Wirtschaftsraum Kirchdorf
Von Kremsmünster in die Welt

Der agromed-Geschäftsführer Helmut Grabherr.
  • Der agromed-Geschäftsführer Helmut Grabherr.
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Das oberösterreichische Unternehmen agromed hat sich von einem Start-up zu einem internationalen Player für Futtermittelzusätze auf Holzbasis entwickelt. Die Produkte finden auf dem internationalen Markt Anklang als tier- und umweltfreundliche Alternative zu klassischen Leistungsförderern wie Antibiotika.

KREMSMÜNSTER. Kürzlich feierte das Unternehmen agromed seinen 20. Geburtstag. Während der Feier mit mehr als 100 Teilnehmern aus Partnerunternehmen in Europa, Südamerika und Asien blickten dessen Verantwortliche auf Erfolge zurück und legten Weichen für die Zukunft. Jene Feier stand unter dem Motto „Let’s think outside the box“, welches das Unternehmen seit der Gründung begleitet.

Idee wurde belächelt

Damals wurde die Idee, Holz, genauer gesagt Lignocellulose, als Futterbestandteil einzusetzen, belächelt. Die Verantwortlichen des Unternehmens schafften es dennoch, die Idee zu verwirklichen. Bei Lignocellulose handelt es sich um einen natürlichen Stoff, welcher aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Europa gewonnen wird. Die Wirkungsbereiche der Produkte reichen je nach Baumart und Zusammensetzung von der Unterstützung des Immunsystems bis hin zur Förderung des natürlichen Wachstums. „Wir nehmen uns die Prozesse aus der Natur zum Vorbild, um die Qualität des Futters und die Gesundheit der Tiere auf natürlichem Wege zu sichern“, sagt Geschäftsführer Helmut Grabherr.

Zum Unternehmen

Die im Jahr 1999 mit zwei Mitarbeitern in Kremsmünster gegründete agromed beschäftigt heute 20 Personen. Das Unternehmen erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von rund 20 Millionen Euro und vertreibt die erwähnten Tiernahrungsprodukte in mehr als 20 Ländern. 2015 erfolgte die Gründung eines Joint Ventures in Brasilien. 2017 wurde ein weiteres in China gegründet. Mit agromed asia ist das Unternehmen mit einem eigenen Vertriebsbüro zudem in Hong Kong vertreten. Die RWA Raiffeisen Ware Austria AG hat sich außerdem über ihr Tochterunternehmen Garant an der agromed beteiligt und unterstützt heute dessen globale Expansion.

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