Aktiv für die Wildbienen

Biologe Martin Schwarz von der Stiftung für Natur gab vor Ort Tipps für die richtige Gestaltung der Wildbienen-Flächen.
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  • Biologe Martin Schwarz von der Stiftung für Natur gab vor Ort Tipps für die richtige Gestaltung der Wildbienen-Flächen.
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BEZIRK (wey). Von 19. bis 28. Mai 2017 findet wieder die "Woche der Artenvielfalt" statt. Gemeinsam mit vielen Partnern bietet der Naturschutzbund im Rahmen von vielfaltleben jedes Jahr ein buntes Programm.

Gemma Bleaml schaun!

Termine: 20.5.2017 + 28.05.2017, 08.30 – 11.30 Uhr
Orchideenwanderung durch das „Himmelreichbiotop“. Zu sehen sind Kleine Hundswurz, Breitblättrige Fingerwurz, Gefleckte Fingerwurz, Großes Zweiblatt, Fliegen-Ragwurz/Bergmandl, Frauenschuh etc.
Treffpunkt: Parkplatz „Himmelreichbiotop“
Info & Anmeldung: Landschaftspflegeverein „Bergmandl“, Obmann Werner Bejvl, Tel. 07582/60454 oder e-mail: bergmandl@gmx.at

Laubfrosch & Co.

Termin: 24.05.2017, 20 – 21.30 Uhr
Geführte Abend-Wanderung zu unserer letzten Laubfroschpopulation im Bezirk Kirchdorf.
Treffpunkt: Parkplatz „Einkaufszentrum Michelpark“ in Micheldorf.
Info & Anmeldung: Landschaftspflegeverein „Bergmandl“, Obmann Werner Bejvl, Tel. 07582/60454 oder e-mail: bergmandl@gmx.at

ÖBf-Initiative "Retten wir die Wildbienen!"

Auch die Bundesforste (ÖBf) engagieren sich bei Naturschutzprojekten. So setzen die ÖBf derzeit gemeinsam mit dem Naturschutzbund Maßnahmen für Wildbienen um. Allein in Oberösterreich gibt es rund 430 Wildbienenarten, in Österreich sind es knapp 700. Wildbienen sind keine geflüchteten Honigbienen, sonderen deren wildlebende Verwandte. Die meisten von ihnen leben einzelgängerisch und bilden keine Staaten. Aber auch sie sind eng an Blüten gebunden, saugen Nektar und sammeln Pollen zur Aufzucht ihrer Brut. Als Bestäuber sind sie von immenser Bedeutung für unser Ökosystem. Auf Grund von ausgeräumten Landschaften, intensiver Landwirtschaft und Pestizideinsatz sind viele Wildbienenarten jedoch gefährdet. Artenschutz für Sandbienen, Pelzbienen, Furchenbienen, Mauerbienen und ihre Verwandten bedeutet vor allem Schutz und Förderung ihrer Lebensräume mit ihren teils artspezifischen Nahrungsquellen und Nistplätzen (Quelle: www.naturverbindet.at)

Auf die Frage, warum man sich an dem Projekt beteiligt, erklärt Forstmeister Harald Greifeneder aus Molln: "In jedem Revier müssen jährlich acht bis zehn Naturschutzmaßnahmen gesetzt werden. Schon seit mehr als zehn Jahren setzen wir die unterschiedlichsten um." Zu diesen Projekten gehören etwa

"Ein Zeichen setzen"
Ziel der Wildbienen-Aktion ist es, möglichst viele Blühflächen wie Blumenwiesen, Ackerraine oder naturnahe Waldränder zu schaffen und ökologisch aufzuwerten. Der Forstbetrieb Steyrtal errichtet in der Mollner Ramsau sowie im Gebiet Rosenegg im Ortsteil Breitenau entsprechende Flächen. Die ersten Maßnahmen wurden bereits umgesetzt, etwa indem Flächen freigeschnitten und etliche Blühsträucher neu angepflanzt wurden. "Wir wollen ein Zeichen setzen und zeigen, dass man sehr viel machen kann", so die Verantwortlichen. Die Flächen sollen künftig auch der Öffentlichkeit zugänglich sein.

Backstage-Tag am 12. Juni 2017

Anlässlich „20 Jahre ÖBf-AG“ findet am 12. Juni ein "Backstage-Tag" statt. Um 15 Uhr gibt es eine Gratis-Führung zu den Themen "Wildbienenprojekt in der Ramsau“ sowie „Holzernte einst und jetzt in der Welchau“.
Treffpunkt: Forstbetrieb Steyrtal in Molln.
Info & Anmeldung unter Tel. 07584/3201-7411 bzw. bundesforste.at/backstage

Autor:

Martina Weymayer aus Kirchdorf

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