Tresor aus Büro gestohlen

BEZIRK (sta). In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu Einbrüchen in Wohnhäusern, Wohnungen und Betriebsgebäuden. Bezirks-Polizeikommandant Franz Seebacher: "Es gab von Anfang November bis 15. Dezember 13 Wohnhauseinbrüche. Das ist im Vergleich zum Vorjahr nicht wenig, eine Zunahme der Häufigkeit ist erkennbar." Die Vorgehensweise wird dabei immer dreister. "Viele lassen das Licht in der Wohnung brennen, wenn sie außer Haus gehen. Das alleine schreckt aber nicht mehr ab. Die Täter läuten an der Haustür Sturm oder werfen einen Stein durch das Fenster. Dann warten sie ab, was passiert. Ein neuer Trick ist, dass sie ein Stück Holz auf das Fensterbrett legen, damit die Jalousien nicht ganz runterfahren. So sehen sie, ob jemand zuhause ist", so der Bezirks-Polizeikommandant.
Es sind meistens organisierte Banden, die sehr professionell auftreten. Sogenannte "Blitzeinbrüche" gehen schnell über die Bühne. Auch die Firma Haidlmair aus Nußbach wurde in der Nacht vom 14. auf den 15. Dezember zum Tatort. Die Täter drangen in das Büro von Firmengründer Josef Haidlmair ein und versuchten den Tresor aufzubrechen, was ihnen aber nicht gelang. Kurzerhand warfen sie den 150 Kilo schweren Koloss aus dem Fenster und transportierten ihn ab. Auch ein Firmenfahrzeug, das inzwischen in Wien aufgefunden wurde, und Computer nahmen die Täter mit.
In derselben Nacht besuchten die ungebetenen Gäste auch Greiner Tool. Tec und den Kaminhersteller Schiedel. Auffällig ist, dass die meisten Einbrüche in Autobahnnähe im Bereich Kirchdorf-Inzersdorf oder Ried-Voitsdorf passieren. Sicherheitsexperte Martin Schiller aus Kirchdorf installiert Sicherheitsanlagen in ganz Oberösterreich. Er weiß: "Die Nachfrage nach Überwachung steigt. Eine vernünftige Alarmanlage fängt bei 2000 Euro an. Der Preis hängt aber davon ab, was man absichern möchte. Es ist sinnvoll, ein Sicherheitskonzept vor Ort zu erstellen." Für den Ankauf von Alarmanlagen gibt es Zuschüsse vom Land OÖ. "Das gilt aber nur bei konzessionierten Anlagenerrichtern. Billiganbieter halten meist die Normen nicht ein und werden nicht gefördert."

Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

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