Ibiza-Affäre
"Gedankengut bleibt"

<f>Das Skandalvideo von H.C. Strache</f> löste eine Welle der Empörung aus. Zahlreiche FPÖ-Wahlplakate wurden zerstört.
  • <f>Das Skandalvideo von H.C. Strache</f> löste eine Welle der Empörung aus. Zahlreiche FPÖ-Wahlplakate wurden zerstört.
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Die Regierungskrise hat auch Oberösterreich erreicht.

BEZIRK KIRCHDORF (sta). Nachdem FPÖ-Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek, der nach einer Rede bei der AfD in Deutschland stark in der Kritik stand, seinen Rücktritt bekanntgegeben hat, entschied Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP), dass er die Regierungsarbeit in Oberösterreich mit der FPÖ weiterführen möchte.

Das stößt bei der SPÖ-Bezirksvorsitzenden Bettina Lancaster auf Unverständnis: "Ehrlich gesagt, habe ich schon mit einer Neuwahl gerechnet. So weiterzumachen wie bisher, finde ich nicht gut. Für mich ist diese Entscheidung einfach nicht stimmig und falsch. Die Absetzung von Landesrat Podgorschek löst das Problem nicht. Das Gedankengut der FPÖ bleibt. Ich hätte mir gewünscht, dass die Bürger entscheiden, wen sie in der Regierung haben möchten."

Landtagsabgeordneter Christian Dörfel, Bezirksobmann der ÖVP und Bürgermeister aus Steinbach/Steyr, sieht das anders. "Ich finde es richtig, dass die Zusammenarbeit mit der FPÖ weitergeführt wird. Die Sacharbeit war bisher gut. Dass Podgorschek geht, war das richtige Signal und ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Es war Bedingung für das Fortführen der schwarz-blauen Zusammenarbeit. Es gibt auch ein klares Bekenntnis der FPÖ, sich von rechtsradikalen und extremistischen Äußerungen und Handlungen zu distanzieren."

Landtagsabgeordneter Michael Gruber aus Pettenbach ist Bezirksparteiobmann der FPÖ. Er sagt: "Ich stehe voll und ganz zur Fortführung der Koalition in Oberösterreich und zu den Entscheidungen von Manfred Haimbuchner. Wir haben einen Reformweg begonnen, den es zum Wohle der Bürger weiterzuführen gilt. Landesrat Podgorschek hat wertvolle Arbeit geleistet, dafür danke ich ihm."

Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

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