Einsatz im Holzerkar
Jugendliche lösten durch Notsignale Sucheinsatz aus

Im Einsatz waren 19 Einsatzkräfte der Bergrettung, die Crew des Notarzthubschraubers Christophorus 14 und ein Beamter der Alpinpolizei Kirchdorf.
  • Im Einsatz waren 19 Einsatzkräfte der Bergrettung, die Crew des Notarzthubschraubers Christophorus 14 und ein Beamter der Alpinpolizei Kirchdorf.
  • Foto: ÖAMTC
  • hochgeladen von Julia Mittermayr

Bergrettung, Notarzthubschrauber und Alpinpolizei machten sich auf die Suche nach einem möglichen in Not geratenen Bergsteiger im Holzerkar. Doch: Zwei Burschen gaben Lichtsignale ohne zu wissen, dass diese als Notsignal gedeutet werden könnten. 

SPITAL/PYHRN. Am 11. Oktober 2019 um 19.20 Uhr meldete eine Frau aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems, dass sie im Holzerkar, welches sich zwischen kleinem und großem Pyhrgas befindet, Lichtzeichen sowie eine rote und eine grüne Signalrakete gesehen habe. Um die Lage abzuklären nahmen die Beamten mit einem Hüttenwirt einer Hütte unweit des Vorfallsortes Kontakt auf.

Bergrettung und Notarzthubschrauber alarmiert

Der Wirt konnte im Bereich des Bad Haller Steiges, der auf den großen Pyhrgas führt, Lichtzeichen erkennen, die in etwa im Rhythmus des alpinen Notsignales, also sechs Lichtzeichen pro Minute, abgegeben wurden. Als er seinerseits mit Lichtzeichen antwortete, wurden von dort weitere Lichtzeichen in seine Richtung abgegeben. Da nun von einem in Not geratenen Bergsteiger ausgegangen werden musste, wurden die Bergrettung und der Notarzthubschrauber alarmiert. Die Besatzung des Hubschraubers konnte trotz intensiver Suche keine Personen feststellen.

Zwei Burschen gaben Lichtsignale 

Erst die zu Fuß ausgerückten Bergretter fanden an der angegebenen Stelle zwei 17-jährige Burschen aus dem Bezirk Linz Land, die am Beginn des Bad Haller Steiges biwakierten. Diese gaben sofort zu, zwei Feuerwerksraketen abgefeuert und Lichtsignale gegeben zu haben, allerdings sei ihnen nicht bewusst gewesen, dass diese als Notsignal gedeutet werden könnten.

Im Einsatz waren 19 Einsatzkräfte der Bergrettung, die Crew des Notarzthubschraubers Christophorus 14 und ein Beamter der Alpinpolizei Kirchdorf.

Autor:

Julia Mittermayr aus Grieskirchen & Eferding

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