Mit Plan sicher in die Schule: Sicherer Schulweg für alle Volksschulkinder in Schlierbach

Gunter Seebacher (AUVA), Direktor der Volksschule Peter-Paul Lintner, Bürgermeisterin Katharina
Seebacher, Klassenlehrerin Andrea Strassmayr (v.li.)
  • Gunter Seebacher (AUVA), Direktor der Volksschule Peter-Paul Lintner, Bürgermeisterin Katharina
    Seebacher, Klassenlehrerin Andrea Strassmayr (v.li.)
  • Foto: Volksschule Schlierbach/Krasanovsky
  • hochgeladen von Martina Weymayer

SCHLIERBACH. Der alltägliche Straßenverkehr stellt hohe Ansprüche an alle Verkehrsteilnehmer: Kenntnisse der allgemeinen Verkehrsregeln, ständige Aufmerksamkeit und vorausschauendes Denken wird auch von den Fußgängern erwartet. Die schwächsten Verkehrsteilnehmer – unsere Kinder – sind dazu aber nicht immer in der Lage. Wo Erwachsene schon Schwierigkeiten haben, sich zu Recht zu finden, kann es für Kinder bereits gefährlich werden. Auch der tägliche Schulweg birgt für die Kleinsten zahlreiche Risiken.

„Der Schulwegplan gibt Eltern und Kindern die Möglichkeit den sichersten Schulweg zu üben und so die Gefahren im Straßenverkehr für die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu minimieren. Problematische Stellen sollen so lange geübt werden, bis das Kind zuverlässig alleine zurechtkommt“, erklärt die Direktorin der AUVA, Marina Pree-Candido.

Zusammenarbeit fördert Sicherheit

An der Entwicklung des Planes waren neben Schule, Gemeinde, Polizei, KFV und AUVA auch Schülerinnen, Schüler und Eltern der Volksschule Schlierbach beteiligt. Befragungen via Fragebögen aber auch Unterrichtseinheiten in der Schule trugen dazu bei, Problem- und Gefahrenstellen zu eruieren. Parallel untersuchte das KFV das Unfallgeschehen im Schulumfeld. Weiters wurde mit allen Beteiligten eine Begehung der Gefahrenstellen umgesetzt. Auf Basis aller gesammelten Informationen wurde der sicherste Schulweg ermittelt und in Planform grafisch aufbereitet.

„Wir freuen uns über die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten bei der Erstellung des Schulwegplanes. Mit dem Plan sehen Eltern, Schülerinnen und Schüler auf einen Blick, an welchen Stellen das Queren der Straße am sichersten ist und welche Stellen die Kinder lieber meiden sollten“, erklärt Peter Felber vom KFV.

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