FPÖ
"Die Jugend auch in Zukunft für die Feuerwehr begeistern"

Vor wenigen Wochen hat die Feuerwehr Steinfelden ein neues, top-ausgestattetes Kleinlöschfahrzeug bekommen.
  • Vor wenigen Wochen hat die Feuerwehr Steinfelden ein neues, top-ausgestattetes Kleinlöschfahrzeug bekommen.
  • Foto: FF Steinfelden
  • hochgeladen von Martina Weymayer

Vor dem offiziellen Wahlkampfauftakt der FPÖ im Bezirk Kirchdorf war Landesrat Wolfgang Klinger in Pettenbach zu Gast.

PETTENBACH. Unter anderem stand ein Besuch bei der FF Steinfelden auf dem Programm, die vor Kurzem ein neues Fahrzeug bekommen hatte. Insgesamt gibt es in der Gemeinde sechs Feuerwehren. "Im Bezirk ist das einzigartig, wenn auch eine große Herausforderung", so Vizebürgermeister und FPÖ-Bezirksparteiobmann Michael Gruber, der gleichzeitig auf den anstehenden Zeughaus-Neubau für die FF Pettenbach hinweist. Auf die Frage, ob die Zusammenlegung von Feuerwehren ein Thema für die Zukunft sei, sagt Gruber: "Finanziell würde uns das nichts bringen. Für uns passt es so, wie es ist. Jede Feuerwehr hat ihre Berechtigung."

Landesrat Wolfgang Klinger, selbst seit 43 Jahren bei der Feuerwehr, ergänzt: "In OÖ gibt es über 900 Feuerwehren mit mehr als 90.000 Mann. Mir ist die Einsatzbereitschaft einer Feuerwehr wichtig. Solange sich eine Feuerwehr selbst organisieren und aufstellen kann, hat sie ein Bestandsrecht. So gut, wie wir jetzt aufgestellt sind, können wir sie aufrecht erhalten. Es gibt Studien, die besagen, dass jeder Euro, den man in die Feuerwehr investiert, zehnfach zurückkommt."

Mit dem GEP auf einem guten Weg

Mit der neuen Gefahrenabwehr- und Entwicklungsplanung, kurz GEP genannt, sei man auf einem guten Weg. Der Plan regelt etwa, wer wann welche Ausstattung bekommt. Der GEP soll auch verhindern, so Klinger, dass derjenige am meisten kriegt, der am meisten rennt. "Die Aufteilung soll gerecht sein. Dafür ist der GEP ein hervorragendes Mittel."

Jugend an die Feuerwehr heranführen

Wichtig sei, die Jugend an die FF heranzuführen. "Der Feuerwehrdienst ist wesentlich für die Gesellschaft. Wir müssen darauf achten, dass wir auch in Zukunft junge Menschen haben, die bereit sind, diese Freiwilligkeit weiterzutragen. Die Jugendbetreuer leisten beste Arbeit, sieht man bei den Jugendlagern. Wenn der Freiwilligendienst nicht mehr möglich ist, weil wir zu wenig Leute haben - das betrifft auch andere Vereine -, dann werden wir in der gesamten Zivilschutzthematik ein Riesenproblem bekommen." Michael Gruber fügt hinzu: "Mir ist alles recht, egal in welchem Verein,  wenn Kameradschaft gelernt und gesellschaftliche Werte vermittelt werden. Ich werde meine politische Kraft genau dorthin richten."

Zu Klingers Aufgaben als Landesrat zählen aber nicht nur das Feuerwehrwesen, sondern unter anderem auch Hochwasser- und Katastrophenschutz sowie der Zivilschutz. In Sachen Hochwasserschutz weist er auf zwei entscheidende Kriterien hin: "Erstens sind das die Schlagwettersituationen. Wir müssen lernen, mit dem Wasser umzugehen. Zweitens sind die Kosten im Hochwasserschutz enorm. Wir können nicht alles vor einem hundertjährigen Hochwasser schützen, sondern wir müssen dort Vorsorge treffen, wo man noch bauen kann." Wichtig in diesem Zusammenhang sei, die Bevölkerung darüber aufzuklären, was geht und was nicht. "In diesem Bereich werden wir permanent gefordert sein."

Sicherheit in der Netzstabilität

Zivilschutz, so Wolfgang Klinger, sei ebenfalls eine Frage für die Zukunft, "Stichwort Blackout-Thematik. Wir müssen große Ringschlussleitungen bauen, um die Sicherheit in der Netzstabilität aufrecht zu erhalten. Da kriegen wir noch genügend zu tun." Wiederum läge große Bedeutung bei der Information der Bürger, die auf so eine Situation vorbereitet werden müssen. "Das geht übrigens auch wieder über die Feuerwehren."

"Besseres Ergebnis, als andere glauben"

Auf die Frage, welches Ergebnis man sich bei der kommenden Nationalratswahl am 29. September erwarte, sagt Michael Gruber: "Ich sehe das relativ pragmatisch. Ich glaube, dass unser Ergebnis besser ausfallen wird, als andere glauben. Die Leute unterscheiden genau, wer wofür verantwortlich ist. Sie sehen, was in der Gemeinde, im Bundesland erarbeitet wurde. Die Wähler sind sehr mündig geworden und wissen genau zu unterscheiden, was wo geleistet wurde und was zu erwarten ist. Die meisten haben sich ihr Bild schon längst gemacht."

Autor:

Martina Weymayer aus Kirchdorf

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