GemeindeNavi
Wie man globale Nachhaltigkeitsziele in der Gemeinde umsetzen kann

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Zukunftsakademie OÖ und Regionalmanagement OÖ GmbH veranstalteten Agenda 21 MethodenLabor. Ein Thema war das "GemeindeNavi", das unter anderem in Kremsmünster und Schlierbach bereits erprobt wurde.

KREMSMÜNSTER, SCHLIERBACH. Wie kann die regionale und lokale Politik gemeinsam mit ihren Bürgern das eigene Lebensumfeld nachhaltig gestalten? Und was bedeutet überhaupt Nachhaltigkeit in den verschiedensten Lebensbereichen? Zu diesen Fragen veranstaltete die Zukunftsakademie OÖ gemeinsam mit der Regionalmanagement OÖ GmbH (RMOÖ) ein Agenda 21 MethodenLabor unter dem Titel „Agenda 2030 und die SDGs“. SDG steht dabei für "Sustainable Development Goals". Diese wurden vor fünf Jahren von 193 Staaten beschlossen. 17 globale Ziele sollen zeigen, was Nachhaltigkeit in den unterschiedlichen Bereichen bedeutet und einen Weg in eine gute Zukunft für alle beschreiben.

Aus ganz Oberösterreich waren Gemeinderäte, regionale Multiplikatoren und regionale Projektträger zur Veranstaltung nach Linz gekommen, um diese Ziele näher kennenzulernen und deren Bedeutung für die Gestaltungsmöglichkeiten auf Gemeindeebene zu diskutieren.

"GemeindeNavi Agenda 2030"

Dazu stellten die Regionalmanager Johannes Meinhart und Christine Rehberger den Teilnehmern das gemeinsam mit der oö. Zukunftsakademie entwickelte „GemeindeNavi Agenda 2030“ vor. Dabei handelt es sich um ein innovatives Entwicklungstool, das die globalen Ziele für die lokale Ebene übersetzt, und die Selbsteinschätzung und Zukunftsplanung in Bezug auf die Nachhaltigkeitsziele in Gemeinden unterstützt. Die Teilnehmer konnten das Instrument auch gleich in der Praxis testen und beantworteten zu verschiedenen Zielen die Fragen: Was tut die Gemeinde bereits und was sollten wir in Angriff nehmen? Dadurch erhalten Gemeinden einen Blick auf die eigenen Zukunftsaufgaben.

„Ziel des „GemeindeNavi“ ist es, aus dieser Fragestellung heraus zu jedem Nachhaltigkeitsziel drei Schwerpunkte festzulegen, die in der Gemeinde durchführbar sind. Diese Aktivitäten können im Rahmen der Gemeinderatsarbeit, in Ausschüssen oder im Rahmen eines Agenda 21-Prozesses umgesetzt werden“, so die beiden Regionalmanager für Nachhaltigkeit und Umwelt. Das Instrument kann aber ebenso von Regionen, Vereinen, Schulen, Unternehmen oder lokalen Initiativen genutzt werden.

Günther Humer von der OÖ. Zukunftsakademie: „Der Slogan „global denken – lokal handeln“
ist wieder höchst aktuell. Mit den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen haben wir einen weltweit
gültigen Rahmen, der alle relevanten Zukunftsthemen anspricht. Auf Ebene der Gemeinden
verbinden wir die weltweite Vision mit den konkreten Bedarfen, Potenzialen und
Handlungsmöglichkeiten. Hier erleben die Menschen, dass sie selbst etwas beitragen und
gestalten können. Wenn das an vielen Orten gelingt, bewirkt das weltweite Veränderungen.“

Zwei Pioniergemeinden im Bezirk Kirchdorf

Mehrere Gemeinden zeigten nach der Veranstaltung Interesse daran, das GemeindeNavi
durchzuführen. Sie würden damit den fünf „Pioniergemeinden“ Kremsmünster, Schlierbach, Alberndorf, Kronstorf und Höhnhart folgen, die das GemeindeNavi bereits erprobt haben und nun die Umsetzung ihrer Ideen zur nachhaltigen Entwicklung ihrer Gemeinde angehen.

Autor:

Martina Weymayer aus Kirchdorf

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