Projekt "Bruderhahn": ein Glücksfall für kleine Gockel

Zehn Wochen lang könnte das Leben für tausende männliche Küken auf dem Biohof Tretter in Schlierbach kaum schöner sein.
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  • Zehn Wochen lang könnte das Leben für tausende männliche Küken auf dem Biohof Tretter in Schlierbach kaum schöner sein.
  • Foto: Max Habich
  • hochgeladen von Martina Weymayer

SCHLIERBACH. Früher war es normal, dass Hahn und Henne gemeinsam auf dem Hof aufwuchsen. Durch die steigende Nachfrage nach Eiern war für die männlichen Küken aber kein Platz mehr. Nicht so am Biohof von Familie Tretter! "Für uns war es nicht mehr vertretbar, dass die männlichen Küken gleich nach dem Schlüpfen sterben müssen", sagt Nicole Mittermayr-Tretter. Daher errichteten sie einen Stall, in dem viermal im Jahr mehr als 4.000 Brüder der Legehennen ein Zuhause finden. Mit Fußbodenheizung und Wintergarten spielt er alle Stückerl. "Nicht nur für die Kinder ist es etwas Besonderes, wenn wir die Küken aus den Schachteln freilassen", erzählt Mittermayr-Tretter. Bei 35 Grad picken und hüpfen sie den ganzen Tag im Stroh herum. Später dürfen sie raus auf die Wiese. Mit zehn Wochen endet ihr schönes Leben wieder. Das Fleisch ist bei "denn´s" Biosupermärkten erhältlich. Auch ein verarbeitetes Produkt soll es demnächst geben. Familie Tretter hofft, dass es die Konsumenten gut annehmen, damit ihr Projekt eine Zukunft hat.

Nähere Infos unter bruderhahn.at

Fotos: Max Habich

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