13.09.2014, 10:41 Uhr

Oberösterreich ist rinderstärkstes Bundesland

OBERÖSTERREICH (str). Oberösterreich ist mit knapp dreißig Prozent am gesamtösterreichischen Rinderbestand das rinderstärkste Bundesland. Durch 570.000 Rinder ist Oberösterreich führend in der Milcherzeugung, der Rindfleischproduktion und in der Zuchtviehvermarktung. Die hervorragende Position Österreichs in der RIndermast wird durch die Tatsache, dass vierzig Prozent aller Rinderschlachtungen in Oberösterreich geschehen noch verstärkt.

Qualität bringt's
Durch die im internationalen Vergleich immer noch kleinbäuerlichen Strukturen, können Österreichs Landwirte nicht mit den niedrigen Produktionskosten anderer Länder mithalten - dafür aber mit der Qualität. Mit dem AMA-Marketing und Rind-Erzeugungsgemeinschaften wie der Österreichischen Rinderbörse gelang es gerade die Gastronomie auf den Geschmack nach regionalem Qualitätsfleisch zu bringen. Vor allem zahlreiche Regionalprogramme wie etwa das Nationalpark Kalkalpen Bio-Rind stehen für zertifiziert hohe Qualität sowohl bei Fütterung als auch bei der Haltung. So kommt auch die Gastronomie davon ab Fleisch aus Südamerika oder anderen EU-Staaten zu importieren. Gerade weil die heimische Rindfleischproduzenten auch von den Sanktion Russlands betroffen sind, sind sie zunehmend auf regionale Abnehmer angewiesen. Außerdem hat der Konsum von heimischem Rindfleisch gleich mehrere Vorteile: hochwertige, qualitätsgesicherte Lebensmittel, kurze Transportwege, die Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und vieles mehr. Vor allem die Tatsache, dass heimisches Rindfleisch im Durchschnitt nur 48 Kilometer zurücklegt bevor es auf dem Teller landet, schützt die Umwelt.

Konstanter Fleischverbrauch
Gerade durch die hohe Qualität konnte in den letzten zehn Jahren der Rindfleischverzehr in Österreich relativ konstant bei zwölf Kilogramm pro Kopf gehalten werden, obwohl andere EU-Länder zunehmend Rückgänge verzeichnen. Dem relativ stabilen Verzehr stehen allerdings rückgängige heimische Rinderschlachtungen gegenüber. "Um die langfristige Versorgung mit Rindfleisch, insbesondere mit AMA-Gütesiegel Rindfleisch aus der Jungstiermast, sicherzustellen, gilt es daher, die Rahmenbedingungen für die Rindfleischproduktion auch zukünftig abzusichern. Die Versorgung mit Qualitätsrindfleisch aus Österreich muss unser aller Ziel sein und bleiben", fordert Oberösterreichs Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Reisecker.

Bio-Trend auch beim Rindfleisch
Die Tendenz zu Bio-Lebensmittel hat auch den Rindfleischmarkt erreicht. Das Segment wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und umfasst unter anderem das Bio-Weidejungrind, den Bio-Qualitätsmastochsen oder die Bio-Qualitätsmastkalbin. Dreizehn Prozent des oberösterreichischen Rindfleisches ist mittlerweile in Bio-Qualität für den Konsumenten erhältlich. - Eins davon ist auch das Nationalpark Kalkalpen Bio-Rind. Vor allem traditionell oberösterreichische Rassen werden von zertifizierten Biobetrieben in der Region herangezogen und besticht so durch seine hohe Qualität und seinen erlesenen Geschmack. Genießen kann man das Nationalpark Kalkalpen Bio-Rind selbst zubereitet oder im SPES-Panorama Restaurant, das von Samstag 13. September bis 5. Oktober 2014 Woche Rindfleischwochen anbietet. (Nähere Informationen unter www.spes.co.at/termine)



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