Über dem Hochkar geht die Sonne auf

Geschäftsführer Rainer Rohregger freut sich über die positive Zwischenbilanz am Hochkar.
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  • Foto: Hochkkar
  • hochgeladen von Franz Staudinger

Bereits im ersten Jahr nach der Neuübernahme durch die Schröcksnadel-Gruppe und das Land Niederösterreich kann Niederösterreichs höchstgelegenstes Skigebiet auf eine positive Bilanz verweisen. Ein Umsatzplus von 35 Prozent spricht eine deutliche Sprache.

Rainer Rohregger, Geschäftsführer der Hochkar Bergbahnen GmbH, freut sich über die Entwicklungen in seiner ersten Saison am Hochkar: „Die Saison hat für uns gut begonnen und wir konnten ein Umsatzplus von 35% bis ins Ziel bringen. Wenn man bedenkt, dass wir die wenigsten Sonnentage der letzten 30 Jahre hatten, freut uns das umso mehr“. Zu Saisonbeginn wurden kurzfristig Maßnahmen gesetzt, um den Gästen ein Mehr an Service zu bieten. So wurde ein neuer, kostenloser Skibus von Göstling auf das Hochkar eingeführt, der voll angenommen und immer ausgelastet wurde. Weiters konnte die Mautgebühr für die Hochkar-Hochalpenstraße abgeschafft werden. Auch bei den Skikarten gab es Neuerungen: alle Karten ab einer Gültigkeit von mindestens zwei Tagen gelten seit dieser Saison nicht nur am Hochkar, sondern auch am Ötscher.

Saison als Analysephase
Zwar wurden schon zahlreiche Dinge umgesetzt, dennoch wollte man die erste Saison als Analysephase sehen. „Auf Basis unserer nun gewonnen Erfahrungen und Erhebung aller Daten, arbeiten wir bereits an einem Konzept für das Hochkar neu. Dieses Konzept werden wir bereits in den nächsten Wochen präsentieren“, so Rohregger. Gemeinsam mit dem Land und unterschiedlicher Experten soll ein innovatives Konzept für ein modernes Wintersportzentrum Hochkar entstehen. Details dazu werden nach dem Sommer präsentiert.

Minus 30 Prozent bei Verletzungen
Die Erfolgsbilanz des Hochkars lässt sich noch weiter fortsetzen. So freut sich Rainer Rohregger besonders über den Rückgang bei Verletzungen. Gegenüber dem Vorjahr gab es um 30% weniger Verletzte, gegenüber dem Jahr 2009/10 gar um 60% weniger. „Für diesen Rückgang sind natürlich mehrere Faktoren verantwortlich. Zu jenen, die wir als Skigebiet beeinflussen können, zählt etwa der Aufruf zu mehr Sicherheitsequipment und die Präparierung der Pisten“, so Rainer Rohregger. Am Hochkar gäbe es kaum mehr Boarder oder Skifahrer, die ohne Helm unterwegs sind. Weiters wird von Seiten der Betreiber größter Wert auf die perfekte Präparierung und Absicherung der Pisten gelegt.

Über das Hochkar

Das höchstgelegenste Skigebiet Niederösterreichs ist für seine legendäre Schneesicherheit bekannt. Das Hochkar gilt als die Weltcupläufer-Schmiede Österreichs, in der Stars wie Thomas Sykora, Andreas Buder und Kathrin Zettel groß wurden. Es wurde heuer von der Schröcksnadel Gruppe gemeinsam mit dem Land Niederösterreich übernommen. Neben dem Hochkar gehören auch der Ötscher sowie die oberösterreichischen Skigebiete Hinterstoder, Wurzeralm, Hochficht und Kasberg, der Tiroler Patscherkofel, Hochkössen und auch Heiligenblut am Großglockner zu dieser Gruppe.

Autor:

Franz Staudinger aus Kirchdorf

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