Tourismusreferenten-Konferenz
Alles tun für eine stabile Wintersaison

Bei der Tourismus-Tagung: Elisabeth Köstinger und Sebastian Schuschnig
  • Bei der Tourismus-Tagung: Elisabeth Köstinger und Sebastian Schuschnig
  • Foto: LPD Kärnten/Höher
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Tagung der Tourismus-Referenten der Länder heute am Ossiacher See: "Corona" war großes Thema und damit verbunden die Vorbereitungen auf die Wintersaison. Kritik gibt es an der EU – und in Sachen Reisewarnungen.

KÄRNTEN. Am Ossiacher See trafen sich heute die Tourismusreferenten der Länder. Natürlich war die Corona-Krise das beherrschende Thema, aber auch die Vorbereitungen auf die Wintersaison. 

Infektionszahlen eindämmen

Blickt man auf den Sommer zurück, so ist der Einbruch bei Nächtigungen und Wertschöpfung enorm – trotz Unterstützungsmaßnahmen wie Kurzarbeit, Fixkostenzuschuss, dem Corona-Testprogramm im Tourismus etc. "Nur wenn wir die Infektionszahlen weiter eindämmen, können wir auch in der Wintersaison Gäste nach Österreich bringen. Wir werden alles tun, damit die Wintersaison möglichst stabil verläuft", so Kärntens Tourismus-Referent Sebastian Schuschnig und Tourismus-Ministerin Elisabeth Köstinger.

Sicherheitspaket für den Winter

Sicherheit sei auch im Winter das wichtigste Buchungsargument. "Wir haben rechtzeitig vor dem Start der Wintersaison ein umfassendes Sicherheitspaket geschnürt, das so viel Wintertourismus wie möglich zulässt. Zusätzlich dazu wird auch das Testprogramm weiter ausgeweitet. All das, um die Sicherheit der Gäste und Mitarbeiter im Tourismus so hoch wie möglich zu halten", so Köstinger. Die Verordnung für den Winter ergeht in den nächsten Tagen an die Länder. Dann will man in Kärnten die Betriebe genau informieren – Video-Konferenzen stehen an.

Für regionale Reisewarnungen

Die vielen Reisewarnungen in der EU seien fatal. Schuschnig machte sich dafür stark, dass es nicht Reisewarnungen für ganze Länder geben soll, wenn es nur vereinzelte Infektionsherde gibt: "Daher sollten gerade im europäischen Raum Reisewarnungen ausschließlich regional festgelegt werden, wo auch tatsächlich ein starkes Infektionsgeschehen besteht."

Strategie an "Corona" anpassen

Dass die EU das geplante Hilfspaket des Bundes, speziell für Tourismus- und Freizeitwirtschaft, abwehrt, erntete Kritik der Tourismus-Referenten. 
Themen waren auch das elektronische Gästeblatt, ein besserer Austausch von Gästedaten und neue Anforderungen auf das Tourismusmarketing in Corona-Zeiten. Köstinger und Schuschnig: "Nach ,Corona' wird das Reiseverhalten nicht mehr dasselbe sein, wie es in den vergangenen Jahren war. Es wird neue Faktoren geben, die zur Urlaubsentscheidung beitragen. Darauf werden wir uns vorbereiten." Daher wurde von Schuschnig auch eine Weiterentwicklung der Kärntner Tourismusstrategie in Auftrag gegeben.  

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