vom Land Kärnten in Kooperation mit der Stadt Klagenfurt, der Pädagogischen Hochschule, der Alpen-Adria-Universität sowie dem Olympiazentrum Kärnten.
Zusätzlich beschloss die Landesregierung eine Stiftungsprofessur in Höhe von 120.000 Euro pro Jahr für die ersten fünf Jahre. Diese soll als Anschubfinanzierung dienen.

Kooperation mit der Vetmed Vienna

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung des Bildungsstandortes Kärnten ist die Kooperation mit der tiermedizinischen Universität Wien (Vetmed Vienna). Dadurch sollen Aus- und Weiterbildungsangebote sowie Forschungstätigekeiten für Veterinärmediziner in Kärnten entstehen.
Schwerpunkte bilden dabei der Nationalpark Hohe Tauern, Wildtierkunde, Pferdekunde sowie die landwirtschaftlichen Schulen und die Tourismusschule Kärnten.

Finanzierung für Lehrpraxen

Für die verpflichtende, praxisbezogene Ausbildung im Fach Allgemeinmedizin gibt es nun ein bundesweit einheitliches Finanzierungsmodell. Zu 25 Prozent übernimmt der Bund die Ausbildungskosten, 32,5 Prozent werden jeweils vom Land Kärnten und der Sozialversicherung getragen. Die übrigen zehn Prozent übernimmt der Inhaber der Lehrpraxis.
Für Kärnten ergibt sich daraus eine Kostenbeteiligung von 6.600 Euro pro Lehrpraktikant jährlich. Derzeit geht man von einem Ausbildungsbedarf von 28 Ausbildungsstellen aus. Bei voller Auslastung wäre das eine jährliche Zahlung von 185.000 Euro pro Jahr, so Gesundheitsreferentin LHStv. Beate Prettner.
"Das Dienstverhältnis mit dem Stammkrankenhaus bleibt während der Dienstzuteilung in die Lehrpraxis aufrecht. Daher trifft in der dienst- und besoldungsrechtlichen Stellung der Turnusärzte keine Änderung ein", erklärt Prettner.

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