06.06.2017, 19:17 Uhr

Rotes Kreuz: Wieder mehr Einsätze für Rettungsteams

Thomas Windhager wurde zum Rettungsrat ernannt. Von links Bezirksgeschäftsleiter Franz Leisch, Thomas Windhager, Bezirksstellenleiter Dieter Goppold und Bürgermeister Wolfgang Veitz. (Foto: RK Kirchdorf)

Gesundheits- und Soziale Dienste gewinnen immer mehr an Bedeutung – Hausärztenotdienst fuhr 50.000 km zu Visiten

KIRCHDORF (sta). „Die Einsatzentwicklung geht an die Leistungsgrenze unserer Mitarbeiter. In Zukunft wird es schwierig sein, die Leistungen weiter zu erbringen“, erklärte Bezirksstellenleiter Hofrat Dieter Goppold bei der Bezirksversammlung des Roten Kreuzes. Der eindrucksvolle Leistungsbericht zeigte in allen Bereichen Steigerungen. Im Rettungsdienst wurde wieder eine Zunahme um mehr als zwei Prozent auf 20.793 Einsätze verzeichnet.

Rotes Kreuz mit Zuwachs bei der Jugend
Die größte Steigerung bei den freiwillig geleisteten Stunden ergab sich bei den Gesundheits- und Sozialen Diensten mit einem Zuwachs von fast 60 Prozent. Vor allem im Betreuungsbereich gab es viel mehr Aufgaben zu bewältigen. „Erstmals sind wir auch in der 24-Stunden-Betreuung aktiv“, erläutere Pflegedienstleiterin Doris Weidinger. In Kooperation mit „Altern in Würde“ aus Bratislava, die das Personal stellen, werden vom Roten Kreuz die Aufgaben für die pflegebedürftigen Menschen erhoben. „Wir überprüfen dann regelmäßig, ob die Aufgaben auch erfüllt werden“, sagt Doris Weidinger. Gut entwickelt sich der Sozialmarkt Tassilo in Kremsmünster.
Besonders erfreulich ist die Steigerung beim Jugendrotkreuz. Die Anzahl der Jugendgruppen konnten von acht auf elf gesteigert werden. „Die Zunahme der Jugendlichen und Kinder und die zunehmende Zahl bei den Ausbildungen ist eine Investition in die Zukunft “, betonte Bezirksgeschäftsleiter Franz Leisch.
„Wir verzeichnen durchschnittlich 321 Anrufe pro Monat“, erklärte Ärztliche Referentin Angelika Reitböck. Der Großteil der Anliegen können telefonisch geklärt werden, trotzdem sind durchschnittlich 150 Ausfahrten zu Visiten notwendig, dafür wurden im vergangenen Jahr fast 50.000 Kilometer zurückgelegt.
Sehr positiv gestaltet sich auch die finanzielle Bilanz der Bezirksstelle, allerdings wird die vorhandene Rücklage für den derzeitigen Neubau der Bezirksstelle verbraucht.
„Ich gratulierte herzlich zur imposanten Bilanz. Von den freiwilligen Helfern werden wirklich tolle Leistungen erbracht“, betonte Bürgermeister Wolfgang Veitz. Polizeibezirkskommandant Franz Seebacher und Bezirksfeuerwehrkommandant Helmut Berc bedankten sich für die gute Zusammenarbeit bei Einsätzen und Übungen.
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