Unternehmen sorgen für Einkommen!

v.l.n.r.: Haarwerk Bairhuber Chefs Wolfgang und Evi, sowie WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller im Gespräch über den Wirtschaftsstandort „Bezirk Kirchdorf“
  • v.l.n.r.: Haarwerk Bairhuber Chefs Wolfgang und Evi, sowie WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller im Gespräch über den Wirtschaftsstandort „Bezirk Kirchdorf“
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  • hochgeladen von Franz Staudinger

BEZIRK (sta). Die Unternehmen sorgen maßgeblich für gute Lebensbedingungen in der Region. Die WKO Kirchdorf hat kürzlich intern eine interessante Kennzahl errechnet. Stellt man die von den Betrieben im Jahr 2011 zur Verfügung gestellten Arbeitsplätzen in Relation zu den Einwohnern ergibt dies für den Wirtschaftsstandort Kirchdorf einen hervorragenden Wert. Demnach stellen die Betriebe pro 1000 Einwohner 316 Arbeitsplätze zur Verfügung. „Dieser sehr gute Wert bedeutet Rang 5 im oberösterreichischen Ranking der Bezirke und Statutarstädte“, streicht damit WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller die Verantwortung der Betriebe für die regionale Lebensqualität hervor, die sich davon ableiten lässt. Zahlreiche Gespräche mit Unternehmen haben ergeben, dass das erste Halbjahr 2012 grundsätzlich zufriedenstellend verlaufen ist. Noch erfreulicher ist, dass die Unternehmer die nähere Zukunft vorsichtig optimistisch bewerten. Es wird aber ein noch härterer Wettbewerb erwartet.

Der Wirtschaftsstandort „Bezirk Kirchdorf“ verfügt über einen guten Mix von Klein- und Großbetrieben. Mehr als 90 Prozent aller regionalen Unternehmen sind Familienbetriebe. „Da gibt es eine intensive Verwurzelung mit der Region. Das spüren wir in den Gesprächen. Die Familienbetriebe haben starkes Interesse, dass sich der kleinräumige Wirtschaftsraum als Gesamtes entsprechend weiterentwickelt“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller. Das Unternehmen „Haarwerk Bairhuber“ in Micheldorf ist ein solcher Familienbetrieb. Wolfgang und Eva Bairhuber haben in den letzten Jahren Risikobereitschaft gezeigt, entsprechend investiert und damit Arbeitsplätze geschaffen. „Die Zahl der Mitarbeiter haben wir seit Umzug in den neuen modernen Friseursalon vervierfacht“, sagt der Unternehmer Wolfgang Bairhuber, für den gut qualifizierte Mitarbeiter Voraussetzung sind. Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zählen zum Betriebsstandard.

Um den Wirtschaftsstandort weiterhin attraktiv zu halten, brauchen die Betriebe entsprechende Mitarbeiter. „Für die WKO ist die demografische Entwicklung und die damit zu setzenden notwendigen Maßnahmen ein wichtiger Zukunftsindikator. „Unsere Betriebe bieten viele Arbeitsplätze. Es muss künftig stärker betont werden, dass wir eine Region für Wirtschaft, Arbeit und Freizeit sind und attraktive Wohnmöglichkeiten bieten“, sagt der WKO-Obmann. Letztendlich würde eine sinkende Zahl der Arbeitsplätze in dem Betrieben die Gemeinden mit sinkenden Einnahmen treffen. Denn das Kommunalsteueraufkommen im Bezirk Kirchdorf von durchschnittlich 275,58 Euro pro Einwohner zeigt die Bedeutung der Arbeitgeberbetriebe für die Gemeindefinanzen übernehmen. „Immerhin Rang 6 unter den OÖ- Bezirken. Einwohnermäßig sind wir einer der kleinsten Bezirke, wenn es um die Wirtschaft geht, sind wir vorne mit dabei“, freut sich WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller und betont damit den tatsächlichen Stellenwert der Unternehmen. Letztendlich die entscheidende Faktoren für die Lebensqualität einer Region.

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