Großes Finale mit zweitbester Zeit von Baumschlager bei der Jänner Rallye

Raimund Baumschlager startete mit einem dritten Platz in die Meisterschaft
  • Raimund Baumschlager startete mit einem dritten Platz in die Meisterschaft
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  • hochgeladen von Franz Staudinger

ROSENAU (sta). Raimund Baumschlager leuchtet als Fixstern der heimischen Rallyeszene heller denn je. Mit der zweitschnellsten Zeit hinter Gesamtsieger Robert Kubica aus Polen beendete der 11fache Staatsmeister mit seinem BRR Skoda Fabia S 2000 die Powerstage der 31. Jänner Rallye im Mühlviertel und belegte in der Gesamtwertung den hervorragenden 3. Platz. Der Tscheche Vaclav Pech, der vor der letzten Prüfung noch geführt hatte, verpokerte sich bei der Reifenwahl und wurde von Kubica auf den letzten Kilometern noch abgefangen. Baumschlager war im internationalen Vergleich wieder einmal der beste Österreicher und zudem mit Abstand der beste Fahrer eines S 2000-Auto, was auch den ehemaligen Weltmeister Marcus Grönholm zu Lob veranlasste: „Ich habe dich auf der ersten Sonderprüfung gesehen, wie du mit dem Auto fährst, das ist schon große Klasse.“

Baumschlager zu seinem gelungenen Meisterschaftsauftakt: „Ich freue mich, dass ich wieder bester Österreicher geworden bin. Mit dem dritten Platz haben wir das Maximum erreicht, realistisch gesehen war nicht mehr drin.“ Auf der ersten Prüfung des zweiten Tages hatte Mundl noch einmal voll attackiert. „Ich versuchte mit den beiden mitzufahren, habe aber bald gesehen, dass es nicht geht und dann verzichtete ich auf übertriebenes Risiko. Bei schwierigsten Verhältnissen habe ich am Anfang der Rallye und auch am Schluss gezeigt, dass Speed und Einsatzwille noch immer da sind. Immerhin sitzt Kubica nächste Woche bei der Monte Carlo Rallye in einem Werks-WRC von Ford. Es war ein sehr guter Start in die neue Saison. Und die zwei Zusatzpunkte für den 2. Platz bei der Powerstage sind für die Meisterschaft Goldes wert.“

Kopilot Klaus Wicha: „Wir waren alle auf Schnee eingestellt, leider blieb er aus. Es war eine äußerst schwierige Rallye und unser Bestreben war, möglichst keine Fehler zu machen. Das ist uns gelungen und wir sind um eine Erfahrung reicher.“

Platz zehn für Gerwald Grössing und Sigi Schwarz

„Actiprot Eiweiß bekomme ich nur noch zum essen“, scherzte ein gutgelaunter Sigi Schwarz ins Mikrofon der Livesendung rund um die Jännerrallye in Freistadt auf die Frage, warum er so erschlankt sei....
Tatsächlich scheint die gesamte Performance des Bioethanol-Racing Teams ständig besser zu werden. Von Startplatz 60 nahmen Grössing/Schwarz das Rennen um die stark vereisten Sonderprüfungen im Mühlviertel in Angriff.
„Die Verhältnisse waren von Beginn an brutal schwierig – Black Ice, Eisfahrbahn, Dreck und Wasser waren eine Mischung, die uns wirklich alles abverlangt hat. Wir sind aus Gründen des Reifenreglements im nationalen Feld gestartet und mussten so den Nachteil der extrem hohen Startnummer akzeptieren. Erst als die Strecken für alle gleich verdreckt waren, konnten wir aufzeigen und auf den letzten beiden Kanonenritten durch das Aisttal unseren direkten Konkurrenten, Hermann Neubauer noch abfangen“.

Für Gerwald Grössing und Sigi Schwarz war die Jännerrallye sicher ein gelungener Auftakt in die neue Saison, die schon im März im Rebenland eine Fortsetzung findet. Was schon jetzt bekannt ist: „Im Rebenland fahren wir mit Sicherheit kein R4 Auto......“!

31. Jännerrallye 2014, Endstand:

1. Kubica/Szczepaniak (Pol/Ford Fiesta RRC) 2:26:42,4 Stunden
2. Pech/Uhel (Tch/Mini Cooper) +19,9 Sekunden
3. Baumschlager/Wicha (BRR Skoda Fabia S 2000) +1:38,9 Minuten
4. Harrach/Welsersheimb (Mitsubishi Evo XI R4) +3:00,3
5. Tarabus/Trunkat (Tch) (Skoda Fabia S 2000) +3:39,6
6. Aigner/Watzl (Peugeot 207 S 2000) +4:33,4

Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

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