Lehrlingsausbildung
Schnupperlehre in der Industrie auch heuer umfangreich möglich

Stellten die Schnupperlehre vor: Erich Dörflinger, Sabrina Süssenbacher und Robert Klinglmair (von links)
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  • Foto: IV Kärnten
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

31 Industriebetriebe bieten im nächsten Schuljahr an 36 Standorten insgesamt 11.660 Schnuppertage für theoretisch 2.300 Schüler – von Neuen Mittelschulen bis zu Polytechnischen Schulen.

KÄRNTEN. Die Kärntner Industrie bildet auch in Zeiten von "Corona" Lehrlinge aus – ähnlich viele wie in den letzten Jahren. Das betont heute Erich Dörflinger, Vorsitzender des Arbeitskreises Lehrlingsausbildung der Industriellenvereinigung (IV) Kärnten und General Manager von Flex Althofen.
Auch bei der Schnupperlehre bleibe man am Ball: 31 Industriebetriebe bieten im nächsten Schuljahr an 36 Standorten insgesamt 11.660 Schnuppertage für theoretisch 2.300 Schüler – von Neuen Mittelschulen bis zu Polytechnischen Schulen. Organisiert wird das über den "Schnupperlehrkalender". Darin sind bezirksweise die in den Betrieben verfügbaren Schnupperlehrtage, die Zahl der möglichen Teilnehmer und die Ansprechpartner angeführt. 
Dörflinger betont: "75 Prozent der aufgenommenen Lehrlinge haben vorher eine Schnupperlehre im Unternehmen absolviert." So lernen sie die Lehrberufe in der Industrie hautnah kennen.

Lehrstellen in Industrie vorhanden

Auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair ist begeistert: "Wir halten das Schnuppern für ganz wichtig und werden die Schnupperlehrkalender in den nächsten Tagen an Schulen und Berufsorientierungslehrer versenden." 
Durch die Corona-Krise ist die Situation am Arbeitsmarkt natürlich schwierig. Die Jugendarbeitslosigkeit nahm im Mai zum Vorjahr um 84 Prozent zu, die Zahl der Lehrstellensuchenden um 42,5 Prozent. Die Zahl der offenen Lehrstellen sank wiederum um über 24 Prozent. Nicht aber in der Industrie. 
Dörflinger wie Klinglmair würden sich wünschen, dass auch die AHS den Schnupperlehrkalender noch mehr nutzen, momentan tun das erst einzelne Schulen. 

80 Prozent der Lehrlinge werden übernommen

Sabrina Süssenbacher ist der vorjährige "Lehrling des Jahres", sie ist im zweiten Lehrjahr zur Elektro-Betriebstechnikerin und Mechatronikerin. Im letzten Schuljahr habe sie viel geschnuppert: "Bei Flex habe ich sofort gemerkt, dass es das Richtige ist, weil ich etwas ausprobieren durfte." 
Dörflinger erzählt von der Lehre bei Flex: "Wir geben pro Jahr 1,3 Millionen Euro für die Lehrlingsausbildung und unser Ausbildungscenter aus und das für derzeit über alle Lehrjahre 74 Lehrlinge. 100 Prozent der Lehrlinge werden vom Betrieb als Facharbeiter übernommen. Im Schnitt der Kärntner Industrie sind es 80 Prozent."

Autor:

Vanessa Pichler aus Klagenfurt

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