Kirchdorf und Nachbargemeinden planen ihre Zukunft gemeinsam

Kick-off Stadtregionale Strategie (von links): Bürgermeister Ewald Lindinger, Micheldorf, Claudia Schönegger, Terra cognita GmbH, Bürgermeister Wolfgang Veitz, Kirchdorf, Bürgermeisterin Katharina Seebacher, Schlierbach, Bürgermeister Oskar Grassnigg, Oberschlierbach,  Bürgermeister Bernhard Winkler-Ebner, Inzersdorf
  • Kick-off Stadtregionale Strategie (von links): Bürgermeister Ewald Lindinger, Micheldorf, Claudia Schönegger, Terra cognita GmbH, Bürgermeister Wolfgang Veitz, Kirchdorf, Bürgermeisterin Katharina Seebacher, Schlierbach, Bürgermeister Oskar Grassnigg, Oberschlierbach, Bürgermeister Bernhard Winkler-Ebner, Inzersdorf
  • Foto: Foto: Aigner/RMOÖ GmbH
  • hochgeladen von Franz Staudinger

BEZIRK (sta). Am 17. November 2017 trafen sich die Bürgermeister in Micheldorf zum Startschuss für die Erstellung einer stadtregionalen Strategie. Sie haben die Planungsbüros Stadtland GmbH, Wien und Terra Cognita GmbH, Salzburg beauftragt, im kommenden Jahr gemeindeübergreifende Ansätze und zukunftsweisende Projekte für diese Stadtregion zu erarbeiten. Einen besonderen Schwerpunkt sehen die Gemeinden in der Erhebung von Leerständen und Erarbeitung von neuen Nutzungsmöglichkeiten. Weitere Themen sind Wohnen, Verkehr, Nahmobilität – also die Verbesserung der Infrastruktur für Fußgänger sowie Radfahrer - sowie Kooperationen im sozialen und kommunalen Bereich.

Eng verflochtene Kommunen
Die Gemeinden Kirchdorf, Micheldorf, Inzersdorf, Schlierbach und Oberschlierbach stellen einen kompakten Raum mit insgesamt mehr als 15.000 Einwohner dar und sind eng verflochten. Um die zukünftigen Herausforderungen – etwa in der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung, aber auch im Bereich der Daseinsvorsorge – optimal meistern zu können, ist ein gemeinsames Denken über die kommunalen Grenzen hinaus erforderlich. Aus diesem Grund sind die fünf Kommunen eine Arbeitsgemeinschaft eingegangen, um gemeinsam an einer vorausschauenden, abgestimmten Raumplanung und Raumentwicklung zu arbeiten. Offizieller Startschuss dieser Zusammenarbeit war am 29. Mai 2017 mit der Gründung des Stadtregionalen Forums Kirchdorf an der Krems.
In einem ersten Schritt erarbeiten die fünf Gemeinden eine stadtregionale Strategie. Sie umfasst die Themen Wirtschaft, Ökologie/Klima, Demografie und Soziales und ist auf eine optimale Verflechtung der einzelnen Funktionen im gemeinsamen Planungsraum fokussiert. Ziel ist es, die bisherige erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung langfristig zu sichern und gleichzeitig die Lebensqualität in der gesamten Stadtregion weiter zu erhöhen.

EU-Förderprogramm als Finanzierungsquelle
Dieser Schritt einer verstärkten Stadt-Umland-Kooperation lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Nicht nur, weil zahlreiche Themen eine gemeindeübergreifende Betrachtung erfordern, sondern auch finanziell: Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt dies aus dem aktuellen EU-Förderprogramm „Investition in Wachstum und Beschäftigung“ – kofinanziert durch das Land OÖ – mit einer Förderquote von 85 Prozent. Für nachfolgende Umsetzungsprojekte im Bereich der Nahmobilität und der Siedlungsoptimierung stehen alleine aus EU- Mittel bis zu 600.000 Euro zur Verfügung.

Betreuung durch das Regionalmanagement OÖ
Verantwortlich für die Betreuung der Stadtregion ist die Regionalmanagement OÖ GmbH, Geschäftsstelle Steyr Kirchdorf. Der Fachbereich Raum- und Regionsentwicklung begleitet und unterstützt den gesamten Prozess – von der Förderantragstellung, Koordination und fachlichen Beratung der einzelnen Arbeitsgruppen, Begleitung von Vergabe- und Planungsverfahren bis hin zur korrekten Förderabwicklung in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Raumordnung des Landes Oberösterreich.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen