11.11.2016, 09:41 Uhr

Bedeutung der EU: Kirchdorfer BORG-Schüler präsentierten selbstgedrehte Videoclips in der AK Linz

Kirchdorfer BORG-Schüler präsentierten selbstgedrehte Videoclips zur Bedeutung der EU in der Arbeiterkammer (Foto: BORG Kirchdorf)

„EU – Was bedeutet sie für mich?“ Mit dieser nicht ganz einfachen Frage konfrontierte die Arbeiterkammer Oberösterreich heimische Schüler und ermunterte sie, selbstproduzierte Kurzvideos einzureichen.

KIRCHDORF. Die Clips wurden nun im Rahmen einer Veranstaltung für Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren in der Arbeiterkammer Oberösterreich präsentiert. Außerdem diskutierten die Schüler mit den EU-Experten der Arbeiterkammer über wichtige Themen der EU-Politik. Erfreuliches Fazit einer finalen Abstimmungsrunde: Die Jugendlichen zeigten reges Interesse – 80 Prozent gaben an, zur nächsten EU-Wahl im Jahr 2019 gehen zu wollen.

Was machen eigentlich die Abgeordneten des EU-Parlaments in Brüssel? Welche politischen Themen werden dort behandelt? Und wofür setzt sich das Europabüro der Arbeiterkammer in Brüssel ein? Dass Fragen wie diese bei Jugendlichen auch Interesse wecken können, bewiesen die 140 Schüler aus sieben oö. Schulen beim EU-Jugendtag der Arbeiterkammer. Sie näherten sich dem Thema EU kreativ, indem sie selbst Videoclips produzierten und bei der AK einsendeten.

Zu Gast in der Arbeiterkammer waren auch Schüler des BORG Kirchdorf. Sie beschäftigten sich in ihrem Kurzfilm mit der Frage, welche Vorteile die EU den Menschen bringe – unter anderem, dass Studierende im Ausland studieren können. Auch ein etwaiger Beitritt der Türkei zur EU wurde im Film behandelt. Die Meinungen der Schüler gingen hier auseinander: Ein Schüler meinte, der Beitritt könne für wirtschaftlichen Aufschwung in der EU sorgen, ein anderer kritisierte, dass in der Türkei Menschenrechte wie die Meinungs- und Pressefreiheit missachtet werden. Auch die Frage, wie gerecht die EU in der Flüchtlingspolitik ist, beschäftigte die Jugendlichen. Sie kamen im Clip zum Fazit, dass die EU die Flüchtlinge gerechter auf die Mitgliedsstaaten aufteilen solle. Im Anschluss an die Präsentation der Videoclips diskutierten die Schüler die Inhalte mit den Europapolitik-Experten der AK.
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