Nationalpark Kalkalpen ist ein Paradies für Bergvögel

Der Weißrückenspecht braucht sehr viel stehendes und liegendes Totholz.
  • Der Weißrückenspecht braucht sehr viel stehendes und liegendes Totholz.
  • Foto: Werner Weißmair
  • hochgeladen von Martina Weymayer

MOLLN (wey). Untersucht wurden die Siedlungsdichten von Eulen, Spechten und Schnäppern. Österreichweit gesehen ist diese Erhebung die erste auf einer derart großen Fläche.

Den Ergebnissen zufolge beherbergt der Nationalpark Kalkalpen die bedeutendste und dichteste Population an Halsbandschnäppern in Ober­österreich. Unerwartet ist auch die hohe Siedlungsdichte an Zwergschnäppern.

Demnach leben im Nationalpark schätzungsweise bis zu 50 Prozent aller in Oberösterreich vorkommenden Zwergschnäpper. Auch von den zehn europäischen Spechtarten sind sieben Arten im Nationalpark Kalkalpen vertreten. „Beim Dreizehenspecht liegt die Siedlungsdichte bei weitem über dem Erwartungswert und übertrifft sogar die Siedlungsdichten vom Europaschutzgebiet Dachstein und Wildnisgebiet Dürrenstein“, sagt der Vogelexperte Werner Weißmair.

Der Weißrückenspecht, der in Deutschland fast ausgestorben ist, gilt als „Urwaldspezialist“. Diese auch in Österreich seltene Spechtart braucht besonders totholzreiche, lichte und besonnte Laubwälder. „Ein derart geschlossenes Vorkommen ist einzigartig für Ober­österreich und weit darüber hinaus. Damit wird die hohe Verantwortung des Nationalpark Kalkalpen für diese gefährdeten Laubwaldbewohner deutlich unterstrichen“, wertet der Vogelkundler Norbert Pühringer dieses Untersuchungsergebnis.

Mehr Infos: www.kalkalpen.at.

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