Soziales
Wohnungslosigkeit und Wohnungsnot als brennende Themen in Kärnten

Armutsgefährdete Menschen in Kärnten sind meist auch von Wohnungsnot betroffen
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  • Foto: Caritas/Daniel Gollner
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Bei der 10. Kärntner Sozialen Dialog Konferenz trafen sich Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wohnungslosenhilfe sowie Wohnbauträger. Brennende Themen waren vor allem die Wohnungslosigkeit und die Wohnungsnot in Kärnten.

KÄRNTEN. In Österreich sind rund 1,5 Millionen Menschen armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. In Kärnten betrifft dies etwa 15,6 Prozent der Bevölkerung. Einer großer Teil der Fälle kann dabei auf die Wohnkostenüberlastung zurückgeführt werden.
Bei der 10. Kärntner Sozialen Dialog Konferenz wurde daher die Forderung nach einer gemeinsamen Lösung für leistbares Wohnen laut.

Prekäre Lebenssituationen

Christian Eile, Obmann des Armutsnetzwerkes, erläutert, dass viele Armutsbetroffene nicht nur mit Wohnungsnot zu kämpfen haben, sondern teils auch in prekären Verhältnissen leben. Wenig Platz, Feuchtigkeit, Schimmel und Energiearmut zeichnen die Wohnsituation vieler Armutsbetroffener aus.
Da sich die Wohn- und Mietkostenentwicklung im städtischen Bereich zudem über der Inflation bewegt, braucht es laut Eile ausreichend geförderten sozial-gemeinnützigen Wohnbau.
Als Gründe für die Wohnungsnot nennt Cornelia Kösseldorfer von der Volkshilfe Kärnten neben den individuellen Ursachen, wie Scheidung oder Sucht, auch die Kürzungen von Sozialleistungen, die Kostenentwicklung am Mietsektor, die Einkommensentwicklung sowie die Verfügbarkeit von leistbarem Wohnraum.

Verbote als falscher Ansatz

Das Angebot der Wohnungslosenhilfe ist Kärnten ist ausbaufähig, betont Mara Lesjak von der Jugendnotschlafstelle Klagenfurt. Sie fordert außerdem eine flächendeckende Delogierungsprävention. Für sie steckt diese in Kärnten noch in den Kinderschuhen.
Auch die "Ordnungs- und Verbotspolitik" hält sie für den falschen Ansatz. Gemeinsam mit Katrin Starc, Leiterin der Caritas-Wohnungslosentagesstätte "Eggerheim" spricht sie sich für die Erweiterung des Angebotes in der Wohnungslosenhilfe inklusive fixem Budget aus.

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