Gebündelte Kraft im Haus der Region

Felix Fößleitner, Christian Dörfel, August Pfaffenhuemer, Christian Schilcher (von links)
  • Felix Fößleitner, Christian Dörfel, August Pfaffenhuemer, Christian Schilcher (von links)
  • Foto: Verein oö. Eisenstraße
  • hochgeladen von Martina Weymayer

STEINBACH/STEYR. Sie schafft so einen neuen regionalen Drehpunkt, um das Wissen zu den historischen Wurzeln und der Geschichte im südöstlichen Oberösterreich als Basis und Quelle für neue Entwicklungen in der Region zu nutzen.

Im Haus der Region – im Alten Pfarrhof in Steinbach an der Steyr – sollen künftig wieder die Fäden der Eisenstraße zusammenlaufen und die musealen und kulturellen Anliegen, das Wissen und die beteiligten Akteure vernetzt werden, auch mit den anderen wichtigen Partnern in der Regionalentwicklung wie z. B. den Gemeinden, dem Tourismus oder der Wirtschaft.

Einige ganz konkrete Maßnahmen befinden sich derzeit schon in Umsetzung bzw. werden vorbereitet:
In einer internetbasierten Wissensdatenbank wird das „Eisenstraßen Wissen“ der Museen und aus dem Privatbereich systematisch gesammelt, geordnet und von Experten auf Richtigkeit geprüft. Für alle Interessierten, Einheimische oder Gäste der Region – seien es Schüler, Studierende oder Forschende – werden die gesammelten Daten digital aufbereitet und über eine Infoplattform online zur Verfügung gestellt. Durch die Plattform soll der Wissensaustausch zum lokalen Kulturgut und zur Geschichte der Region angeregt werden.

Derzeit wird auch an einer stärkeren Vernetzung der zahlreichen Museen und Schaubetriebe entlang der oberösterreichischen Eisenstraße gearbeitet. In einem ersten Schritt werden dazu alle Einrichtungen besucht und mit einem Fragebogen die aktuelle Situation in den Museen erhoben. Die Resultate der Umfrage werden wesentlichen Einfluss auf die inhaltliche Neuausrichtung der Oö. Eisenstraße haben.

„Wir wollen gemeinsam mit dem Verbund der Oö. Museen die musealen Einrichtungen in der Region persönlich besuchen und ihre Wünsche und Pläne zur Weiterentwicklung der jeweiligen Häuser erheben.“, so der Obmann der oö. Eisenstraße August Pfaffenhuemer.

"Belebung des schlummernden Kulturgutes"

Insgesamt erhofft man sich durch die, vom Verein Oö. Eisenstraße gestartete Initiative der Neuausrichtung eine Belebung des schlummernden Kulturgutes als Basis für die künftigen Entwicklungen und Innovationen in der Region. Dazu wird es auch zahlreiche neue Partnerschaften mit den Gemeinden, der Wirtschaft und dem Tourismus brauchen. Neben dem Bewahren der historischen Schätze und des Wissens ist auch die moderne Aufbereitung der Inhalte und ein Begeistern der Jugend und der Bevölkerung ein zentraler Erfolgsfaktor für einen lebendigen Umgang mit den historischen Wurzeln.

Damit diese Ziele erreicht werden, arbeitet man intensiv mit dem Regionalforum Steyr-Kirchdorf und den beiden LEADER-Regionen Nationalpark Oö. Kalkalpen und Traunviertler Alpenvorland zusammen.

Autor:

Martina Weymayer aus Kirchdorf

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