Fischotter-Verordnung
Weitere 43 Fischotter zur Entnahme freigegeben

Ab 4. Mai dürfen ein Jahr lang wieder 43 Fischotter entnommen werden

Nach zweimonatiger Pause dürfen Fischotter ab Samstag, 4. Mai, wieder entnommen werden.

KÄRNTEN. Da sich durch die Rückkehr des Fischotters in Kärnten die Fischbestände deutlich reduzierten, trat Anfang Mai 2018 eine zweijährige Fischotter-Verordnung in Kraft.

Entnahme von 43 Tieren pro Jahr

Durch die Fischotter-Verordnung können zwei Jahre lang je 43 Tiere pro Jahr aus der Natur entnommen werden. Dabei sollen vor allem Lebendfallen eingesetzt werden.
Im ersten Jahr wurde das Kontingent von 43 Fischotter bereits Anfang März 2019 ausgeschöpft. Nach zwei Monaten Pause sind ab 4. Mai nun wieder 43 Fischotter für ein Jahr freigegeben.

Erholung der Fischbestände

Laut Jagd- und Fischereireferent Landesrat Martin Gruber kann man derzeit noch nicht von einer Erholung der Fischbestände ausgehen. "Um von einer Erholung der Fischbestände zu sprechen, ist es noch zu früh. Eine Verlängerung der Fischotter-Verordnung auf zumindest zwei weitere Jahre sollte im Interesse von allen Beteiligten und auch des Naturschutzes sein", erklärt er.
Durch ein begleitendes Monitoring sollen die Bestandsentwicklung und der Erhaltungszustand der Fischotter in Kärnten kontrolliert werden und gleichzeitig die Basis für eine mögliche Verlängerung der Verordnung geschaffen werden.

Dank an Kärntner Jägerschaft

Gruber bedankt sich bei allen, die eine Ausbildung bei der Kärntner Jägerschaft absolviert haben und sich so zur Fischotterbejagung qualifizieren.
Gruber ist sich bewusst, dass das Fangen mit Lebendfallen sehr zeitaufwändig ist. "Umso mehr möchte ich das Mitwirken der Kärntner Jägerschaft hervorheben", erklärt er.

Autor:

Kathrin Hehn aus Kärnten

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