Für Griffnerhaus geht es um Wohnträume

Business Lunch mit Blick auf den St. Andräer See: Griffnerhaus-Eigentümer Georg Niedersüß und Gerd Leitner
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Georg Niedersüß, Eigentümer von Griffnerhaus, kennt Wirt Berni Jandl bereits aus der Schulzeit. "Er ist ein genialer Koch", schwärmt er. Da ist es wenig verwunderlich, dass die Wahl für den Business Lunch auf Jandls Restaurant Anfora am St. Andräer See fällt.
Selten nimmt sich Niedersüß für ein Mittagessen Zeit - meist verbringt er den ganzen Tag im Betrieb in Griffen. "Man muss dort sein, wenn man etwas mitbekommen will", ist er überzeugt.
Vor zwei Jahren hat er - gemeinsam mit Co-Geschäftsführer Stefan Jausz - die Geschicke des Fertighaus-Herstellers übernommen. "Das Management hat sich vorher verzettelt", benennt er die Ursachen für die Krise des Unternehmens. Diese ist aber nun Vergangenheit. "80 Häuser verkaufen wir im heurigen Jahr", ist Niedersüß stolz auf das erreichte. Der Großteil davon bleibt in Österreich; jeweils 20 Prozent gehen nach Oberitalien und Süddeutschland.
"Die Geographie setzt uns das Limit", liebäugelt Niedersüß nicht mit neuen Märkten. "Die Probleme nehmen mit der Entfernung exponentiell zu." Deshalb gebe es auch einen Kärnten-Rabatt. "Die kurzen Wege machen es möglich." Zehn Häuser errichtete Griffnerhaus letztes Jahr in Kärnten.

Konzentration auf Menschen

Das Unternehmen ist wieder zurück auf dem Weg des Erfolges. Die Wichtigste Veränderung bei der Übernahme: "Wir haben die Menschen in den Vordergrund gerückt - Kunden und Mitarbeiter", erzählt Niedersüß. "Das ist das Um und Auf."
Auch von Gewerbebauten haben die neuen Chefs Abschied genommen. "Im Gewerbebau gibt es keine Emotionen", begründet Niedersüß. Das passe nicht zur Marke Griffnerhaus. "Jetzt geht es um Wohnträume, die wir gemeinsam mit den Kunden verwirklichen."
Die Konzentration auf die Wirkung der Marke macht sich bezahlt. Ziele gibt es im Unternehmen dennoch. "Mit einer Schicht können wir 110 Häuser im Jahr anfertigen", so der Eigentümer. "Das zu erreichen wäre ein schöner Erfolg." Die heuer 80 produzierten Häuser sollen schon nächstes Jahr auf 100 angewachsen sein.
Um bloße Zahlen geht es bei Griffnerhaus allerdings nicht. "Wenn wir unsere Arbeit gut machen, wohnen unsere Kunden ihr ganzes Leben in unseren Häusern", so Niedersüß. Das sei das Ziel. Und tatsächlich: Die Überprüfung, wie hoch der Wiederverkaufswert von Griffnerhäusern ist, musste man abbrechen. "Es gibt zu wenige auf dem Markt, um Daten zu sammeln", gibt Niedersüß preis. Der Grund macht stolz: "Fast niemand zieht aus seinem Griffnerhaus aus."
Niedersüß ist mit Leidenschaft bei der Sache. "Mir macht das bauen einfach Spaß", sagt er. Als Jugendlicher hatte er auch das Architektur-Studium ins Auge gefasst, entschied sich dann doch für Wirtschaft. Die Möglichkeit Griffnerhaus vor zwei Jahren zu übernehmen, bezeichnet Niedersüß "als Chance des Lebens". "Ich kann mir vorstellen, in diesem Betrieb alt zu werden", blickt er in die Zukunft. Um ihn alleine geht es allerdings nicht. "Ich hätte mir auch ein Zinshaus kaufen können", denkt er an die Investition in Griffnerhaus zurück. "Ich halte es aber für eine Verpflichtung jedes Unternehmers, Arbeitsplätze zu schaffen, wenn man produktiv sein kann."

Feine Küche direkt am St. Andräer See

Klar, bei Berni Jandl gibt es am St. Andräer See auch Pommes Frites und kleine Snacks für die Badegäste. Zu Mittag und am Abend zeigt der Wirt und Küchenchef aber seine wahren Kochkünste für Feinschmecker - und das auch außerhalb der Badesaison. Im Restaurant Anfora gibt es Speisen, die vom Alpen-Adria-Raum inspiriert sind, und auch kreative Überraschungen. Jandl bereitet die Gerichte mit Kreatiivität und viel Liebe zum Detail zu.
Im Inneren des Restaurants finden 50 Gäste Platz, im Freien noch einmal 90. Ein Highlight für kleine Runden: Eine Tafel steht direkt am See und eignet sich für ein ausgedehntes Festmal mit Freunden.

Zur Sache - Menü

Das Restaurant Anfora liegt direkt am St. Andräer See im Lavanttal.

Berni Jandl - er betreibt auch den Imbiss für das Bad - kocht Mittags und Abends für seine Gäste Traditionelles und MEditerranes mit viel Liebe zu kulinarischen Details.

Beim Business Lunch gab es:

Gurkenkaltschale

Blattsalate mit gebratenen Cajun-Putenstreifen.

Indisches Hühnercurry "Tikka Masala".

Business Lunch mit Blick auf den St. Andräer See: Griffnerhaus-Eigentümer Georg Niedersüß und Gerd Leitner
Tischen direkt am St. Andräer See auf: Isolde Pichler und Küchenchef Berni Jandl

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