Tag der Freiwilligkeit
Daniela und Jürgen Polz im Dienst für die Gesellschaft

Daniela und Jürgen Polz engagieren sich freiwillig beim Roten Kreuz in Spital am Pyhrn
  • Daniela und Jürgen Polz engagieren sich freiwillig beim Roten Kreuz in Spital am Pyhrn
  • Foto: Nina Polz
  • hochgeladen von Martina Weymayer

Rund 600.000 Oberösterreicher sind in Sportvereinen, Musikkapellen, Gemeinden, Feuerwehren oder Organisationen wie dem Roten Kreuz aktiv. Ohne ihr Engagement wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer. Am Tag der Freiwilligkeit fordert das OÖ. Rote Kreuz erneut, Stellenwert und gesellschaftliche Wertschätzung für freiwilliges Engagement weiter zu stärken.

SPITAL/PYHRN, BEZIRK KIRCHDORF. Mit roter Jacke und guter Laune engagieren sich Daniela und Jürgen Polz seit mittlerweile vier Jahren für die Ortsstelle Spital am Pyhrn. Jürgen hat im Jahr 2016 einen Erste-Hilfe-Grundkurs absolviert und war von der Thematik begeistert. „Mit meinem Engagement will ich einen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten“, erzählt er. Auch Daniela war von der Idee angetan. Gemeinsam starteten sie die Ausbildung zum Rettungssanitäter im Alter von 39 und 41 Jahren.

„Eigentlich spielte ich schon viele Jahre vorher mit dem Gedanken, mich im Roten Kreuz zu engagieren. Aufgrund von vier gemeinsamen Kindern reichte die Zeit für dieses Vorhaben jedoch nicht aus. Vor vier Jahren klappte es dann“, fügt Daniela hinzu. Seither haben die beiden viel erlebt. „Unser Engagement im Rettungsdienst macht Sinn und wir können anderen Menschen helfen“, sind sie sich einig. Jürgen ist seit diesem Jahr zudem als Ortsstellenleiter in Spital am Pyhrn aktiv und lenkt die Geschicke der Ortsstelle.

Leistungen sicherstellen, die es sonst nicht gäbe

Vier von zehn Oberösterreichern engagieren sich freiwillig. Sie finden Sinn und Spaß in ihrem Leben, sammeln Erfahrungen und fühlen sich als wertvoller Teil einer lebendigen Zivilgesellschaft. Etliche bereits gewohnte Leistungen bzw. Angebote wären ohne freiwilliges Engagement nicht verfügbar. Das OÖ. Rote Kreuz ist mit mehr als 22.000 freiwilligen Mitarbeitern die größte humanitäre Freiwilligenorganisation im Bundesland. Ein Großteil der Freiwilligen engagiert sich im Rettungsdienst. „Das Essen auf Rädern, der Rotkreuz-Markt, der Besuchsdienst oder auch die ALPHA-Leseförderung an den Schulen sind Leistungen, die ausschließlich von Freiwilligen erbracht werden“, erklärt Bezirksstellenleiter Dieter Goppold.

Tragende Säule in unsicheren Zeiten

Digitalisierung. Globalisierung. Demografischer Wandel. Veränderungen im gesellschaftlichen Leben verlangen Menschen ab, flexibler und stärker verfügbar zu sein. Freiwillige sind größeren Belastungen ausgesetzt. Auch die gesellschaftlichen Anforderungen für Hilfsorganisationen steigen. „Um weiterhin für die Bevölkerung sein zu können, müssen wir Wahrnehmung und Wertschätzung für Freiwilligkeit weiter stärken“, ist sich der Bezirksstellenleiter sicher. „Auch die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freiwilligkeit muss noch besser gelingen“, fordert er. „Menschen, die sich freiwillig engagieren, tragen wesentlich dazu bei, dass wir schwierige Zeiten bestmöglich meistern“, erklärt Goppold. Beispiele sind das Hochwasser 2013, die großen Flüchtlingsbewegungen 2015 oder die 2020 aufgetretene Corona-Krise.

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