Schneechaos
Frau Holle fordert Hilfskräfte

<f>Unglaubliche Mengen an Schnee</f> wurden im Süden des Bezirkes von Hilfskräften von den Dächern geschaufelt.
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  • <f>Unglaubliche Mengen an Schnee</f> wurden im Süden des Bezirkes von Hilfskräften von den Dächern geschaufelt.
  • Foto: FF Bezirk Kirchdorf
  • hochgeladen von Franz Staudinger

BEZIRK (sta). „Das Schneechaos der vergangenen Tage brachte viele Gemeinden, deren Bewohner und die unzähligen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Helfer an ihre Grenzen. Besonders in Windischgarsten, Rosenau und Spital am Pyhrn herrschte Ausnahmezustand. Schulen wurden geschlossen, mehrere Landes- und Gemeindestraßen gesperrt.

Peter Auerbach, Bürgermeister in Rosenau: "Wir konnten die Schneemassen alleine nicht mehr bewältigen, darum haben wir Hilfe angefordert." Bezirks-Feuerwehrkommandant Helmut Berc dazu: "An Spitzentagen waren 440 Feuerwehrmänner aus dem gesamten Bezirk und darüber hinaus im Einsatz. Alleine in Rosenau kämpften an einem Tag an die 380 Feuerwehrmänner mit 56 Fahrzeugen gegen die Naturgewalt. Die Zusammenarbeit mit allen Einsatzkräften, egal ob Höhenretter, Berufsfeuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und Bergretter, hat ausgezeichnet funktioniert. Bedanken möchte ich mich auch bei den Partnerinnen der Feuerwehrmänner und den Gemeindebürgern, die uns wirklich großartig verpflegt haben."

Auch die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Kirchdorf waren im Dauereinsatz. Bezirksstellenleiter Raffael Gittmaier: "Für uns war es eine außergewöhnliche und fordernde Situation. 27 Winterdienstmitarbeiter waren rund um die Uhr im Einsatz. Die Schneemassen waren enorm. In Rosenau lagen neben der Straße bis zu 2,5 Meter. Die große Herausforderung liegt jetzt darin, den vielen Schnee mit Schneefräsen hinauszufräsen. Darum wurde das schwerste Gerät, ein Lkw mit fix aufgebauter Fräse von der Betriebswerkstätte Ried im Innkreis angefordert. "Das ist das größte Gerät dieser Art, welches in Oberösterreich verfügbar ist", so Gittmaier.

Unverständlicher Leichtsinn
Trotz Straßensperren gab es immer wieder Menschen, die sich darüber hinwegsetzten. "Wir haben am Pyhrnpass die Straße mit einem Lawinenschranken gesperrt. Trotzdem wurde dieser zweimal aufgebrochen. Einen Fahrer haben wir auf frischer Tat erwischt und angezeigt. Soviel Leichtsinn ist für mich unverständlich. Er bringt damit nicht nur sich selber, sondern auch andere Menschen in Gefahr", so Gittmaier.

Fotos: Straßenmeisterei Kirchdorf, Feuerwehr Bezirk Kirchdorf

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