Mit dem Handy auf Schatzsuche

Geocacher Paul Ehrenbrandner
2Bilder

BEZIRK (sta). In einem Baumstamm, im Vogelhaus, auf einer Ruine, in einem Abbruchhaus oder in ehemaligen Bunkern: Überall sind sie versteckt, die sogenannten "Caches". Millionen weltweit, hunderte auch im Bezirk Kirchdorf.
Die moderne Schatzsuche, bei der man mit GPS und den Koordinaten auf die Suche geht, boomt. 2001 startete Geocaching, als die Amerikaner das Satellitensignal freigaben. "Ich bin seit etwa eineinhalb Jahren Geocacher und hab schon 98 `Caches´ gefunden", sagt Paul Patrick Ehrenbrandner aus Kirchdorf. "Geocaching ist ein echtes Abenteuer und sehr spannend. Es kann zu einer Sucht werden. Mir gefällt auch, dass man sich dabei in der Natur bewegt und an schöne Plätze kommt, an die man sonst nie kommen würde", so Ehrenbrandner.

Rätsel lösen und auf gehts
Bei vielen "Caches" findet man im Internet nicht gleich die Koordinaten, sondern muss vor oder während der Suche gefinkelte Rätsel oder mathematische Aufgaben lösen. Zum Teil sind richtige Schnitzeljagden zu bewältigen. Die Schwierigkeitsgrade der Verstecke sind höchst unterschiedlich. Sogar Klettereinsätze mit Seil können nötig sein. "In Klaus habe ich einmal ein Versteck gefunden, das nur über den Stausee mit einem Boot erreichbar war", sagt Ehrenbrandner.
Auch Leo Klancnik aus Schlierbach ist begeisterter Geocacher. "Die Suche ist nicht nur spannend. Ich bin mit meinen Kindern auch in der Natur unterwegs und wir entdecken dabei neben den versteckten Gegenständen wunderbare Plätze."

Geocching

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. Der Besucher kann sich in ein Logbuch eintragen, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der gefundene Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde.

1. Kostenlos registrieren auf www.geocaching.com
2. Standortbestimmung zulassen, dann werden Verstecke in der Umgebung angezeigt, dort sieht man die Koordinaten
3. Danach Gratis-App für Geocaching herunterladen
4. Auf Schatzsuche gehen
5. Wer fündig wurde, trägt sich ins Logbuch ein und versteckt den Inhalt wieder

Geocacher Paul Ehrenbrandner
Der "Schatz" hier in einer Plastikbox. Mit Bleistift und Logbuch zum Eintragen.
Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

4 Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.