Girtler-Bildstock verwüstet

Das Marterl wurde aus seiner Verankerung gerissen
  • Das Marterl wurde aus seiner Verankerung gerissen
  • Foto: Gustav Wolfbauer
  • hochgeladen von Franz Staudinger

SPITAL/PYHRN (sta). Zur Erinnerung an das Landarztehepaar Roland und Leopoldine Girtler wurde 1992 ein Bildstock in Spital am Pyhrn errichtet. Der Sohn der beiden, der bekannte österreichische Soziologe Roland Girtler, ist erschüttert, nachdem das für ihn sehr kostbare Kunstwerk aus seinen Verankerungen gerissen wurde. "Wir hatten jedes Jahr eine Maiandacht beim Bildstock. Ich frage mich, wer so etwas macht."
Gustav Wolfbauer hat den Bildstock, der aus Holz geschnitzt ist und in dem ein Bild mit Hinterglasmalerei eingearbeitet ist, errichtet. Sein Sohn sagt: "Die Gedenkstätte war einbetoniert. Das war rohe Gewalt. Die Polizei hat auch Fahrzeugspuren sichergestellt. Wenn es ein Auto war, dann muss es einen massiven Schaden am Fahrzeug geben", vermutet er. "Sollte es ein Unfall gewesen sein, ist es eine Frechheit, dass sich der Verursacher nicht einmal gemeldet hat."

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