Ein neues Pfadfinderhaus in Micheldorf

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MICHELDORF (sta). In einer Rekordzeit von zehn Monaten ist es der Pfadfindergruppe Kremstal gelungen, das alte Schmiedhaus im Sensenschmiedemuseum zu sanieren und das Innenleben des Hauses so zu adaptieren, dass es jetzt optimal für die Kinder- und Jugendarbeit geeignet ist.
Mehr als 3.000 Arbeitsstunden – die allermeisten davon ehrenamtlich – investierten die Pfadis.
Nicht nur der Elternrat und viele freiwillige Helfer, sondern auch die jugendlichen Mitglieder der Gruppe haben dabei Hand angelegt.

Schutt und Staub gefolgt von neuen Raumkonzepten
„Die ersten Schritte des Umbaus waren dabei wirklich wüste Arbeiten, wie das Niederreißen aller Wände im ersten Stock,“ sagt Gruppenleiterin Barbara Schröckenfuchs. „28 Container Schutt und Holz wurden dabei händisch aus dem Haus befördert“, erinnert sie sich an staubige aber lustige Stunden.
Schon seit der Gründung im Jahr 2001 hat die Stadt Kirchdorf die Pfadfindergruppe über Jahre hinweg fast wie ein Mentor begleitet. Nachdem aus deren Angebot, nach dem Umbau eigene Räume in der ehemaligen Brauerei beziehen zu können leider nichts geworden war, hat der Kirchdorfer Bürgermeister Wolfgang Veits die Gruppe erst recht wohlwollend unterstützt. „Dafür und vor allem auch für die Quartiergabe in den ersten 12 Jahren unserer Gruppengeschichte im ehemaligen Kinderheim in Micheldorf, das die Stadt gepachtet hat, sind wir sehr dankbar. Unser neues Heim steht zwar in Micheldorf, aber die Kinder und Jugendlichen unserer Gruppe kommen aus dem gesamten Kremstal, der größte Teil aus Micheldorf und Kirchdorf.“ betont Obmann Wolfgang Weixlbaumer, der die Entstehung des neuen Pfadi-Hauses koordiniert hat. Auch vom Land OÖ, dem Bundesdenkmalamt und vor allem von vielen einzelnen Sponsoren hat die Gruppe Hilfe bekommen.

Eine ganz neue Dimension der Arbeit und viele neue Chancen gesellschaftliches Engagement zu zeigen, sehen die Pfadfinder jetzt mit ihrem zentraleren Standort. „Auch Wiesenflächen ganz in der Nähe dürfen wir benutzen, und wir haben bei den Umbauarbeiten das denkmalgeschützte Haus in seiner Ursprünglichkeit sehr offen gestaltet,“ sagt Weixlbaumer. Offen sind die Pfadfinder auch für weitere Kinder und Jugendliche und natürlich auch für Erwachsene, die das Abenteuer Jugendarbeit wagen wollen. Als überkonfessionelle, weltweit in allen Kulturkreisen engagierte Bewegung, leisten die Pfadfinder einen Beitrag zur persönlichen, vielseitigen Entwicklung ihrer Mitglieder. Wer die Arbeit der Gruppe, und das neue Haus kennenlernen möchte kann das schon bei der offiziellen Eröffnung des Hauses am 27. April tun.

Daten und Fakten:
3000 Arbeitsstunden, 2000m Elektrokabel wurden händisch eingezogen, 100.000,– Euro investiert,
Die Pfadfindergruppe Kremstal hat rund 80 Mitglieder

Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

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