Die Zukunft kommt schneller als gedacht

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KIRCHDORF. KIRCHDORF (str). Oberösterreich hat die höchste Anzahl an 15-Jährigen im österreichweiten Vergleich und somit die höchste Zahl an Jugendlichen, die sich bereits Gedanken über ihre Zukunft gemacht haben sollten. Denn schließlich sind die meisten mit 15 Jahren bereits von der Schulpflicht befreit und die Gefahr, dass sie bald zu den 32.525 arbeitslosen österreichischen Jugendlichen gezählt werden müssen, ist, wenn sie sich nicht schon im Vorfeld einen Plan überlegt haben, doch vorhanden.

Früh genug ein Bild machen

Berufsorientierung findet zwar auch in Schulen statt, doch um im Entscheidungsprozess tatsächlich vorwärts zu kommen, ist Eigeninitiative gefragt. Da es nur selten möglich ist in verschiedenste Betriebe hineinzuschnuppern, bietet das Technologiezentrum Kirchdorf bereits zum vierten Mal die Kirchdorfer Talentewoche an. Von 12. bis 14. Juli konnten so 71 Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren Einblicke in regionale Betriebe erhalten. Dabei wurde nicht nur Roboter zum Leben erweckt und Kunstwerke aus Glas hergestellt, sondern auch über die Energiegewinnung der Zukunft nachgedacht und selbst Holzsessel gebaut. Die Bezirksrundschau freute sich gemeinsam mit dem Radio B138 und dem RegionalTV der Gruppe "Mediengestaltung" einen Einblick in die Medienwelt geben zu dürfen. Die zwischen neun- und vierzehnjährigen Mädchen dieser Gruppe lernten dabei nicht nur selbst Interviews zu führen, sondern erfuhren von Vera Strohmeier, die bei der MARK Metallwarenfabrik GmbH im Kommunikationsmanagement und in der Personalentwicklung tätig ist, und von der Leiterin der Konzernkommunikation der Greiner Holding Ute Kliemstein mehr über die Arbeit im Bereich der Firmenkommunikation. Beide betonten dabei, wie wichtig Initiativen wie die Talentewoche sind und wie wesentlich der Kontakt zur Berufswelt bereits im Jugendalter ist. Ute Kliemstein: "Ich finde, dass die Talentewoche eine ganz tolle Sache ist. Ihr Kinder und Jugendlichen seid drei Tage unterwegs und könnt euch mit den Profis austauschen." Vera Strohmeier hob auch hervor, wie notwendig es ist, sich bereits in der Schulzeit Gedanken zu machen, was man später beruflich machen möchte.

Zeitig Mitarbeiter begeistern

Sowohl Strohmeier, als auch Kliemstein betonten, wie viel Wert die Firmen MARK und Greiner auf die Ausbildung ihrer Mitarbeiter und besonders ihrer Lehrlinge legen. So erzählte Kliemstein den aufmerksamen Neo-Reportern, dass von den über 100 Jugendlichen, die bei Greiner eine Lehre absolvieren, der Großteil auch nach dem Abschluss ihrer Ausbildung bei Greiner bleiben. Vera Strohmeier sprach außerdem das generelle Engagement der MARK GmbH im Bereich der Berufsorientierung an. Wie wichtig es gerade für regionale Betriebe in Oberösterreich ist, Jugendliche für ihren Betrieb zu begeistern, wird von anderen Firmen teilweise noch unterschätzt. Dabei gehört Oberösterreich mit Salzburg, Tirol und Vorarlberg zu den Bundesländern, in denen bereits in diesem Jahr ein deutliches Überangebot an Lehrplätzen von Betrieben im Vergleich zur Nachfrage nach Lehrstellen gibt.

Chance nutzen

Die Talentewoche bietet auch im nächsten Jahr wieder die Möglichkeit in die zukünftige Berufswelt hineinzuschnuppern. Sie findet von Mittwoch, dem 11. Juli, bis Freitag, dem 13. Juli 2018 wieder im Technologiezentrum statt.
Nähere Informationen zur Anmeldung gibt es unter Tel.: 07582/61761200 oder
office@tiz-kirchdorf.at.
Hier gibt es außerdem einige Eindrücke der Gruppe "Mediengestaltung"

Nähere Details zu den Arbeitslosenzahlen
Nähere Infos zur Lehrlingsausbildung

Autor:

Sarah Strasser aus Kirchdorf

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