08.11.2016, 14:19 Uhr

"Die Ärzte sind ratlos"

Der kleine Raphael aus Nußbach liebt Hunde. Mit der Hundetherapie macht er auch merkliche Fortschritte.

Der zweijährige Raphael Treffler aus Nußbach hatte es bisher nicht einfach in seinem Leben. Die BezirksRundschau Leser helfen!

NUSSBACH (sta). Mit einem gestauten Nierenbecken und einer Gehirn-Fehlbildung ist Raphael per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen. Seither begleiten Operationen und Therapien sein noch kurzes Leben. Er nimmt seine Umwelt nur eingeschränkt wahr. Raphael ist auf dem Entwicklungsstand eines Babys. Seine Mutter Silke Treffler sagt: "Er ist extrem entwicklungsverzögert und kann erst seit kurzem stehen, aber immer noch nicht sprechen und sich fortbewegen. Zusätzlich ist sein Sehvermögen stark eingeschränkt, er hat den grauen Star und erdroht laut Ärzten zu erblinden."

Krankheit nicht erforscht
Der Alltag gestaltet sich für Silke Treffler und ihren Lebensgefährten Thomas Rebhan nicht immer einfach. "Raphael braucht unsere ganze Aufmerksamkeit. Das ist oft nicht einfach", so die 28-Jährige, die sich auch um Raphaels Brüder Marcel (11) und Emanuel (7) kümmern muss. Wöchentlich muss Raphael zur Hundetherapie und Physiotherapie, regelmäßig zur Cranio-Sacral-Behandlung. Auf dem Programm stehen auch eine Seh-Frühförderung und immer wieder Arztbesuche. "Wir merken Fortschritte. Aber die Behandlungen sind kostspielig und nicht immer einfach zu finanzieren. Ich habe selbst eine Cranio-Sacral-Ausbildung gemacht, damit ich meinen Kleinen unterstützen kann. Damit kann ich seine Verspannungen, die er auf Grund der Muskelschwäche immer wieder hat, lösen." Die Ärzte stehen vor einem Rätsel und sind ratlos. Die Krankheit ist nicht erforscht. "Wir haben uns damit abgefunden. Aber wir geben nicht auf. Raphael ist sehr lernfähig und die Therapien bringen uns vorwärts. Wir beginnen jetzt auch mit der Gebärdensprache, damit wir uns besser verständigen können", so Silke. "Wir wissen nicht, was noch kommt. Raphael liebt Hunde. Ich kann mir vorstellen, dass wir in ein paar Jahren einen Assistenzhund ausbilden lassen, der für seine Handicaps und Bedürfnisse auch als Blindenhund abgerichtet wird."

HELFEN SIE HELFEN

Sie möchten mithelfen, die Famile von Raphael finanziell zu entlasten und dem Zweijährigen teure Therapien zu ermöglichen? Dann richten Sie Ihre Geldspende bitte mit dem Kennwort "KIRCHDORF" an folgendes Konto: Raiffeisenlandesbank OÖ, IBAN:AT78 3400 0000 0277 7720, SWIFT: RZ00AT2L. Erlagscheine für die heurige BezirksRundschau-Christkind-Aktion liegen in allen Raiffeisenbanken in Oberösterreich auf.

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Fotos: privat
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Franz Staudinger aus Kirchdorf | 08.11.2016 | 14:21   Melden
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