25.10.2016, 19:16 Uhr

Die Nördlichen Kalkalpen wurden erneut als "Pilotregion" ausgezeichnet

Franz Sieghartsleitner (Nationalpark Kalkalpen), Bgm. Martin Ploderer (Lunz am See), Markus Reiterer (Generalsekretär der Alpenkonvention), Herbert Wölger (Dir. NPK Gesäuse), LAbg. Karl Lackner (Donnersbach) (von links) (Foto: NP Kalkalpen)

Im Rahmen der Alpenwoche in Grassau in Bayern wurde der Eisenwurzen Region im „Dreiländereck“ Niederösterreich, Steiermark und Oberösterreich nach einer Evaluierung erneut die Auszeichnung „Pilotregion des ökologischen Verbundes in den Alpen“ überreicht.

MOLLN. Die Experten haben bei ihrer Begutachtung besonders die Aktivitäten der drei international anerkannten Schutzgebiete Nationalpark Kalkalpen, Wildnisgebiet Dürrenstein und Nationalpark Gesäuse im Rahmen des "Netzwerks Naturwald" gewürdigt. Dieses Projekt zielt darauf, die einzigartige Biodiversität in den Laubmischwäldern langfristig zu erhalten und durch ökologische Vernetzung den Austausch der Arten zwischen den Schutzgebieten zu sichern. Mit der Auszeichnung zur Pilotregion positioniert sich die Region erneut unter den Top Ten innerhalb des gesamten Alpenbogens.

Besonderer Naturraum

Das Prädikat zeigt einmal mehr, welch besonderer Naturraum sich hier findet. Die Schutzgebiete arbeiten daran, die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und auch Impulse für eine gemeinsame Weiterentwicklung der Region zu geben. Als Beispiel für diese Aktivitäten ist der "NaturWaldWeg" zu nennen, der dazu einlädt die Juwelen der Region in 13 Tagesetappen zu erwandern. Viele Experten sind sich einig, dass der besondere Naturraum der in enger Verbindung mit der langen Geschichte der Eisenverarbeitung steht, ein einzigartiges Potenzial bietet. Alle Elemente für eine herausragende Modellregion sind vorhanden.
„Wenn es gelingt, die Juwelen der Region in einer gemeinsamen Schatzkiste zu präsentieren und gemeinsam in Wert zu setzen, kann sich das auf die Entwicklung der Region Nördliche Kalkalpen und deren Bewohner nur positiv auswirken“, sagt Projektkoordinator Christoph Nitsch aus Molln.
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