Skiweltcup Hinterstoder 2020
Armin Bittner siegte bei der Weltcup-Premiere

Armin Bittner siegte in Hinterstoder vor dem Jugoslawen Bojan Krizaj und Oswald Tötsch aus Italien. Bester Österreicher war auf Platz vier, Dietmar Köhlbichler.
  • Armin Bittner siegte in Hinterstoder vor dem Jugoslawen Bojan Krizaj und Oswald Tötsch aus Italien. Bester Österreicher war auf Platz vier, Dietmar Köhlbichler.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Franz Staudinger

Heuer kommt der Alpine Skiweltcup zum zehnten Mal in das Stodertal. Der erste Sieger eines Weltcuprennens in Hinterstoder im Jahr 1986 erinnert sich.

HINTERSTODER (sta). Nach jahrelangen Vorarbeiten war es am 22. Dezember 1986 so-#+weit. Erstmals war in der Region Pyhrn Priel der Alpine Ski-Weltcup zu Gast. Auf der Bärenalm in Hinterstoder wurde ein Slalom ausgetragen. Es war ein großes "Skifest", das mit dem deutschen Armin Bittner auch den gewünschten Sieger brachte. Auf Platz zwei landete der Jugoslawe Bojan Krizaj vor Oswald Tötsch aus Italien. Bester Österreicher war auf Platz vier Dietmar Köhlbichler. Deutschland war aus touristischer Sicht damals Zielmarke Nummer 1 in der Region. Über Nacht wurde Hinterstoder mit Bittners Sieg weltbekannt. 12.000 Besucher waren damals mit dabei. 34 Jahre später stand Bittner der BezirksRundschau Rede und Antwort.

Herr Bittner, es war Ihr erster Weltcupsieg. Woran können Sie sich noch erinnern?
Bittner: Ich hatte die Startnummer 22, war gerade kurz zuvor 22 geworden, vielleicht ein gutes Zeichen. Favoriten waren dem Namen nach schon andere, aber gewisses Potenzial hatte ich zuvor durchaus schon zu erkennen gegeben.

Waren Sie seit damals nochmals in der Region Pyhrn-Priel oder in Hinterstoder? Verfolgen Sie die Rennen in Hinterstoder auch heute noch?
Nein ich war nie mehr dort und verfolge den Skisport auch nur mehr am Rande.

Was unterscheidet den Ski-Rennsport aus Ihrer Sicht von heute zu damals?
Dazu gäbe es viel zu sagen. Ich würde mich aber im direkten Vergleich auf zwei wesentliche Aspekte beschränken wollen. Unsere Pisten waren nicht Kunstschnee und somit häufig schlechter und die Skier waren fast 40 Zentimeter länger und weniger tailliert, also deutlich weniger Eigendynamik im Material.

Ist Armin Bittner mit dem Skisport reich geworden?
Den Begriff reich muss jeder für sich definieren. Ich hatte das Glück, dass ich nach meiner Karriere ein extrem selbstbestimmtes Leben führen konnte.

Was macht Armin Bittner heute?

Ich bin Familienmanager und versuche seit 15 Jahren Golf zu erlernen.

Wie sehr sind Sie mit dem Skisport noch verbunden?

Gar nicht.

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Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

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