Wechsel
Höfferer wird neuer Direktor der Kärntner Wirtschaftskammer

Meinrad Höfferer folgt Michael Stattmann. Der bisherige stellvertretende Direktor übernimmt ab 1. November. Ein Wegbegleiter der Kärntner Wirtschaft tritt ab, ein Wegbereiter folgt nach.

KLAGENFURT. Mit Michael Stattmann geht ein jahrzehntelang leidenschaftlicher Wegbegleiter des Wirtschaftsstandortes Kärnten in den (Un)Ruhestand. Der gelernte Jurist begann nach dem Studium in Graz in der Kärntner Wirtschaftskammer, wechselte als Geschäftsführer zur Industriellenvereinigung und wurde vom damals neuen Präsidenten Franz Pacher Ende der Neunziger Jahre als Direktor in die Wirtschaftskammer zurückgeholt. Er modernisierte gleich zu Beginn die internen Strukturen und baute das Unternehmerservice sukzessive aus. Präsident Jürgen Mandl würdigte den scheidenden Direktor im Rahmen der heutigen Präsidialsitzung in bewegenden Worten: „Ohne Direktor Stattmann und seine unermüdliche Überzeugungskraft, dass nur Unternehmen Arbeit, Einkommen und Wohlstand schaffen, würde der Wirtschaftsplatz Kärnten nicht stehen, wo wir heute sind.“

Höfferer folgt nach

Im Zuge eines wohlgeordneten Generationenwechsels rückt ab 1. November Meinrad Höfferer (42) nach, der wichtige Kammerbereiche bereits seit Juli 2020 stellvertretend leitet. Seine Sporen verdiente sich der Internationalisierungsexperte als Leiter der Abteilung Außenwirtschaft und EU in der WK sowie zuletzt als Leiter des Corona-Managements in der Wirtschaftskammer Kärnten: Höfferer führte das Haus durch 600.000 Unternehmer-Anfragen in 18 Monaten und zahlreiche Zusatzaufgaben wie die Härtefallfonds-Abwicklung und die betrieblichen Corona-Testungen und -Impfungen. Der Dreifachakademiker — MMag. Dr. — absolvierte Studien der Betriebs- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Klagenfurt, die er mit Auslandsaufenthalten in Deutschland, Italien, den USA und China kombinierte. Seine neue Aufgabe erfüllt Höfferer mit Stolz und Tatendrang: „Ich empfinde es als Auszeichnung, mit der Wirtschaftskammer Wegbereiter für die Kärntner Wirtschaft in eine digitalisierte, weiter aneinanderrückende Welt sein zu dürfen.“

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