Pettenbach überwintert auf Rang 3

Harte Bandagen im Spiel zwischen Pettenbach und Esternberg.
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  • Harte Bandagen im Spiel zwischen Pettenbach und Esternberg.
  • Foto: Manfred Feichtinger
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Mit einem 2:0 Heimsieg im letzten Spiel der Herbstsaison sicherte sich die Union Pettenbach den dritten Tabellenplatz der Landesliga West.

Etwa 250 Besucher sahen ein Ereignisarmes Spiel in der Almtal-Arena. Die Gäste aus Esternberg benötigten dringend Punkte gegen den Abstieg. Der Tabellenvorletzte war auch stets bemüht und versteckte sich keineswegs. Das Team von Trainer Thomas Paminger musste am Ende aber doch ohne Punkte die Heimreise wieder antreten und überwintert mit lediglich zehn Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Pettenbach sicherte sich mit dem Sieg den dritten Rang der Tabelle.

Erst nach etwa einer halben Stunde war Schluss mit abtasten beider Mannschaften. Eine Traumflanke via links von Denis Talic, fand genau den Kopf des in der Mitte stehenden Fabian Riegler. Dieser köpfelte aus wenigen Metern unhaltbar unter die Querlatte zur 1:0 Führung. Dies steigerte das Selbstvertrauen der Heimelf enorm und man zeigte Phasenweise wieder etwas besseren Fußball. Kurz vor der Pause setzte die Union einen drauf. Nach einem Foulspiel an Denis Talic im Strafraum der Gäste, erhöhte Toni Mandir per Elfmeter auf 2:0. Dies war zugleich auch der Pausenstand.

Esternberg verschießt Elfmeter in Hälfte zwei

Im zweiten Abschnitt wurde die Gangart zunehmend härter. Nach einem Foulspiel von Rudolf Roßgatterer an Toni Mandir im Mittelfeld erhitzten sich die Gemüter. Schiedsrichter Mario Diesenberger zeigte nach einem „Schubser“ von Mandir schlussendlich beiden den gelben Karton, zurecht. Kurze Zeit später die Riesenchance auf den Anschlusstreffer für die Gäste aus dem Sauwald. Falko Feichtl zog im Strafraum die Handbremse und verursachte einen Elfmeter. Die Nummer drei der Gäste, Georg Götzendorfer, trat an, beförderte jedoch den Ball ins Gemüse. Es blieb weiterhin beim 2:0. Die Gäste setzten schlussendlich alles auf eine Karte und brachten zwei frische Kräfte ins Spiel und verstärkten damit die Offensive. Jedoch flachte das Spiel im weiteren Verlauf immer weiter ab. Pettenbach verabsäumte den Sack zu zumachen, agierte taktisch jedoch geschickt. Denis Talic hatte im zweiten Abschnitt wohl die beste Möglichkeit auf das 3:0. Allerdings konnte er den Ball kurz gegen Ende knapp nicht unterbringen. Am Ende gewann die Elf von Trainer Reinhard Klug mit 2:0. Es war ein glanzloses Spiel bei dem man am Ende dennoch verdient als Sieger vom Platz ging.

„Wir haben heute verdient gewonnen, wenngleich es ein glanzloser Sieg war. Die Gäste waren sehr bemüht, darum war es ein hart erkämpfter Sieg.“

Pettenbachs Trainer Reinhard Klug

Die Union Pettenbach belegte am Ende des Herbstdurchgangs somit Rang drei der Tabelle hinter Andorf und Herbstmeister Mondsee. Die Mondseer fingen am 13. Spieltag den FC Andorf noch von der Spitze ab, die Andorfer spielten zu Hause gegen das Tabellenschlusslicht aus Vorchdorf nämlich nur 1:1. Für die Almtaler war es in Summe ein ordentlicher Herbstdurchgang, bei dem man mit etwas konstanterer Leistung vielleicht sogar von der Spitze lachen hätte können. Man zeigt sich allerdings zufrieden mit der Ausgangssituation für das Frühjahr.

Pettenbachs Trainer Reinhard Klug zur Herbstsaison:

„Wir können mit dem Herbstdurchgang durchaus zufrieden sein. Man muss immer das Ganze betrachten. Wir sind mit ein paar angeschlagenen Spielern in die Saison gestartet. Es sind zudem auch einige neu zu uns ins Team gestoßen. Wir hatten einen Traumstart in Altheim hingelegt. Die Leistung war auch im zweiten Spiel gegen Schalchen gut. Das war so eine Partie die man gewinnen aber auch verlieren kann. Dann hatten wir zwischendurch leider einen Durchhänger. Eine gute Halbzeit gegen Bad Wimsbach reichte schlussendlich nur zu einem Punkt. In Mondsee verschliefen wir ebenfalls die erste Spielhälfte. Nach der Niederlage gegen Andorf starteten wir dann einen tollen Lauf mit fünf Siegen und einem Unentschieden. Das Unentschieden in Braunau war vielleicht etwas glücklich. Über das Spiel in Ostermiething ärgern wir uns natürlich schon sehr, vor allem über die Art und Weise der Niederlage. Man kann ein Spiel schon mal schlecht spielen und verlieren, allerdings schmerzt es sehr wenn der Gegner keineswegs besser ist als du. Ich hatte das Gefühl die Mannschaft trat an diesem Tag einfach zu überheblich auf. Es scheiterte dort auch an mangelnder Disziplin, taktisch haben wir uns nach der Führung auch nicht gut verhalten. Nichts desto trotz sind wir jetzt nur vier Punkte hinter dem Tabellenführer. Daher haben wir unser bisheriges Ziel vorne mit zuspielen auf alle Fälle erreicht. Ich denke, dass wir auch im Frühjahr vorne dabei bleiben können, sehe allerdings auf zwei Positionen noch Optimierungsmöglichkeiten. Sollten wir uns mit einem oder zwei Spielern in der Winterpause verstärken können, sehe ich eine Chance am Ende ganz vorne stehen zu können. Weiteres holen wir zwei bis drei Eigenbauspieler vom Reserve-Team zu uns in den erweiterten Kader. Man muss sich für die kommenden Jahre wappnen und auch auf den Eigenbau setzen. Es fallen demnächst zwei Spieler aus der E24 Regelung raus, daher muss man jetzt bereits damit beginnen mit den 16 bis 17-Jährigen zu trainieren. Sie sollen erste Erfahrungen mit der Kampfmannschaft sammeln. Es wird im nächsten halben Jahr bis Jahr von zentraler Bedeutung sein potenzielle Kandidaten für die KM zu fördern und heranzuführen. Wichtig sei es jetzt aber alle Spieler richtig fit fürs Frühjahr zu bekommen!“

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