20.12.2017, 16:00 Uhr

Die Messlatte liegt hoch bei den Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen

Bergbahnen-Vorstand Helmut Holzinger (Foto: Wiesmüller)

Der vergangene Winter war einer der erfolgreichsten seit Bestehen der HIWU-Bergbahnen.

HINTERSTODER (wey). Seit einigen Jahren laden die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen zum "Saisonstart Get-together" ein. Dabei wird sowohl zurück- als auch nach vorne geschaut und Neues präsentiert. Das Zurückschauen war für Bergbahnen-Vorstand Helmut Holzinger diesmal besonders schön. "Das vergangene Jahr war ein sehr gutes und gerade der Winter für mich einer der schönsten", so Holzinger. Ein Umsatzplus von 16 Prozent bescherte den Bergbahnen eines der besten Ergebnisse seit Bestehen. "Das ist ein Erfolg von uns allen", dankte er den anwesenden Mitarbeitern, Grundeigentümern und Tourismuspartnern.

Von einem "sensationellen Verlauf" sprach Holzinger auch, was den Sommer 2017 betrifft. Man habe in Sachen Rad- und Wanderwege viel weitergebracht. Ein paar Wermutstropfen gab es aber trotzdem. Wettertechnisch machte den Seilbahnen der September einen Strich durch die Rechnung. Was die Angebote betrifft, ging der neue Weg, den man beim Thema Para-#+gleiten einschlug, laut Holzinger "leider in die falsche Richtung." "Wir haben uns nun wieder verbilligt und wollen wieder auf das Niveau hinkommen, auf dem wir waren", so der Bergbahn-Vorstand.

Früher Start in die Saison

Heuer war Hinterstoder das erste Skigebiet in Oberösterreich, das den Betrieb aufnehmen konnte. Zwei Millionen Euro wurden vorab investiert. Ein Teil der Investitionen ging wieder in die Beschneiungsanlagen, um für die Gäste den Winter noch besser abzusichern. Sowohl in Hinterstoder als auch auf der Wurzeralm wurden Schneekanonen und Schneilanzen aufgestockt. Eine neue Umfahrungspiste entstand bei der Familienpiste in Hinterstoder. Da der alpine Skiweltcup 2019/2020 ins Stodertal zurückkehren soll, wird auch in nächster Zeit weiter an einer schnelleren und besseren Beschneiung gearbeitet.

Bettenentwicklung vorantreiben

Vom Tisch ist die Verbindung von Höss und Wurzeralm, nicht aber der Ausbau nach Vorder-#+stoder. Rund 50 Millionen würde diese Erweiterung laut Holzinger kosten, der verdeutlicht: "Wirtschaftlich ist das derzeit nicht darstellbar, wenn nicht parallel in die Bettenentwicklung investiert wird." Hier will man künftig selbst aktiv werden. Eine Immobilien Entwicklungs GmbH wurde gegründet, ein Aparthotel in Hinterstoder bereits eingereicht. Holzinger: "Wir werden selbst in diese Richtung entwickeln, damit man später über große Investitionen reden kann." Größere Summen werden in absehbarer Zeit auch für neue Bahnen notwendig, etwa für die Standseilbahn und das Frauenkar auf der Wurzeralm.

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Mit der neuen MemberCard können alle Kunden Guthaben bei Partnerbetrieben und –einrichtungen sammeln, Vorteilangebote nutzen und Skitickets online aufladen, um Wartezeiten an Kassen zu vermeiden.

Highlights der aktuellen Wintersaison 2017/18

- 6.1.2018: Vertical Up – die Hannes Trinkl Weltcupstrecke von unten nach oben bezwingen
- 20.1.2018: ÖSV Kinderschneetag Wurzeralm
- 3.3.2018: Radio Oberösterreich Schneefest in Hinterstoder mit Die Jungen Zillertaler + Nachtskilauf

Aktuelle Informationen unter www.hiwu.at oder auf Facebook unter „Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen“.
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