Rosa Eisenhofer ließ für ihren Mann alles unverändert
Eine Reise zurück in die 1940er-Jahre

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PETTENBACH. Mitten in Pettenbach, oberhalb der Kultur-Schmiede-Eisenhofer, befindet sich die ehemalige Wohnung der Familie Eisenhofer. Josef Eisenhofer war im Zweiten Weltkrieg der letzte Schmied in der Umgebung, der noch nicht eingezogen worden war. Im April 1944 musste auch er an die Ostfront. Dort verlor sich seine Spur. Seine Frau Rosa suchte bis 1955 nach ihm und auch als ihr ein Kamerad ihres Mannes berichtete, dass Josef an der Ostfront gestorben war, glaubte sie an die Rückkehr ihres Mannes. "Rosa Eisenhofer hat bis zu ihrem Tod 1999 in der Wohnung alles so gelassen, wie es an dem Tag war, an dem ihr Mann in den Krieg gezogen ist", erzählt Hermann Allinger, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Schrift- und Heimatmuseum Bartlhaus. Ein Besuch in der Wohnung wird dadurch zur Zeitreise und vermittelt ein Gefühl für die damaligen Lebensverhältnisse. Selbst die letzten Aufträge, die Sepp Eisenhofer nicht mehr abarbeiten konnte, und alle Auftragsbücher können heute oberhalb der "Kultur-Punsch-Schmiede" besichtigt werden.

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