22.05.2017, 09:03 Uhr

Auf ins Bergparadies Warscheneck

Der Weg zum Rote-Wand-Sattel bietet schöne Ausblicke auf Brunnsteiner See und Oberes Filzmoos

Ab 26. Mai 2017 kann man die Wurzeralm und das Warscheneckgebiet wieder im Rahmen geführter Touren entdecken.

SPITAL/PYHRN. Das heurige Naturschauspiel eröffnet auf drei unterschiedlichen Routen rund um Wurzeralm, Rote Wand und Dümlerhütte diesen großartigen Lebensraum mit seinen Pflanzen und Tieren. Auf der familienfreundlichen Variante rund um den Teichlboden zu Brunnsteiner See und der historischen Filzmooseralm erkunden die Teilnehmer lebende Hoch- und Tiefmoore und das älteste Almgebiet der Region. Dabei erfahren sie viel Wissenswertes über die Entstehung der Alpen und die Auswirkungen der Eiszeiten und erleben ein Gebiet, wo der Mensch schon seit tausenden von Jahren Almwirtschaft betrieben und die Landschaft geprägt hat.

„Diese attraktive Rundtour ist heuer erstmals im Programm der Pyhrn-Priel-Card und ebenso wie die Auffahrt mit der Wurzeralm-Standseilbahn für deren Inhaber gratis“, sagt die Naturvermittlerin Martha Rieß. Bereits am Freitag, den 26. Mai 2017, bietet sich die erste von mehreren Gelegenheiten gemeinsam durch eines der schönsten und hochwertigsten Naturgebiete Österreichs zu wandern.

Wenige Tage später, am 28. Mai, geht es in den Lärchen-Zirbenurwald, wo noch immer einzelne Schneefelder liegen. Umso intensiver erstrahlen die leuchtenden Farben der ersten Frühlingsblumen, wie von „Petergstamm“ und „Jagabluat“, wie die Clusius Primel im Volksmund genannt wird. „Neben den vielen, meist geschützten Pflanzen sind es jedoch die jahrhundertalten Zirbenbäume, die sich in der kargen Karstlandschaft als wahre Überlebenskünstler erweisen und die bei den Teilnehmern tiefe Eindrücke hinterlassen“, berichtet die Wanderführerin von ihren Erlebnissen im größten Lärchen-Zirbenurwald der Ostalpen.

In hochalpines Gelände führt dagegen die Variante zur Dümlerhütte, wo der Weg über den Roten-Wand-Sattel herrliche Ausblicke auf die Gipfel des Warscheneckmassivs und in eiszeitlich überformte Kare und Trogtäler frei gibt. Über duftende, artenreiche Rasenmatten und durch Lärchenwälder geht es anschließend zur Dümlerhütte. Nach der Stärkung mit regionalen Produkten geht es durch den wilden Seegraben hinunter zum Gleinkersee, wo die Möglichkeit besteht, im biozertifizierten Gasthaus Seebauer Spezialitäten von Gleinkersau und Seekuh zu verkosten. Die erste von vier Führungen findet am 24. Juni statt.

Weitere Termine, Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter www.naturschauspiel.atund www.bergwandern.co.at

Gruppen ab sieben Personen können Sondertermine vereinbaren.

Fotos: Rieß

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