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Die Stars von morgen

Walter Waldhör (li.) ist ein sportliches Vorbild für den Fußball-Nachwuchs. Er stürmte für Pettenbach, Micheldorf, FC Linz, Vorwärts Steyr und den SV Ried.
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  • Walter Waldhör (li.) ist ein sportliches Vorbild für den Fußball-Nachwuchs. Er stürmte für Pettenbach, Micheldorf, FC Linz, Vorwärts Steyr und den SV Ried.
  • hochgeladen von Romana Steib

Vor der sechsten Auflage des Waldhör-Junior-Cups sprach die BezirksRundschau mit dem Namensgeber.

PETTENBACH (sta). Walter Waldhör ist der Namenspatron des Cups in der Pettenbacher Almtal-Arena. Neben drei österreichischen Siegern, kletterten auch deutsche Mannschaften bereits zwei Mal auf das oberste Treppchen des Cups.
Waldhör zerriss seine ersten Fußballschuhe in seiner Heimatgemeinde, bevor ihn verschiedene Stationen schließlich sogar ins Nationalteam führten. Heute steht er bei OÖ-Ligist Micheldorf als Trainer an der Outlinie und beweist dort als Förderer der jungen Kicker, dass sein Name optimal zu einem Nachwuchsturnier passt. Micheldorf spielt als einzige Mannschaft der Liga ohne Legionär und hat zahlreiche junge Eigenbauspieler im Kader der ersten Mannschaft.

BezirksRundschau:Walter, mit welchen Gefühlen blickst du der sechsten Auflage „deines“ Cups entgegen?
WALDHÖR: Für mich ist es eine Ehre, dass ich Namensgeber sein darf. Das Turnier hat sich ständig weiterentwickelt und ich glaube, dass es in Österreich zu den Topturnieren gehört.

Du warst selbst Nationalteamspieler: Welche Eigenschaften, neben den sportlichen, waren für dich die entscheidenden, um ganz nach oben zu kommen?
Neben dem Talent ist sicher der Ehrgeiz entscheidend. Es ist viel Arbeit dahinter, man muss als Jugendlicher viele Entbehrungen hinnehmen, daher brauche ich auch den absoluten Willen, dass ich das erreichen möchte! Der war bei mir von klein auf immer da, für mich hat es nichts anderes als Fußball gegeben und ich habe dem auch alles untergeordnet. Die Spieler haben es auch heute in den Leistungszentren nicht einfach. Es ist nicht ohne, wenn du von der Schule direkt ins Training gebracht wirst und irgendwann am Abend nach Hause kommst, da bleibt nicht lange Zeit, etwas anderes zu machen

Auch deine jungen Spieler in Micheldorf haben es gerade nicht einfach. Ihr durchlebt derzeit eine schwierige Phase und steht wenige Punkte vor einem Abstiegsplatz! Wie gehst du als Trainer damit um?
Genau das ist Fußball. Wenn man so lange dabei ist, wie ich das nun schon bin, dann weiß man, dass es diese schwierigen Phasen gibt und dass man durch diese durch muss. Es ist auch eine ganz wichtige Erfahrung für unsere jungen Spieler, die in der jetzigen Situation reifen können. Wir müssen die Ärmel hochkrempeln, zusammenhalten und dann kommen wir da auch wieder raus, da bin ich mir ganz sicher.

Noch einmal zurück zu den jungen Kickern, die am Wochenende in der Almtalarena auflaufen: Welche Ratschläge würdest du solchen Talenten geben?
Man soll seinem Weg treu bleiben, sein Ding durchziehen und sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen lassen.

6. Junior- Cup
13. April, Almtalarena in Pettenbach. Turnierbeginn ist um 8.30 Uhr. Finalspiele um 17 Uhr. Die Teilnehmer sind:
Pettenbach, Vorwärts Steyr, LAZ Steyr, TSV St. Johann, Pasching, GAK, Wiener Sportklub, Vienna, Wiener Neustadt, Sturm Graz, SV Ried, Austria Wien, Admira Mödling, Rapid Wien, Red Bull Salzburg,
NK Bravo Ljubljana, Bozner FC, Venlo, Bohemians Praha, Dinamo Zagreb.

Alle Fotos: Privat

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