Tourismusbilanz
Wintertourismus in Kärnten weiter auf Rekordkurs

Der touristische Winter in Kärnten entwickelt sich gut

Kärnten Werbung rechnet für heuer mit einem ähnlichen Rekordergebnis wie im letzten Kärntner Tourismuswinter.

KÄRNTEN. Die vorläufige Tourismusbilanz des Winters kann sich sehen lassen. Und das ist nicht selbstverständlich, denn der Winter 2017/18 wies Rekordzuwächse auf – plus 8,7 Prozent bei den Nächtigungen und plus 11,4 Prozent bei den Ankünften. 
Heuer gab es eine "Verschiebung" der für den Tourismus wichtigen Osterferien von März auf April. Und trotzdem verzeichnete Kärnten im März 2019 "nur" ein Minus von 6,6 Prozent. Im April sollte es wieder Zuwächse geben, weshalb von einem ähnlichen Rekordergebnis wie im letzten Jahr ausgegangen wird.

Mehr Investitionen in Infrastruktur

Kärnten Werbung-Chef Christian Kresse blickt zurück: "Der Kärntner Wintertourismus konnte durch Bündelung der Marketingaktivitäten sowie saisonverlängernden, neuen Angeboten das erfolgreiche Ergebnis des Vorjahres bestätigen. Die steigende Investitionsdynamik ist ein wesentlicher Teil des diesjährigen Winterergebnisses. In den nächsten Jahren wird es nun von entscheidender Bedeutung sein, weitere betriebliche Investitionen zu unterstützen und öffentliche Investitionen in die Winterinfrastruktur zu forcieren. Die Prämisse, immer mehr zu einer Ganzjahresdestination zu werden und damit attraktive Jahresarbeitsstellen und längerfristig ausgelastete Infrastrukturen zu schaffen, muss weiter oberstes Ziel der Tourismuswirtschaft sein."

Details zu den Märkten

Doch welche sind die wichtigsten Wintermärkte für Kärnten?

  • Österreich und Deutschland (wichtigste Wintermärkte) – Niveau des Vorjahres mit 61,2 Prozent aller Übernachtungen
  • Wachstum in den Zentral- und Osteuropa-Märkten (Tschechien, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Polen, Slowakei) – jede vierte Winter-Übernachtung aus diesem Raum
  • Rückgänge bei Italien – minus 12,8 Prozent
  • Rückgänge bei Holland – minus 8 Prozent
  • Hoffnungsmärkte sind China (plus 78 Prozent) und Großbritannien (plus 14,8 Prozent)

Die endgültige Winterbilanz (November bis April) steht dann fest, wenn auch der April "abgerechnet" ist.

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