Kirchdorfer Glaskunst am "Ground Zero"

Ludwig Wagenleitner , Leiter der Produktion in Kirchdorf, freut sich über den Großauftrag aus New York.
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KIRCHDORF (sta). Die Firma glass-inspiration mit Produktion in Kirchdorf hat sich auf das Laminieren von Gläsern mit verschiedensten Einlagen spezialisiert. Es werden sehr hochwertige Verbundsicherheitsgläser für den Innen- und Außenbereich gefertigt. Vor wenigen Monaten bekam das Unternehmen den Zuschlag, die Außenfassade der sich aktuell im Bau befindlichen St. Nicholas Church am Ground Zero in New York zu fertigen. Von drei möglichen Anbietern war glass-inspiration zwar nicht der günstigste, jedoch der mit der besten Idee. Der weltbekannte Architekt dieses Projektes ist Santiago Calatrava. Bei dem bisher größten Auftrag der Firmengeschichte handelt es sich um geschätzte 2700 Stück Verbundsicherheitsgläser in über 80 verschiedenen Formen und einen Auftragswert von ungefähr 1,8 Millionen Euro. Der Hauptauftrag wird voraussichtlich bis Ende 2017 abgewickelt werden. Produziert werden die etwa 1000 Quadratmeter Gläser mit integriertem Dünnstein, der je nach Anwendungsbereich zwischen einem und drei Millimeter dick ist.
Auch mit der Firma Swarovski KG aus Wattens arbeitet glass-inspiration sehr gerne und gut zusammen. Durch die anspruchsvollen Wünsche des bekannten Kristallherstellers entstehen immer wieder ausgezeichnete beeindruckende Elemente, die im hochwertigen Innenausbau eingesetzt werden (Treppenstufen, Barverkleidungen, Intarsien und vieles mehr mit integrierten Swarovski Kristallen zwischen Glas).

Vom Spinner zum Gewinner

Designelemente von glass-inspiration, die bereits in 22 verschiedene Länder geliefert wurden, werden ausschließlich über die Firma HALE GmbH aus Adlwang vertrieben. Begonnen hat alles vor zehn Jahren, als sich Firmengründer Richard Feuerhuber Gedanken darüber gemacht hat, wie man Furniergeflechte besser schützen könnte und wie sie einfacher gereinigt werden können. Es kam ihm die zündende Idee, aus dem Furniergeflecht einen Verbund mit Glas zu entwickeln. Aktuell sind es über 30 verschiedene Materialien und mehr als 300 Designs, die zwischen Glas eingebracht werden können. Elisabeth Feuerhuber, zuständig für den Vertrieb: "Mein Vater wurde vom Spinner zum Gewinner", lacht sie. "Bis es soweit war, haben wir viel getestet, entwickelt und probiert." Geliefert wird die Glaskunst aus Kirchdorf in die ganze Welt. "Wir produzieren Gläser auch für Kreuzfahrtschiffe, Yachten, Kirchen oder Hotels", so Feuerhuber.

Ludwig Wagenleitner , Leiter der Produktion in Kirchdorf, freut sich über den Großauftrag aus New York.
Elisabeth Feuerhuber
Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

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