Pyhrn-Priel: Staatsanwalt ermittelt

Auch der Bikepark in Windischgarsten wird von der Touristischen Freizeiteinrichtungen Pyhrn-Priel GmbH verwaltet.
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WINDISCHGARSTEN (sta). Paukenschlag in der Tourismusregion Pyhrn-Priel. Gegen den ehemaligen Chef des Unternehmens wurden Erhebungen seitens der Staatsanwaltschaft eingeleitet. Das bestätigt auch Andreas Pechatschek von der Staatsanwaltschaft Steyr. "Es besteht der Verdacht der Untreue beziehungsweise des Betruges in einem sechsstelligen Bereich. Die Gelder sollen für firmenfremde Zwecke verwendet worden sein."
Tourismusverbandsobmann Herbert Gösweiner: "Es gab einen Verdachtsfall und bin dabei auf Unregelmäßigkeiten gestoßen. Ich habe das sofort bei der Polizei angezeigt. Das Diensverhältnis haben wir aufgelöst. Ich hoffe, dass es so schnell wie möglich zu einer lückenlosen Aufklärung kommt. Auf Grund der laufenden Ermittlungen möchte ich dazu jetzt auch nicht mehr sagen." Auch die Wirtschaftskammer Kirchdorf schlägt Alarm und fordert schnelle Aufklärung und volle Transparenz. WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller dazu: "Bis dato gibt es keine klare Bezifferung des Schadens. Es haben sich aber bereits Unternehmen an die WKO Kirchdorf gewandt. Der Tourismusverband wird mit I-Beiträgen der Unternehmen finanziert. Das sind Abgaben, die die Unternehmen hart erarbeiten müssen." Gösweiner dazu: "Ich möchte ausdrücklich betonen, dass nicht die Pyhrn Priel Tourismus GmbH geschädigt wurde, sondern eine Errichtungsgesellschaft zur Abwicklung von Bauvorhaben." Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

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