Alpenkaviar: Edler Geschmack aus der Heimat

Schladers Alpenkaviar erfreut internationale Kunden
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Helmut Schlader aus Klaus an der Pyhrnbahn begeistert mit seinem Alpenkaviar Feinschmecker auf der ganzen Welt

KLAUS/PYHRNBAHN. Seine Karriere startete der Bauernsohn und studierte Betriebswirt Helmut Schlader am  internationalen Parkett des Lebensmittelhandels. Doch nach zehnjähriger Managementtätigkeit in verschiedenen osteuropäischen Ländern bei einer der großen Lebensmittelketten zog es ihn wieder in seine Heimat.

Berufliche Neuorientierung

Groß geworden ist Schlader auf dem Bauernhof seiner Eltern in Klaus an der Pyhrnbahn. Das Leben mit der Natur und die Aufzucht von Tieren sind ihm vertraut. Von den vierbeinigen Fleischlieferanten wie Kühen und Schafen am elterlichen Bauernhof wechselte er allerdings mit seiner beruflichen Neuorientierung zur Aufzucht von Fischen und vom Lebensmittelhandel zur Lebensmittelproduktion.

Der Kaviar-Lieferant Stör

Bei Helmut Schlader handelt es sich aber nicht um irgendwelche Fische – er hat sich dem Kaviar-Lieferanten Stör verschrieben. Seine erste Begegnung mit Stören und echtem Kaviar hatte er während eines Aufenthaltes in Rumänien. Angetan vom feinen Geschmack des Störrogens und im Bewusstsein, dass Störe aus der Donau und Wolga immer rarer werden, reifte der Gedanke, Störe und Kaviar nach Oberösterreich zu holen. Mit dem edlen Fisch und seinem kostbaren Rogen erfreut Schlader nicht nur die österreichischen, sondern  mittlerweile auch die internationalen Feinschmecker.

"Taste the Moment"

Schladers sibirische Störe schwimmen am Rande des Nationalparks Kalkalpen. Kristallklares Kalkalpenwasser aus eigener Quelle und sein Wissen um Natur und Tiere sorgen für beste Aufzuchtbedingungen. „Taste the Moment“ ist das Motto von Helmut Schlader für seinen Alpenkaviar, der in Handarbeit geerntet und verarbeitet wird. Schladers Alpenkaviar ist mild gesalzen, vakuumiert und zwei bis fünf Monate haltbar. Auch die hervorragenden Filets der Fische erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und renommierte Chefköche aus Österreich, wie beispielsweise Peter Reithmayr vom Restaurant Aqarium, Christine Otte von der Scherleiten, oder Christian Wöber vom Restaurant "Das Wolf", verarbeiten das Fleisch. Die Filets oder ganzen Fische sind neben dem Kaviar auch jeden Samstagnachmittag ab Hof für Privatkunden zu erwerben. Mehr zum Betrieb unter www.alpenkaviar.at.

Autor:

Sophie Osterberger aus Kirchdorf

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